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Archiv für den 19. Dezember 2017

47 METERS DOWN (Universum Film)

am 19. Dezember 2017 unter Horror abgelegt

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Auf einem Mexiko-Urlaub mit ihrer Schwester Kate hofft Lisa, das Erlebte zu vergessen, denn ihr Freund hat sich völlig überraschend von ihr getrennt. Als sie Nachts beim feiern 2 Jungs kennenlernen, kommen diese auf die Idee, am nächsten Tag zum Tauchen auf die See zu schippern. Zudem wollen die beiden von einem Käfig geschützt,unter Wasser Haie beobachten. Irgendwann überredet Kate ihre Schwester, sich ebenfalls in dieses Abenteuer zu stürzen. Zunächst sind beide fasziniert von der Unterwasserwelt, doch das ändert sich schnell, denn das Kabel des Käfigs reißt und die beiden fallen in die Tiefe. Nun lauert neben den Haien auch noch das Ersticken, denn in 47 Meter Tiefe halten die Sauerstoff-Flaschen nicht ewig…

Auch wenn man sich die Geschichte im Vorfeld nicht durchgelesen hat, weiß man eigentlich schon nach 10 Minuten wie es weitergeht. Daher ist es schwierig den Zuschauer bei der Stange zu halten, doch das gelingt eigentlich recht ordentlich.

Grundsätzlich lauern in der Tiefe eben die Gefahr des Erstickens und von Haien gefressen zu werden, mehr gibt es eben nicht und diese beiden Dinge in eine spannende Geschichte umzusetzen, die einen ganzen Film trägt, ist für die beschränkte Location meiner Meinung nach durchaus gelungen.

Das liegt unter anderem daran, das die Handlungsweisen der beiden Mädels nachvollziehbar sind, denn die versuchen etwas zu unternehmen, statt nur heulend im Käfig herumzusitzen.

Dabei überrascht Mandy Moore, die ich bislang eher in die Kategorie „wenig talentiert“ steckte, mit einer überraschend guten Performance. Die ehemalige Sängerin, die irgendwann meinte schauspielern zu müssen, wirkte sonst eher in nervigen Wohlfühllfilmchen mit.

Einen dicken Pluspunkt sammelt die Wende am Schluss, denn wenn man glaubt es ist vorbei, ändert sich alles noch, womit ich absolut nicht gerechnet habe, was aber schlüssig erklärt wird.

So bleibt unter dem Strich ein durchweg spannender Streifen, der zudem atemberaubende Unterwasserszenen zu bieten hat. Klar kann ich mir dafür auch ne Dokumentation anschauen – diese ergänzen den Streifen aber perfekt.

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THE 4400 – KOMPLETTBESPRECHUNG (Koch Media)

am 19. Dezember 2017 unter SciFi, TV-SERIE, mystery abgelegt

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Im letzten Jahrhundert verschwanden Tausende von Menschen, anscheinend ohne jeglichen Grund. Im Jahre 2004 tauchen diese alle spektakulär wieder auf, denn eine riesige Leuchtkugel bringt die 4400 Personen an einen See und verschwindet danach, wie sie gekommen war. Mit der Zeit stellt sich heraus, das alle diese Leute eine besondere neue Fähigkeit haben, sei es in die Zukunft sehen, telepathische Kräfte oder sonstiges. Nachdem man sie alle eingehend untersucht hat ,kommt die Regierung zu dem Schluss, diese wieder in die Freiheit zu entlassen, nachdem sie monatelang unter Quarantäne standen. Viele nutzen ihre Fähigkeiten zum guten, einige jedoch gehen nicht sehr sorgsam damit um. Darum wird eine Spezialeinheit gebildet, die nur an den Fällen arbeitet, in denen die 4400 involviert sind. Der Zuschauer bekommt in diesem Fall die Ermittlungen der Agents Diana Skouris und Tom Baldwin erzählt. Letzterer ist auch persönlich betroffen, denn sein Sohn Kyle liegt seit dem Tag des Verschwindens im Koma und sein Neffe Shaun ist einer der 4400. Zudem waren beide, als dieser verschwand, am See feiern und Tom erhofft sich neue Erkenntnisse zu bekommen, was seinen Sohn in diesen Zustand versetzte. Mit der Zeit lüften sich einige Geheimnisse und einer der Entführten namens Jordan Collier gründet ein Zentrum für die Verschwundenen, in dem alle wohnen können, denn die Bevölkerung steht den Neuankömmlingen teilweise eher skeptisch gegenüber und Shaun wird sein Assistent.

Ich könnte natürlich hier noch viel mehr zusammenfassen, doch dann hätte ich ja die ganze Serie vorweggenommen. Erwähnen sollte ich vielleicht noch die beiden Charaktere Richard und Lily, denn diese kommen als einzige der 4400 zusammen und letztere ist nach der Rückkehr überraschend schwanger – beide, als auch ihr Kind, werden noch eine größere Rolle spielen.

Grundsätzlich geht man in dieser Serie ein wenig den Weg den auch AKTE X und FRINGE beschreiteten. Es gibt eine durchgängige Geschichte die sich um das Zentrum, Collier und den allgemeinen Entwicklungen dreht und dann gibt es einzelne Fälle, die die beiden Agenten lösen. Dieses Konzept funktionierte schon immer gut, hat aber jedoch das Problem, das man nur sehr schwer einzelne Folgen schauen kann, weil man dann viele Dinge, die angesprochen werden, nicht versteht.

Die Darsteller sind mit Ausnahme von PETER COYOTE eigentlich recht unbekannt und wenn man man ein wenig recherchiert auch eher für das Fernsehen tätig, statt Kinofilme zu drehen, wurden aber gut ausgewählt und man baut als Zuschauer schon nach kurzer Zeit ein Verhältnis zu ihnen auf, was für eine Serie immer wichtig ist.

STAFFEL 1 beschäftigt sich überwiegend mit der Ankunft der 4400 und den Schicksalen von Shaun und Kyle. In Nummer 2 sieht man die beiden Ermittler Fälle lösen die mit den Verschwundenen zusammenhängen, wobei diese, wie bereits erwähnt, immer wieder von dem einen durchgängigen Plot unterbrochen werden, der in Staffel 3 eigentlich fast 80 % der Folgen bildet. Daher ist für mich diese auch die schwächste, denn da übertreibt man es doch etwas mit Verschwörungstheorien und auch einige Handlungsstränge erschließen sich einem nur bedingt. Nummer 4 ist dann wieder ganz stark, weil sie eine überraschende Wende bringt, denn nun können auch Personen, die nicht entführt wurden, eine Fähigkeit erlangen.

Insgesamt kann man sagen, das man hier eine spannende Serie kredenzt bekommt, der man aber, so verrückt das klingt, ansieht, dass sie schon 13 Jahre alt ist, denn die Effekte sind heute teilweise schon überholt, da in diesem Bereich die Fortschritte enorm waren.

Trotzdem kann ich THE 4400 jedem empfehlen, der gerne gute Mystery/Science-Fiction sieht.

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WISH UPON (Splendid Film)

am 19. Dezember 2017 unter Horror abgelegt

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Clare Shannon und ihre beiden Freundinnen June und Meredith lästern gerne über die etwas abgehobenen anderen Schüler. Doch Clare ist heimlich in einen von diesen verliebt. Eines Tages schenkt ihr Vater ihr eine alte Spieluhr, die angeblich 7 Wünsche erfüllen soll. Das jedoch für jeden erfüllten Wunsch ein anderes Mitglied aus dem Umfeld büßen muss, weiß Clare nicht. Nachdem es  die ersten beiden Male so gut funktionierte und sie plötzlich zu Reichtum gelangt und auch der angebetete Typ an ihr Interesse zeigt, hört sie mit dem Wünschen natürlich nicht auf, Doch das hat fatale Folgen, nicht nur für ihr Umfeld, sondern auch für ihre eigene Familie und ihre Freundinnen.

Die Geschichte klingt ein klein wenig nach dem sehr guten THE BOX, nur gibt es hier eben 7 Wünsche und auch die Hintergründe sind natürlich andere, daher würde ich hier Plagiatsmus nicht unterstellen wollen.

Zumal der Film einen wirklich guten Unterhaltungswert bietet. Clare ist einem sofort sympathisch und natürlich hat man Verständnis, dass sie sich die Sachen am meisten wünscht, die sie vermisst und nicht unbedingt mit Weltfrieden beginnt.Ich denke auch, das das jeder so machen würde (vielleicht mit Ausnahme der GRÜNEN und deren Wählerinnen).

Daher finde ich den Streifen insgesamt etwas zu schwach bewertet, wenn man sich mal bei den bekannten deutschen Filmseiten umschaut. Das Schicksal teilt Regisseur John Leonettti aber mit sich selbst, denn auch der Vorgängerfilm ANNABELLE kam nicht besonders gut weg.

In beiden Fällen kann ich der Masse nicht zustimmen, denn genauso wie der gerade erwähnte Puppenfilm ist WISH UPON ein grundsolider B-Horrorfilm, der aber eher wie ein A-Movie aussieht, was mit den guten Darstellern zusammenhängt.

Ich kann mich auch nicht erinnern Ryan Philippe, den ich sehr mag, mal in einem Streifen dieses Genres gesehen zu haben. Auch Shannon Purser, spätestens seit STRANGER THINGS einem größeren Publikum bekannt, spielt die Rolle der Clare absolut überzeugend.

Fans von Horrorfilmen, denen eine gute Geschichte wichtiger ist als wüstes Gemetzel, kann man diesen Streifen ans Herz legen. Denn hier wird man 90 Minuten sehr gut unterhalten und die Geschichte hält zudem einige interessante Wendungen bereit.

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