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Archiv für den 01. November 2017

THE SAFE (Splendid)

am 01. November 2017 unter Action, Horror, Suspense, Thriller abgelegt

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Die Schwestern Leah und Vee benötigen dringend Kohle. Also rauben sie mit ein paar Komplizen eine Bank aus. Leider befinden sich aber im Safe lediglich 70.000 Dollar mit denen man nicht wirklich viel anfangen kann. Doch ein Bankangestellter erzählt den Gangstern, das es im Untergeschoss noch einen Safe gibt, in dem mehrere Millionen Dollar herumliegen. Also wirft man den ursprünglichen Plan über Bord und schaut dort mal nach, was sich allerdings als größerer Fehler herausstellt. Manchmal kann Gier nämlich tödlich enden.

Und wieder einmal bin ich absolut nicht der Meinung vieler User im Internet, denn der Streifen wird relativ schlecht bewertet, was ich für mich absolut nicht nachvollziehen kann, denn ich finde THE SAFE rockt mal richtig.

Normalerweise bin ich nicht wirklich Fan von Streifen die mittendrin das Genre wechseln, wie es THE SAFE tut, weil das fast immer in die Hose geht, aber hier finde ich das ganze wirklich gelungen und beide Abschnitte des Films sehr unterhaltsam – und zwar von der ersten Minute an.

Dazu ist THE SAFE der im Original THE VAULT heißt, immerhin mit James Franco, Clifton Collins und Francesca Eastwood (die definitiv die coolste Rolle erwischt hat) für einen kleinen B-Movie außerordentlich gut besetzt.

Manchmal macht es auch Sinn, sich die Geschichte die man so auf dem Cover zu sehen bekommt gar nicht durchzulesen, denn in diesen Fall wird da relativ viel verraten. Ich hatte nur den Trailer gesehen und wusste sonst gar nichts. Der hatte mir gefallen, genau wie der komplette Streifen selbst, der es auf erstaunliche 92 Minuten bringt. Das ist zwar normale Lauflänge, aber diese hier gingen im Flug vorbei.

Dazu gesellen sich einige recht derbe Splatterszenen und schön-schaurige, gruselige Momente, besonders in der Location im Keller. Abgerundet wird das ganze durch ein sehr stimmiges Ende.

Wie bereits erwähnt, erschließen sich mir die recht schlechten Kritiken gar nicht. Wenn ich allerdings sehe, das Leute sich darüber echauffieren das der Streifen unlogisch sei, dann so einem Schwachsinn wie DONT BREATHE aber volle Punktzahl verteilen, obwohl der an Unlogik nicht zu überbieten ist, relativiert sich das alles auch wieder.

Ich würde THE SAFE sogar als kleinen Geheimtipp ansehen, aber das muss dann jeder für sich selbst entscheiden.

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MITTERNACHTSSPITZEN (Koch Media)

am 01. November 2017 unter Klassiker, Suspense abgelegt

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Erst wenige Monate ist die junge Kit mit dem smarten Anthony Presto verheiratet, als ihr von einem Unbekannten im dichten Londoner Nebel ihr baldiges Ableben prophezeit wird. Bei Scotland Yard kann man mit der anonymen Bedrohung zunächst natürlich gar nichts anfangen. Als die unheilvollen Drohungen überhand nehmen, beschließt Kit sich Hilfe zu besorgen. Aber steckt vielleicht sogar ihr Mann hinter diesen Geschehnissen? Und wenn ja, warum tut er das?

Ich bin nun wahrlich kein Kenner der 50er und 60er Jahre, aber dieser Streifen war selbst mir ein Begriff und ich habe ihn als kleiner Steppke auch mal im Fernsehen gesehen und fand ihn recht aufregend.

Mit etwas Abstand ist das natürlich heute doch eher ein Fall für einen Filmliebhaber, da ist man an Suspense doch ganz andere Sachen gewohnt. Zudem kommt der Streifen etwas schwer in die Gänge, was auch an der, für damalige Verhältnisse, sehr langen Spieldauer von 108 Minuten liegt.

Doris Day stand da noch am Anfang ihrer Karriere und war sowohl hier als auch später ja eher für die Screwball-Komödien bekannt und ist daher hier in einer ungewöhnlichen Rolle zu sehen. Die heute 95 jährige engagiert sich schon seit Jahren für den Tierschutz und hat ihre Karriere lange beendet.

Der Ton der Blu Ray ist erstaunlich gut, Keinerlei Rauschen dringt aus den Boxen, die Stimmen sind ganz klar verständlich. Das Bild ist so lala. Dazu muss man natürlich auch anmerken, dass der Film fast 60 Jahre auf dem Buckel hat. In den hellen Passagen grieselt es schon ganz ordentlich. Ob das jetzt eine Verbesserung zur DVD ist, kann ich nicht beurteilen.

So bleibt unter dem Strich ein Klassiker im Stile von Hitchock-Filmen, der den Sammler mit Sicherheit zufriedenstellen wird.

HOUNDS OF LOVE (Indeed/Alive)

am 01. November 2017 unter Drama, Thriller abgelegt

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Wir befinden und in Perth, Australien, Mitte der 80er Jahre. Dort verschwinden in einem relativ geringen Zeitraum recht viele Teenager. Die 17-jährige Vicki muss als nächstes dran glauben und wird vom durchgeknallten Ehepaar John und Evelyn entführt. Als der erste Schreck überwunden ist, stellt Vicki fest, das die beiden nicht wirklich harmonisch zusammenleben und die Liebe eher von Evelyn ausgeht, also versucht sie, die beiden gegeneinander auszuspielen. Doch die Misshandlungen machen ihr mit der Zeit auch sehr zu schaffen und ihr Lebensmut verschwindet.

Als Referenzfilme stehen auf dem Cover NATURAL BORN KILLERS und EDEN LAKE. Während ich ersteren gerade noch durchgehen lassen, obwohl hinter der Geschichte ein völlig anderer Hintergrund stand, verstehe ich den Vergleich mit zweiterem in keinster Weise, was bitte haben diese beiden Streifen gemeinsam?

Egal, HOUNDS OF LOVE (hat nichts mit dem großartigen Album von Kate Bush zu tun) jedenfalls ist recht intensives und eindringliches Drama. Vieles seht man nicht, spielt sich aber im Kopf des Zuschauers ab.

Der Film hat zudem nicht die klassische Erzählstruktur sondern wirkt partiell, auch stilistisch, eher wie eine Dokumentation.

Einen dicken Pluspunkt fährt hier der Kameramann ein, der mit sehr geschickten Perspektiven, immer wieder zusätzliche Spannung erzeugt. Auch die Zeitlupen passen dabei gut ins Geschehen.

Was man mit Schminke alles bewerkstelligen kann zeigen die Extras. Die im Film auf hässlich getrimmte Emma Booth, sieht in Natur völlig anders aus, was schon fast an Charlize Theron in MONSTER erinnert.

Trotzdem ist der Film ein zweischneidiges Schwert. Uneingeschränkt empfehlen kann ich ihn nicht, da die ganze Art und Weise wie er gedreht ist, manchen nicht zusagen wird. Zudem ist er, trotz der FSK 16 Freigabe, relativ hart, wenn auch nicht erzeugt durch irgendwelche Splatterszenen. Ich denke hier ist alles drin von

2chuckys

bis

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