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GET OUT (Universal Pictures)

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Mit eher gemischten Gefühlen fährt Chris in die Heimatstadt seiner Freundin Rose, denn sie möchte ihn ihren Eltern vorstellen. Eigentlich kein Problem, doch er ist Schwarzer und da weiß man eben nie, was einen so erwartet. Dort angekommen wird er allerdings herzlich empfangen und seine Bedenken legen sich schnell. Allerdings fallen ihm einige merkwürdige Dinge auf. Die Familie beschäftigt nur schwarze Menschen, die sich teilweise auch extrem merkwürdig verhalten, wie die mysteriöse Haushälterin oder der spinnerte Gärtner. Als Chris eines Morgens aufwacht, scheint irgend etwas verändert. War der merkwürdige Traum, den er hatte vielleicht gar keiner, in dem er hypnotisiert und manipuliert wurde?

Wenn man überall nachliest, wird der Streifen in den meisten Fällen als Horror-Satire bezeichnet. Dem würde ich nicht zustimmen, denn ich finde gerade sein Problem ist, das er sich an vielen Stellen viel zu ernst nimmt.

Zudem überzeugt mich Daniel Kaluuya, eigentlich ja eher für komische Rollen vorgesehen, nicht wirklich, denn außer 2 verschiedenen Gesichtsausdrücken hat er nicht viel zu bieten und immer die „ich bin doch eigentlich der coole Nigger hier“ -Masche, nutzt sich mit der Zeit ab (um besonders feinfühligen Herrschaften hier gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, die Bezeichnung Nigger wird von denen selbst verwendet und soll keine Beleidigung sein).

Da erledigen insbesondere Catherine Keener, die sich auf der Leinwand relativ rar gemacht hat, als schrullige Mum und Bradley Whiford, als ihr nicht minder skurriler Gatte, eigentlich ihre Jobs besser, wobei natürlich auch ihre Rollen interessanter sind.

Wirklich spannend wird das ganze erst gegen Ende, dazwischen gibt es doch hin und wieder Leerlauf, insbesondere die Party, auf der man zig Gäste vorgestellt bekommt, von denen einige zwar später eine Rolle spielen werden, zieht sich aber doch sehr lange hin. Zudem ist die Auflösung doch ein wenig arg weit hergeholt.

Unter dem Strich nette Unterhaltung für zwischendurch, im A-Movie-Look, obwohl die Geschichte eher an einen Independent-Film erinnert, aber der Hype um diesen Streifen und die extrem guten Bewertungen halte ich für etwas übertrieben.

4chucky112211131

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