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THE GIRL WITH ALL THE GIFTS (Universum Film)

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Eine Pilzinfektion hat große Teile der Menschheit ausgerottet. Daher laufen nun die sogenannten Hungries durch die Gegend, die wie der Name schon sagt, ständig Hunger haben und sich von Blut und Fleisch ernähren. Hoffnung scheint es nur durch eine kleine Anzahl infizierter Kinder zu geben, die dabei helfen sollen, einen Impfstoff zu finden. Größtenteils können Sie ihren Fressimpuls unterdrücken. Besonders in ein Mädchen setzt man große Erwartungen – Melanie ist intelligent und auch erstaunlich emphatisch für eine Infizierte. Als jedoch die Basis von einer riesigen Horde Hungries überrannt wird, können außer ihr nur ihre Lehrerin Helen, Sergeant Parks, ein Soldat und Dr. Caldwell entkommen. Melanie muss vor allem geschützt werden, denn sie ist wohl die letzte Hoffnung der restlichen Menschheit.

Oh man, schon wieder ein Zombiefilm werden viele sagen und ehrlich gesagt war das auch mein erster Gedanke Hätte mir jemand diesen Streifen nicht wärmstens ans Herz gelegt, hätte ich ihn mir wahrscheinlich gar nicht angeschaut, denn das Thema ist allerspätestens seit WALKING DEAD jetzt echt auserzählt.

Überraschenderweise schafft GIRL WITH ALL THE GIFTS es aber, neue Aspekte einzubringen. Die Idee mit den Zombiekindern ist durchaus originell. Auch das Melanie erstaunlich viel Empathie zeigt, aber dennoch, wenn sie Hunger hat, ihrem Fressreiz nicht widerstehen kann, sonst aber fast ein normales Kind ist, kannte man zumindest aus anderen Streifen mit der Thematik noch nicht.

Das Glenn Close mal in einem Horrorfilm inklusive Untoten mitspielen wird, hätte sie wahrscheinlich vor 10 Jahren auch noch nicht vermutet. Sie liefert eine überraschend starke Leistung ab und ist, neben Melanie, der mit Abstand interessanteste Charakter.

Mitte des Films geht ihm mal kurzfristig etwas die Luft aus und insgesamt hätten 20 Minuten weniger wohl auch gereicht. Trotzdem bleibt er, auch weil man nie weiß, was denn nun als nächstes passieren wird, durchaus spannend und zieht in den letzten 30 Minuten dann wieder enorm an.

Das Ende ist dann sicherlich Geschmackssache. Wer hier ein klassisches Happy-End erwartet wird enttäuscht sein. Zudem kann ich die Reaktion bzw Aktion von Melanie kurz vor Ende des Streifens nicht wirklich nachvollziehen. (mehr geht aus Spoilerrgründen nicht)

Wer dachte das wirklich das Genre tot ist, wird hier positiv überrascht, auch weil man es schafft, einen Horrorfilm mit einem Drama zu kombinieren, was nur ganz selten funktioniert.

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