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DAS KINDERMÄDCHEN/WAXWORK (Koch Media)

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Koch veröffentlicht 2 relativ bekannte Horrorfilme, die Ende der 80er auf VHS erschienen sind.

DAS KINDERMÄDCHEN stammt aus dem Jahre 1990 und ist von William Friedkin, der 18 Jahre zuvor mit DER EXORZIST einen absoluten Kultfilm erschuf, und in seiner Vita einige gute Filme stehen hat. Da wären zum Beispiel JADE oder RULES zu nennen.

Kate und Phil sind ein erfolgreiches Ehepaar, das aber wegen seines Jobs nach Los Angeles ziehen muss. Kurz darauf engagieren sie die sympathische Camilla als Kindermädchen für den Nachwuchs – um den sie sich auch rührend kümmert. Doch Madame gehört einer uralten Religion an, die Kinder an einen Baumgott opfert.

Ein weiterer, zumindest in Fachkreisen recht bekannter Regisseur ist Anthony Hickox, Sohn von Douglas, der mit THEATER DES GRAUENS und BRANNIGAN, 2 Kultfilme im Gepäck hat. Der bekannteste Streifen des Sohnes dürfte wohl HELLRAISER 3 sein. Später aber fabrizierte er leider ziemlichen Mist.

In einer amerikanischen Kleinstadt eröffnet eines Tages ein geheimnisvolles Wachsfigurenkabinett, in dem verschiedene populäre Horrorszenarien dargestellt sind. Bei einem Mitternachtsbesuch merken 6 Jugendliche schnell, das es hier nicht mit rechten Dingen zugeht, als sie plötzlich in der Vergangenheit landen und die oben erwähnten Szenarien live nochmal erleben, was zwangsläufig Opfer kostet.

Beide Streifen wirken heutzutage von der Geschichte ziemlich krude. Damals war das extrem originell und sowohl KINDERMÄDCHEN als auch WAXWORK erlangten in VHS Kreisen Kultstatus, wobei von letzterem sogar noch eine Fortsetzung folgte.

Menschen die diese Filme heute zum ersten Mal sehen, werden wohl eher erschrecken, aufgrund der Naivität , wobei „Das Kindermädchen“ die Zeit noch etwas besser überstanden hat. Daher sind beide Veröffentlichungen definitiv nur für Menschen geeignet, die sich gerne an Relikte aus der Jugend erinnern.

In Sachen Bild macht WAXWORK den besseren Eindruck. Natürlich liegt das nicht im Bereich einer heutigen Blu-Ray Produktion, doch der Streifen ist rauschfrei und auch Blitzer sieht man keine. Von denen gibt es bei KINDERMÄDCHEN einige, dafür wirkt der Ton etwas homogener und insgesamt ist auch der Film deutlich gruseliger, da einige Effekte bei WAXWORK doch mittlerweile sehr angestaubt wirken. Mit dabei ist übrigens Zach Galligan, den man aus GREMLINS kennt.

Bei beiden hat man immerhin auch einiges an Bonusmaterial dazugepackt. Bei WAXWORK gibt ein recht aktuelles Interview mit dem Regisseur und eine Art Making of.. Beim KINDERMÄDCHEN sage und schreibe 2 Stunden Interviews, sowie ein kurzes Making of und Infos zu Cast und Crew.

Fazit: Für Sammler der 80er und 90er Kultstreifen ist das sicherlich eine Freudentag. Ein 18 Jähriger der diese beiden Produktionen heute sieht, wird bestenfalls mit dem Kopf schütteln und nach 20 Minuten anfangen mit dem Handy zu spielen.

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