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Archiv für den 05. Juli 2017

THE GIRL WITH ALL THE GIFTS (Universum Film)

am 05. Juli 2017 unter Drama, Horror, Suspense abgelegt

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Eine Pilzinfektion hat große Teile der Menschheit ausgerottet. Daher laufen nun die sogenannten Hungries durch die Gegend, die wie der Name schon sagt, ständig Hunger haben und sich von Blut und Fleisch ernähren. Hoffnung scheint es nur durch eine kleine Anzahl infizierter Kinder zu geben, die dabei helfen sollen, einen Impfstoff zu finden. Größtenteils können Sie ihren Fressimpuls unterdrücken. Besonders in ein Mädchen setzt man große Erwartungen – Melanie ist intelligent und auch erstaunlich emphatisch für eine Infizierte. Als jedoch die Basis von einer riesigen Horde Hungries überrannt wird, können außer ihr nur ihre Lehrerin Helen, Sergeant Parks, ein Soldat und Dr. Caldwell entkommen. Melanie muss vor allem geschützt werden, denn sie ist wohl die letzte Hoffnung der restlichen Menschheit.

Oh man, schon wieder ein Zombiefilm werden viele sagen und ehrlich gesagt war das auch mein erster Gedanke Hätte mir jemand diesen Streifen nicht wärmstens ans Herz gelegt, hätte ich ihn mir wahrscheinlich gar nicht angeschaut, denn das Thema ist allerspätestens seit WALKING DEAD jetzt echt auserzählt.

Überraschenderweise schafft GIRL WITH ALL THE GIFTS es aber, neue Aspekte einzubringen. Die Idee mit den Zombiekindern ist durchaus originell. Auch das Melanie erstaunlich viel Empathie zeigt, aber dennoch, wenn sie Hunger hat, ihrem Fressreiz nicht widerstehen kann, sonst aber fast ein normales Kind ist, kannte man zumindest aus anderen Streifen mit der Thematik noch nicht.

Das Glenn Close mal in einem Horrorfilm inklusive Untoten mitspielen wird, hätte sie wahrscheinlich vor 10 Jahren auch noch nicht vermutet. Sie liefert eine überraschend starke Leistung ab und ist, neben Melanie, der mit Abstand interessanteste Charakter.

Mitte des Films geht ihm mal kurzfristig etwas die Luft aus und insgesamt hätten 20 Minuten weniger wohl auch gereicht. Trotzdem bleibt er, auch weil man nie weiß, was denn nun als nächstes passieren wird, durchaus spannend und zieht in den letzten 30 Minuten dann wieder enorm an.

Das Ende ist dann sicherlich Geschmackssache. Wer hier ein klassisches Happy-End erwartet wird enttäuscht sein. Zudem kann ich die Reaktion bzw Aktion von Melanie kurz vor Ende des Streifens nicht wirklich nachvollziehen. (mehr geht aus Spoilerrgründen nicht)

Wer dachte das wirklich das Genre tot ist, wird hier positiv überrascht, auch weil man es schafft, einen Horrorfilm mit einem Drama zu kombinieren, was nur ganz selten funktioniert.

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FORTRESS (Koch Media)

am 05. Juli 2017 unter Action, Klassiker abgelegt

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Die Geschichte dieses Kultfilms dürfte allgemein bekannt sein, daher nur eine ganz kurze Zusammenfassung:

Amerika in der Zukunft: Die Rohstoffe sind erschöpft und pro Elternpaar ist nur noch ein Kind erlaubt. Karen und ihr Mann John Brennick verstoßen gegen diese Auflage und werden bei einer Kontrolle geschnappt.. Brennick muss daraufhin für läppische 31 Jahre in die „Festung“, dem sichersten Gefängnis der Welt. Es gibt Schmerzsonden für Gefangene und Zonen in denen einen der Tod erwartet. Dazu noch einen sadistischen Knastchef, der zudem ein Auge auf Karen geworfen hat, die dort ebenfalls eingesperrt ist. Gegen gewisse „Dienstleistungen“ verspricht er, ihren Mann in Ruhe zu lassen. Doch ist die FESTUNG wirklich komplett ausbruchssicher?

Fortress im Jahre 2017 hat das gleiche Problem wie so viele andere Filme die in den 80ern und 90ern produziert wurden. Heutzutage wirken insbesondere die CGIs doch extrem altbacken. Insbesondere Ende der 90er und im neuen Jahrtausend wurden in diesem Bereich, rasend schnell, enorme Fortschritte erzielt. Das wird allerdings Fans des Streifens nicht wirklich interessieren.

Christopher Lambert war nach seiner Rolle in Highlander schwer angesagt und spielte dann auch in ziemlichem Schrott mit. Fortress, Roadflower und der leider immer noch nicht auf BR erschienene KNIGHT MOVES, für mich einer der besten Thriller aller Zeiten, bildeten da eher die Ausnahme.

Laut Cover ist dies die erste UNRATED Fassung auf der ganzen Welt. Ich muss aber zugeben, das ich das nicht wirklich untermauern kann, denn ich glaube diesen Streifen gibt es in gefühlt 25 Versionen. Im Zuge der großzügigeren FSK kommt so etwas heutzutage ab 16 auf den Markt, wobei der Film an machen Stellen durchaus recht derb ist.

Das Master dürfte allerdings nicht so toll gewesen sein, denn KOCH MEDIA, bekannt dafür selbst aus alten Schinken noch bildtechnisch alles herauszuholen, schaffen es auch hier nicht über solide DVD Qualität. Der Ton macht da einen besseren Eindruck und knallt in 5.1. ganz ordentlich aus den Boxen.

Fazit: Aus vielen Foren weiß ich, das FORTRESS sehnlichst erwartet wurde. Die Umsetzung ist insgesamt durchaus gelungen. Als Bonus gibt es auch noch ein alternatives Ende (keine Ahnung wo man das ausgebuddelt hat) und den irgendwie lustig-altmodisch anmutenden Trailer.

TAKEN IN MAROKKO (Lighthouse)

am 05. Juli 2017 unter Action, Thriller abgelegt

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Bei einem Spaziergang in Marokko, wird Sophies Tochter entführt. Die Homeland Security Mitarbeiterin nimmt sofort die Verfolgung auf und tötet dabei versehentlich einen der vermeintlichen Entführer. Selbstverständlich glauben ihr die dortigen Behörden nicht und so muss sie nicht nur ihr Kind finden, sondern auch noch vor der örtlichen Polizei fliehen. Sie weiß genau, das die ersten Stunden entscheidend sind, denn danach schwinden die Chancen bei einer Entführung auf ein Minimum.

Das der Streifen versucht auf den TAKEN-Zug aufzuspringen, sagt ja schon der Titel, wobei das eher der Verleih tut, denn im Original sucht der Film nicht wirklich die Nähe, denn da heißt er NEVER LET GO.

Im Endeffekt ähneln sich die 3 Taken Teile und dieser hier in ihrer Handlung schon sehr, nur das eben nun ein Baby entführt wird und die Heldin eine Frau ist. So weit so bekannt.

Auch wenn der TAKEN IN MAROKKO an sein Vorbild natürlich nicht heranreicht, ist er zumindest actionreich. Ich glaube in dem Film gibt es zusammenaddiert insgesamt keine 20 Minuten, bei der nicht irgendwer vor irgendwem flieht oder eine Verfolgungsjagd stattfindet. Mehr Action geht eigentlich kaum.

Angela Dixon als Agentin bei Homeland ist allerdings nur bedingt glaubwürdig, da war Liam Neeson eben schon ne Ecke cooler. Zudem bekam sie in der deutschen Synchro eine Stimme, die nicht wirklich zu ihr passt. Merkwürdigerweise sind die anderen Rollen sehe gut gesprochen. Da aber in dem Film nicht wirklich viel kommuniziert wird, kann man sich diesen selbst mit schwachen Kenntnissen der Sprache im Original ansehen, denn da macht er meiner Meinung nach mehr Spaß.

Fazit: Taken in Marokko ist ein solider Action-Thriller mit einer reizvollen Location. Auch wenn die Story nicht wirklich innovativ ist, wird man hier gut unterhalten und die 90 Minuten sind auch Ruck-zuck vorbei.

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PERSONAL SHOPPER (Universum Film)

am 05. Juli 2017 unter Drama abgelegt

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Maureen, hat keine Lust mehr auf Amerika. Daher lebt sie in Paris, doch das ist ein teures Pflaster, also verdient sie sich ihren Lebensunterhalt als sogenannter Personal Shopper für die exzentrische, aber gut betuchte Kyra. Kürzlich verstarb ihr Bruder und beide hatten ausgemacht, das der, der zuerst verstirbt, dem anderen aus dem Jenseits eine Nachricht zukommen lässt. Also wartet Sie nun auf Zeichen und bald kommen die auch in Form von seltsamen Botschaften.

Wie kann man aus so einer Geschichte einen Film machen? Das fragt sich sicherlich der Zuschauer auch – zumindest so lange bis er vor dem Fernseher weggedöst ist.

Es ist eigentlich komplett uninteressant, Madame Stewart die ganze Zeit beim Shoppen zu beobachten und der Handlungsstrang mit dem Bruder passt überhaupt nicht dazu. Eigentlich erschließt sich mir der komplette Sinn des Films nicht, es sei denn man möchte endlich mal die Titten von Stewart sehen, die dem geifernden männlichen Zuschauer dann auch präsentiert werden.

Manchen mag das reichen, doch mir ist das leider etwas zu wenig, denn der Film weiß nicht mal, in welches Genre er gehört. Drama? Na ja dramatisch langweilig stimmt schon. Thriller? Da sollte zumindest ab und an mal Spannung aufkommen.

Da ich mir nicht vorstellen kann, das Stewart Geld benötigt, bleiben mir daher die Gründe in diesem kruden Streifen mitzuwirken, unklar. Vielleicht war sie jemandem noch einen Gefallen schuldig.

So bleibt unter dem Strich ein gut besetztes Kleinod der gepflegten Langeweile….

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