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TELL ME HOW I DIE (Alive)

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Einige Studenten, unter anderem die sympathische Anna, nehmen an einem Medikamenten-Test in einer Forschungsstation teil, welche mitten in der Pampa liegt, aber 2000 Dollar sind durchaus ein Anreiz an dem ganzen teilzunehmen. Getestet wird ein Mittel, welches die Alzheimer-Krankheit heilen soll. Schon nach kurzer Zeit zeigen sich die ersten Wirkungen – allerdings anders als angenommen. Einige der Teilnehmer haben Visionen und können Dinge sehen, die, wie sich später zeigt, auch wirklich passieren. Anfangs finden das einige ziemlich cool, denn zum Beispiel in einem Kasino kann man damit gut Geld scheffeln. Doch als der erste der Herrschaften das Zeitliche segnet und dies Anna in einer Vision erschien, wird den Teilnehmern mulmig. Zudem hat sich anscheinend ein Killer Zugang verschafft und dezimiert ordentlich Teilnehmer der Studien, als auch Personal.

Das hört sich jetzt insgesamt banaler an als es eigentlich ist, denn nach ca. 45 Minuten gibt es erste Anzeichen einer Wendung, die mir extrem gut gefallen hat, denn daraus resultiert, das die Überlebenden nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Leider kann ich nicht sagen , warum das so ist, denn das wäre wirklich zu krass gespoilert und würde hier doch zu viel vorwegnehmen.

Wer meint, man bekommt hier einen billig aussehenden B-Movie zu sein, der wird überrascht sein. Alleine die Forschungsstation macht optisch richtig was her und auch der komplette Look des Films sieht nun wahrlich nicht nach einer billigen Produktion aus. Respekt, was der völlig unbekannte Regisseur D.J Viola hier aus dem mickrigen Budget herausgeholt hat.

Die Schauspieler sind auch weitestgehend unbekannt, bestenfalls William Mapother, der den behandelnden Arzt spielt, kennt man aus recht vielen Filmen.

Wieso TELL ME HOW I DIE teilweise vernichtende Kritiken bekommt, ist für mich nicht nachvollziehbar – teilweise mit der Begründung der fehlenden Logik. Da frage ich mich, wie ein Film der mit einem Thema experimentiert, das so noch nie verfilmt wurde und in dem es um ein Medikament geht, das diverse Nebenwirkungen hat, dass es so aber gar nicht gibt, logisch sein kann?

Das sind dann aber komischerweise die gleichen Menschen, die den schlimmsten Rohrkrepierer der letzten 3 Jahre namens DONT BREATHE gut finden. DER war mal unlogisch, weil es da nicht um Experimente sondern nur um reale Dinge ging, und die waren völlig bescheuert konstruiert.

Ok, gegen Ende übertreibt es der Drehbuchautor ein wenig selbstverliebt mit seinen Visionen und Voraussagen und 107 Minuten sind auch eine stramme Laufzeit – da hätten es 25 Minuten weniger auch getan.

Trotzdem bleibe ich im Gegensatz zu den meisten (Ausnahmen sind einige Kritiken bei imdb) dabei, das TELL ME HOW I DIE einer der spannendsten Filme des Jahres ist. Wer zum Beispiel MORGAN Project mochte, wird auch hier Gefallen finden, weil es auch da um eine Mischung aus Horror und Sci-Fi ging. Zudem gibt es auch noch einiges an recht originellen Mordarten zu sehen. Was will man noch?

GEHEIMTIPP!

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