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Nach einem schweren Unfall leidet Helen plötzlich an merkwürdigen Halluzinationen. Zudem wacht sie an Orten auf, von denen sie nicht weiß, wie sie dort hinkam. Als ein MRT durchgeführt wird, entdeckt die Ärztin etwas seltsames. Noch im Mutterleib hat Helen anscheinend ihren Zwilling absorbiert, der nun aber keine Lust mehr hat dort zu bleiben und ein eigenständiges Leben führen will. Immer mehr nimmt er Besitz von seiner Schwester, die langsam aber sicher zu einem gefährlichen Monster mutiert und anderen Gewalt antut.

Jetzt werden einige den Kopf schütteln und sich fragen wie man denn auf so einen Unsinn kommt. Die gleichen werden sich aber wundern, das es diese Merkwürdigkeit der Natur wirklich gibt. Foetus in foeto nennt sich das Ganze.

Natürlich wird die Geschichte, so wie sie hier dargestellt ist, nicht passieren. Trotzdem ist die Grundidee nicht frei erfunden, was ich aber auch erst herausbekommen habe, als ich nach dem Film zum Spaß mal googlte.

Die kanadische Produktion bietet durchaus spannenden Horror mit, insbesondere gegen Ende, recht gewalttätigen Abschnitten, wobei mich hier, ähnlich wie bei anderen Streifen der letzten Monate, die FSK-Freigabe 16 erstaunt. Man scheint dort bei Filmen mit übernatürlichen Handlungen milde geworden zu sein.

Obwohl es sich hier um eine kanadische Produktion handelt, erinnert die Machart eher an Filme aus GB. Auch diese arbeiten meistens mit einem etwas verwaschenen Bild. Die Darsteller sind solide, der Soundtrack (insbesondere der Abspann) ist sehr gelungen, und im Stile eines typischen Horrofilm-Scores.

Die 89 Minuten vergehen wie im Flug, da der Streifen recht schnell geschnitten ist und die Einführung der Charaktere knapp ausfällt, was mich bei Horrorfilmen allerdings weniger stört als bei Dramen. Gegen Ende hätte ich mir noch eine kleine Wende gewünscht .

Fazit: Durchaus spannender und recht brutaler Streifen, der für jeden Horrorfan eine sichere Empfehlung ist. Wer dem englischen mächtig ist, sollte den Film im Originalton schauen, da die Synchro an manchen Stellen etwas steif wirkt und das Grauen im Originalton etwas heftiger rüberkommt.

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