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THE VOID (Universum Film)

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In Sheriff Carters Nachtschicht rennt ihm ein blutender Mann vors Auto, der einen ziemlich Unsinn faselt. Er bringt ihn daraufhin schnellstens ins Krankenhaus. Doch vielleicht hätte er in diesem Fall mal besser Hilfe unterlassen sollen, denn der Typ wird nicht nur von 2 Hinterwäldlern verfolgt, die ihm ans Leder wollen, sondern anscheinend auch von mysteriösen Kuttenträgern. Da diese das Krankenhaus umgeben, ist es nicht möglich dieses zu verlassen, zumal diese schwerbewaffnet sind. Zudem scheinen einige Patienten und Ärzte den Verstand zu verlieren und fangen plötzlich an wirres Zeug zu faseln und zu morden – mehr möchte ich hier mal nicht verraten, auch wenn noch jede Menge passiert.

Eins vorweg: ich kann mich nicht erinnern in den letzten Jahren so einen brutalen Streifen gesehen zu haben. Hier werden Augen ausgestochen, Bäuche aufgeschlitzt und wirklich eklige Kreaturen präsentiert. Wie dieser Film, der nach meinen Angaben ungeschnitten ist, in dieser Fassung über die FSK kam, ist mir ein Rätsel. Anscheinend hat man dort mittlerweile die Rentner, die früher jeden Mist auf den Index setzten, entfernt, denn THE VOID hätte vor 20 Jahren eine FSK 18 bekommen und wäre noch dazu totgeschnitten worden.

Überhaupt orientiert sich der Streifen in seiner ganzen Machart auch eher an den oldschooligen Splatterfilmen der 80er und 90er und die meisten Effekte sind hier handgemacht. Die wenigen digitalen die gegen Ende zum Einsatz kommen, sind aber für einen Film mit doch eher kleinem Budget ebenfalls erstaunlich gelungen.

Auch wenn die Story im letzten Abschnitt etwas wirr wird und man ein wenig den Überblick verliert, bleibt THE VOID durchgehend spannend und hat eine gelungene Atmosphäre, klaut natürlich aber auch schamlos bei allen möglichen Kultstreifen. Ein bisschen THE THING hier, ein bisschen VIRUS da, garniert mit den frühen Hellraisern, macht er das aber erstaunlich gut.

Schauspielerisch ist das ganze überschaubar, hierfür muss man aber auch keinen Star aus der A-Riege verpflichten, weil die meisten eh schnell das Zeitliche segnen. Die Synchronisation wirkt an machen Stellen ein wenig steif, was aber nicht wirklich stört.

Fazit: Der brutalste Horrorstreifen den ich in den letzten Jahren gesehen habe, ist einer mit einer FSK 16. Was hier an Blut spritzt ist schon unglaublich. Dennoch ist das hier kein dummes C-Movie, sondern ein durchaus atmosphärisch gelungenes Kleinod, das gegen Ende einen Tick zu sehr ins Esoterische abdriftet.

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