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RITTER DER DÄMONEN/BORDELLO OF BLOOD (Koch Media)

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Was in den 80er und 90ern alles geschnitten auf den Markt kam ist unfassbar. Die FSK und ihre scheintoten Angestellten hatten viel Spaß daran alle möglichen Streifen zu verunstalten. Die beiden vorliegenden Filme landeten auf den Index UND waren noch geschnitten (zumindest die frei zugänglichen Versionen). Wieso lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen und jetzt wo ich sie mir nochmal angeschaut habe verstehe ich es erst recht nicht, obwohl natürlich der ein oder andere Splattereffekt vorhanden ist. Trotzdem ist ein JOHN WICK deutlich brutaler als das hier.

Beide Filme liefen zwar unter der TALES FROM THE CRYPT Reihe, hatten aber  damit nicht wirklich viel zu tun, denn eigentlich waren das normalerweise Kurzgeschichten, während diese beiden Teile ja komplette Spielfilme waren.

RITTER DER DÄMONEN (1994)

Sechs der Schlüssel zum Tor der Hölle haben die bösen Dämonen schon in ihrem Besitz., der siebte scheint auch nur noch eine Frage der Zeit, denn der Collector hat den Besitzer des letzten Schlüssels bereits aufgespürt. Zudem hält man Bryker bei der Polizei für den Bösen. Glücklicherweise greifen toughe Bürger ein.

BORDELLO OF BLOOD (1996)

Rock’n'Roll-TV-Evangelist Current betreibt nebenher ein florierendes Bordell, dessen Madame die blutsaugende Vampirin Lilith ist. Dort verlieren die Gäste jedoch nicht nur ihre Kohle sondern auch jede Menge Blut. Genau dorthin verschlägt es Privatdetektiv Guttman, der den verschollenen Bruder seiner Klientin Katherine sucht. Schnell findet dieser heraus, das sich die Damen des Etablissements eben vom Blut ihrer Freier ernähren und er beschließt, das ganze zu beenden.

Ersterer hat die Zeit etwas besser überstanden. RITTER DER DÄMONEN lässt sich auch heute nach gut schauen, während an Teil 2 ein wenig der Zahn der Zeit genagt hat. Dennoch werden sich Fans über diese Veröffentlichung sehr freuen, zumal beide Filme wirklich Kultstatus erlangten. Bei den Effekten muss man im Jahr 2017 natürlich Abstriche machen.

Die Bildqualität ist bei beiden Teilen durchaus gut. Ein ganz leichtes Rauschen stört nicht wirklich, zumal es im Laufe der beiden Filme auch nachlässt. Der Ton ist ebenfalls ordentlich, auch wenn man natürlich keine Wunder erwarten kann.

Sehr viel Mühe hat man sich noch bei dem Bonusmaterial gegeben, denn die beiden Featurettes sind noch relativ neu.

Fazit: Es bleibt zu hoffen, das so langsam aber sicher noch mehr Filme von diesem unsäglichen Index heruntergeholt werden. Die Sehgewohnheiten haben sich nunmal geändert – siehe TANZ DER TEUFEL.

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