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EIN AMERIKANISCHES IDYLL (Splendid)

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Seymour Levov, von allen nur der „Schwede“ genannt ist ein herausragender Footballspieler. Er heiratet seine Traumfrau Dawn und übernimmt in den späten Fünfzigern die Fabrik seines Vaters. Also dann noch ein Kind geboren wird, scheint das Glück perfekt. Doch als Merry erwachsen wird, ist der Vietnamkrieg in vollem Gange. Sie bekennt sich ganz klar dagegen und hat auch kein Problem damit, ihren Protest offen zu zeigen. Als Sie in Verdacht gerät eine Bombe gezündet und Menschen getötet zu haben, verschwindet sie aus dem Leben ihrer Eltern. Nach einigen Jahren ist die Ehe der beiden am Ende und Dawn hat kein Interesse daran ihre Tochter zu finden, nur Seymour sucht weiterhin nach ihr und glaubt die vielen bösen Dinge nicht, die über sein kein Kind verbreitet werden.

Ewan Mc Gregor hat in den letzten 10 Jahren nicht einen wirklich schlechten Film gedreht und sich als Schauspieler hervorragend entwickelt. Wer hätte nach Trainspotting gedacht, das er überwiegend in anspruchsvolleren Rollen zu sehen sein wird? Ein amerikanisches Idyll ist nun sei Regiedebüt – und es ist sehr schwer zu bewerten.

Der Streifen hat zwar eine gute Geschichte, gerät an manchen Stellen aber etwas geschwätzig. Die Besetzung ist hervorragend, doch insbesondere die von mir eigentlich sehr geschätzte Jennifer Connelly verfällt im Laufe des Films ins Chargieren, was man von ihr überhaupt nicht gewohnt ist. Dakota Fanning ist einigermaßen glaubwürdig, bekommt aber teilweise vom Drehbuch recht überkandidelte Sätze vorgeschrieben. Am besten schneidet diesbezüglich hierbei der Regisseur und Hauptdarsteller ab, sowie David Straithairn, der den Rahmen der Geschichte bildet, als er den Bruder von Seymour auf einer Klassenfeier widertrifft.

Der Film kann sich nicht entscheiden, ob er nun ein Drama oder doch lieber Krimi (Thriller möchte ich hier nicht verwenden) sein will und hat diverse Unterbrechungen im Tempo, was doch stört und droht in manchen Passagen an seinem eigenen Anspruch zu ersticken. Dennoch ist er natürlich edel bebildert und geschnitten.

Ganz schwer zu bewerten dieser Streifen. Ich denke der normale Zuschauer wird sich langweilen, der Arthouse Fan wird hieran Gefallen finden und das Feuilleton mit Sicherheit in Euphorie verfallen. Daher ist alles drin zwischen:

2chuckys

und

712

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