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RECOVERY (Splendid)

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Diese Party hatte sich Jessie sicherlich anders vorgestellt, denn ihr Freund geht vor ihren Augen fremd. Dann wird sie von einer gleichaltrigen namens Kim angesprochen, die gleich sieht was da läuft und rät ihr, die Party zu verlassen, um mit ihr in einem Klub zu gehen. Vorher sammelt man noch Jessies Bruder und einen schnuckeligen Typen aus dem Internet auf und dann geht’s ab zum Feiern. Doch plötzlich ist Kim verschwunden. Und mit ihr Jessies Handy, das sie ihr geliehen hatte. Glücklicherweise hat ihr Bruder eine App installiert, mit der man dieses überall orten kann. Bald stellt sich jedoch heraus, das man das Handy besser Handy hätte sein lassen sollen, denn das Leben ist doch etwas kostbarer als ein Stück Elektronik.

RECOVERY beginnt etwas konfus. Irgendwie wirken die ersten 20 Minuten etwas unbeholfen chaotisch und ohne eine klare Linie. Mit Verlassen des Clubs allerdings ändert sich dies, was auch damit zusammenhängt das der Streifen erst von einem Jugendfilm zu einem Thriller und später zum Horrorfilm mutiert.

Die Wende in der Mitte des Streifens ist nicht ganz so überraschend wie sie gerne wäre, das Ende ist aber mit einer wirklich fiesen (wenn auch nicht zwingend logischen) Schlusspointe versehen. Das zauberte mir ein Grinsen ins Gesicht.

Schauspielerisch ist das ganze durhsccnittlich. Lediglich Samuel Larsen, der durch die Serie GLEE bekannt wurde, sticht ein wenig hervor und war auch kürzlich schon in REMAINS zu sehen, der ebenfalls über Splendid vertrieben wird.

Spannend ist der Streifen allemal und, das muss ich jetzt wirklich explizit erwähnen, die Handlungsweisen der Protagonisten sind hier ausnahmsweise wirklich mal nachvollziehbar. Hier wird nicht nur dumm herumgeschrien und um Gnade gewinselt. Man wehrt sich gegen den vermeintlich lauernden Tod. Das muss man heutzutage schon gesondert erwähnen, denn normalerweise sind solche Gestalten ja immer nur dankbares Schlachtvieh.

Apropos Blut: Der Streifen ist an manchen Stellen durchaus etwas brutaler, aber eine FSK 16 hätte es meiner Meinung nach auch getan, aber das 18er Logo macht es eben immer noch etwas interessanter für den geneigten Käufer.

Fazit: Wenig Tiefgang, aber ordentliche Spannung.

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