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PASSENGERS (Sony Pictures)

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Weltraumreisen zu neuen Planeten sind in de Zukunft kein Problem mehr, da man mit Lichtgeschwindigkeit fliegen und daher auch ferne Galaxien mühelos erreichen kann. Da dies aber trotzdem eine Weile dauert werden die Reisenden in einen künstlichen Kälteschlaf versetzt. Als Jim aufwacht ist er zunächst erfreut, denn schon bald kann er sein neues Zuhause sehen. Dafür müsste er aber ziemlich alt werden, denn die Kammer hat einen Defekt und er wurde 90 Jahre zu früh geweckt. Da er der einzige der 500 Passagiere ist, dem dieses Missgeschick passierte, wird das Leben für ihn trotz anfänglicher Freuden bald zur Qual, und er steht kurz vor dem Suizid. Dann entdeckt er Aurora in einer der Schlafkabinen und holt Erkundigungen über sie ein. Nach und nach verliebt er sich und fasst den für sie folgenschweren Entschluss, sie vorher aufzuwecken, wohl wissend, das das auch für sie bedeutet, das sie ihr restliches Leben im Weltraum verbringen muss. Doch das ist bald nicht das einzigste Problem, denn so wie es aussieht, wird das Schiff seinen Zielort niemals erreichen.

PASSENGERS beginnt richtig stark. Die erste habe Stunde erinnert von der Geschichte ein wenig an MOON. Hier findet man sogar ernste Töne, denn die folgenschwere Entscheidung Aurora aufzuwecken, stellt den Protagonisten vor eine große Gewissensfrage. Zudem zeigt der Film eben auch auf, das der Mensch nicht fürs Alleinsein geschaffen ist.

Nach diesem überraschend tiefgründigem Beginn folgt PASSENGERS dann aber doch den üblichen Hollyood-Gesetzen, bleibt aber trotzdem weiterhin unterhaltsam. Die Wende mit dem „dritten“ Passagier der aufwacht, ist ebenfalls gelungen.

Alles in allem hätte ich dem Streifen, der eine wirklich fantastische Optik auf den Beamer zaubert, durchaus eine sehr hohe Bewertung gegeben. Leider tue ich mich aber wieder schwer mit den letzten 10 Minuten. Muss das denn immer alles so glattgebügelt werden? Kann man nicht einfach mal einen Film ohne komplettes Happy-End lassen? Anscheinend nicht.

Die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache gut, wobei mich vor allem Chris Pratt überrascht, der ja weite Teil des Films im Alleingang tragen muss. Das Lawrence gut schauspielern kann, nur meist die falschen Rollen annimmt, die sie unterfordern (ich sage nur Panem) ist nichts Neues.

So bleibt unter dem Strich ein unterhaltsamer Streifen, mit tollen Effekten und einigen originellen Zukunftsideen (der Barkeeper sorgt immer wieder für ein Lächeln), dessen Gesamteindruck durch die typischen Gesetze eines A-Movies leicht getrübt wird. Trotzdem:

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