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HARTE ZIELE (Koch Media)

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Ich schreibe eine Kritik über einen Van-Damme Film – das ist in etwa so, als würde Angela Merkel ein Referat über sozial gerechte Politik halten. Da ich dafür eigentlich nicht prädestiniert bin, diesen Film aber in meinem Briefkasten hatte und die Firma KOCH eh sehr freundlich in Sachen Bemusterung ist, werde ich nach kurzer Zusammenfassung der Handlung, mich überwiegend über die technische Seite des Streifens auslassen.

In New Orleans kann man seinem Spieltrieb nachgehen – so er denn makaber ist, denn ein Verbrechersyndikat veranstaltet eine gnadenlose Jagd auf Obdachlose, bei der man sich 10.000 Dollar verdienen kann – aber nur wenn man als Opfer einen bestimmten Ort lebend erreicht. Als ihr Dad bei einer dieser Jagden ums Leben kommt untersucht Natasha Binder. Unterstützung erhält sie dabei überraschenderweise von dem Hafenarbeiter Chance.

Wer nicht wusste, das Lance Henrisksen auch mal Haare hatte (oder ist das ein Toupet?) und den Film nicht kennt wird überrascht sein, ebenso wie von der (bescheuerten) Frisur von Van Damme.

Nun muss ich trotzdem anmerken, das der Streifen eigentlich ganz ordentlich ist. Auch wenn noch ein Rest Spät 80er Mief vorhanden, gehört dieser Film sicher zu den besseren des Belgiers.

Besonders erwähnenswert ist hier aber definitiv die technische Umsetzung. Der Ton könnte an manchen Stellen noch etwas mehr krachen, ist aber grundsolide. Aber die Nachbearbeitung diesbezüglich ist nunmal immer schwierig und der Streifen hat mittlerweile immerhin ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel.

Das Bild ist gestochen scharf und würde man nicht wissen, wie alt HARTE ZIELE ist, könnte man wirklich meinen, das dies ein Film ist, der in den 90ern spielt, aber neu gedreht wurde. Fast schon plastisch und auch in den dunklen Szenen absolut rauschfrei. Gelegentliche kleine Blitzer nimmt man wirklich nur wahr, wen man den Film auf dem Beamer schaut. Viel mehr geht eigentlich nicht und jeder Van Damme Film sollte bei dieser Umsetzung einen Orgasmus bekommen.

Der Film erscheint zudem das erste mal ungekürzt, wobei man das dann wieder relativeren muss – was nämlich 1992 als Indexreif galt, bekommt man heute in jedem Action-Film zu sehen (man schaue sich nur mal John Wick an, der ab 16!! freigegeben ist)

Zudem spendierte man ein schickes Steelbook und ein paar wenige Extras hat man auch noch ausgebuddelt. Für Fans des Belgiers sicherlich ein Grund zuzugreifen.

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