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Archiv des Monats Januar 2017

THE LAST SHIFT (Ion New Media)

am 25. Januar 2017 unter Horror abgelegt

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Die Handlung dieses Streifens kann man eigentlich in einem Satz zusammenfassen – ich bemühe mich aber trotzdem, das ganze etwas auszuschmücken.

Die junge Polizistin Jessica wurde dazu verdonnert, die allerletzte Schicht in einer verlassenen Polizeiwache zu übernehmen, die am nächsten Tag endgültig geschlossen wird. Eigentlich eine recht öde Aufgabe. So fühlt sich Jessica auch unterfordert und langweilt sich mit der Zeit. Doch dann bekommt sie einen Anruf, bei dem ein junges Mädchen um Hilfe fleht. Sie versucht auch so viele Informationen wie möglich zu bekommen, doch die Verbindung reißt ab. Zudem ereignen sich auf der Wache plötzlich sehr merkwürdige und auch gefährliche Dinge und Jesscia erhält Besuch von einem netten Polizisten – mit einem dicken Loch im Hinterkopf versehen. Plötzlich mutiert die vermeintliche Routine zur Lebensgefahr.

Leider konnte ich nirgends eine Information finden, wie hoch das Budget für diesen kleinen Streifen war. Viel kann das wahrlich nicht gewesen sein, denn eigentlich spielt sich der ganze Film nur auf der Polizeiwache oder vor der Tür dieser ab. Man nehme noch eine ordentliche Schauspielerin, reiche das ganze mit mysteriösen Geschehnissen an und fertig ist der Low Budget Grusler.

Wer aber jetzt glaubt, das ich den Film niedermache, der sieht bzw. liest sich gleich eines Besseren belehrt, denn was sich im vorigen Abschnitt eher negativ anzuhören scheint, wird hier zum absoluten Glücksfall.

Gerade durch die beschränkte Location und Personenanzahl entsteht eine unheimliche Atmosphäre. Zudem startet der Film von Anfang an durch und hat keinerlei Leerlauf. Die „Erscheinungen“ wirken zudem keineswegs billig – da floss wohl der größte Teil des Budgets hinein.

Natürlich ist die Geschichte nicht wirklich neu, sondern eher der Ort, an dem sie spielt. Trotzdem ein dickes Lob an den Regisseur. Wie man es schafft hier aus so wenig Geschichte durch kleine Wendungen und einer latent unheimlichen Atmosphäre so viel herauszuholen verdient Respekt! Noch dazu gibt es ein cooles Ende.

Da es sich hier um übernatürliche Dinge handelt, sollte man natürlich nicht nach Logik fragen. Wer aber mal wieder einen Film sehen will, mit einer wirklich gelungenen Atmo und teilweise recht garstigen Ideen, ist hier genau richtig. Für mich ein kleiner Geheimtipp.

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HACKED (Koch Media)

am 25. Januar 2017 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Mike Regan führt ein luxuriöses Leben und wohnt mit der Familie in einem recht futuristischen Haus. Seine Firma hat eine neue App entwickelt, die für den Durchbruch im Privatjet-Sektor sorgen soll. Doch bei der Vorführung geht alles schief. Der IT-Fachmann Ben rettet die Situation und erhält in Folge dessen eine Festanstellung. Er deutet dies jedoch auch als Freifahrtschein um sich in der Familie einzuschleimen und Regans Tochter anzubaggern. Als dem das zu bunt wird, wirft er ihn raus. Doch Ben hat sowohl im Haus der Regans als auch in der Firma alle Dinge verbessert und installiert und übernimmt per Computer nun die Kontrolle…..

Pierce Brosnan hat anscheinend sämtliche Millionen aus seiner James Bond Reihe verfeuert oder will seine letzten guten Jahre als Charmeur genießen, denn mittlerweile erscheinen im Schnitt drei Filme pro Jahr mit ihm, die in manchen Fällen völliger Mist sind (URGE), aber teilweise auch wirklich überzeugen (NOVEMBER MAN).

Auch HACKED würde ich auf jeden Fall zu den gelungenen zählen, denn der Streifen ist nachvollziehbar erzählt und das Szenario gar nicht mal weit hergeholt, da unsere Technik uns heutzutage sehr verwundbar macht. Könnte mir durchaus vorstellen, das sich ähnliches wie hier gezeigt, schon desöfteren so ereignet hat.

Dabei überzieht der Film aber nie, wie das etwa in Majorfilmen so üblich ist, wo irgendwelche Hacker eben mal in 5 Sekunden Amerika lahmlegen, sondern bleibt im kleinen, geschäftlichen und privaten Bereich von Brosnans Charakter.

Die überwiegend vernichtenden Kritiken kann ich nicht nachvollziehen, denn der Film baut die Charaktere sehr sorgfältig auf und steigert sich mit zunehmender Laufzeit auch in Sachen Spannung.

Wenn ich allerdings sehe das Rezensenten hier von Unlogik sprechen, während sie OLYMPUS HAS FALLEN die Höchstpunktzahl geben, sollten manche doch vielleicht aufhören, Kritiken zu schreiben.

Fazit: Spannender kleiner Thriller mit einem gut aufgelegten Hauptdarsteller und einem ordentlichen Gegenspieler…

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HOSTAGE (Koch Media)

am 25. Januar 2017 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Man muss sich das mal überlegen. Zufällig sehen die Täter ihre Opfer an einer Tankstelle und fahren diesen hinterher, brechen dann auch zufällig genau an dem Tag ein, um das Auto von Daddy zu klauen, an dem dieser eine CD mit frisierten Daten für eine Verbrecherbande fertigstellt. Zufällig ist in diesem Kaff der zuständige Polizeichef ein ehemaliger Vermittler, der natürlich, zufällig wieder Eheprobleme und aufgrund seines letzten Auftrages genauso zufällig ein Trauma hat, bei dem ihm alle Beteiligten wegstarben. Und was soll der jetzt machen? Natürlich vermitteln..Sehr realistisch. Herr Willis nimmt der zuständigen Chefin einfach mal so das Kommando ab ohne das diese große Gegenwehr leisten würde, es sei denn man wertet grimmige Blicke und EINEN etwas schroffer formulierten Satz als solche.
Am Ende erledigen dann ein schwerverletzter Polizist und ein Buchhalter (!), der 1 Stunde vorher noch unter einem schweren Gehirntrauma litt (!!) und zudem von einer auf die andere Minute vom Buchhalter für Verbrecher zum mitfühlenden Ehrenmann mutiert (!!!!) mehrere angeblich professionelle Gangster, die nebenbei noch seine Auftraggeber sind/waren (!!!!!!). Oha.

Natürlich ist der Film von ordentlichem Unterhaltungswert und Herrn Willis und auch Kevin Pollak sieht man immer wieder gerne, aber das Gezeigte geht dann doch in Sachen Unsinn etwas zu weit.

Ich bewerte hier die remasterte Edition von KOCH MEDIA. Da der Film erst 11 Jahre alt ist und mir die alte Fassung nicht vorliegt, kann ich nun schlecht einen Vergleich ziehen. Wenn ich bedenke, welche Filme noch auf ihre Veröffentlichung warten, weiß ich nicht ob man die Neuauflage hier jetzt unbedingt braucht.

Fakt ist aber andererseits auch, das das Bild gestochen scharf ist und ohne jegliches Grieseln auskommt. Insbesondere die Innenaufnahmen des imposanten Hauses sehen brillant aus. Und auch aus dem Boxen hämmert es gewaltig, besonders wenn es gegen Ende in Sachen Action zur Sache geht. Beide Komponenten stehen neueren Veröffentlichungen in nichts nach..

Zudem gibt es jede Menge Bonusmaterial, um sich nach dem Film noch stundenlang mit Cast und Geschichte zu beschäftigen. Ob dies umfangreicher ist, als das aus dem Jahre 2005 kann ich ebenfalls nicht beurteilen. Aber hier hat man schon wirklich jede Menge draufgepackt.

Ob sich das Update lohnt, muss aber letztendlich der Käufer entscheiden, Wer den Streifen gerne hätte bekommt hier auf jeden Fall eine würdige Veröffentlichung eines unlogischen, aber unterhaltsamen, ganz auf Willis zugeschnittenen, Films.

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SCHEINWELT (Lighthouse)

am 25. Januar 2017 unter Drama, Thriller abgelegt

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Nachdem sie eine lange Haftstrafe abgesessen hat, wird Jenny endlich in die Freiheit entlassen. Zehn Jahre vorher verübte sie mit ihrem Freund einen Raubüberfall, der komplett schiefging. Sie war von ihm schwanger und nach der Geburt gezwungen, das Kind in die Obhut einer Pflegefamilie zu geben. Nun hat sie natürlich Sehnsucht nach der Kleinen. Doch deren „neuer“ Mutter passt das überhaupt nicht. Es dauert auch nicht lange, da holen Jenny die Schatten der Vergangenheit wieder ein und ihr Leben gerät abermals außer Kontrolle.

Filme aus dem hohen Norden haben immer noch Hochkonjunktur. Seit Jahren liefern die Schweden und Norweger wirklich interessante Streifen ab. Und auch die Dänen haben einige sehr gute Filme am Start und dazu die brillante BORGEN Serie.

Wer allerdings erwartet, das SCHWEINWELT in die gewöhnte Thrillerkerbe schlägt, wird eher überrascht sein, denn der Streifen ist in seiner Machart völlig anders, als zum Beispiel doch recht gestylte Veröffentlichungen wie ERBARMEN oder SCHÄNDUNG.

Es handelt sich nämlich hier mitnichten um eine klassischen Thriller, sondern eher um ein Drama mit Spannungsmomenten, welches an manchen Stellen durchaus etwas sperrig gerät und ganz klar dem Independent-Film zugehörig ist.

Inmitten dieses Szenarios agiert die mir völlig unbekannte Silje Salomonson sehr glaubwürdig und passt auch perfekt in die Rolle, da sie so ein Typ Frau ist, der sowohl eine 20 als auch eine 30 Jährige darstellen kann.

Trotzdem sollte man hier mit anderen Erwartungen herangehen, sonst könnte man enttäuscht werden, denn als Drama funktioniert der Film wirklich ordentlich – für einen Thriller fehlt einfach die Spannung.

Schwierig hier eine Bewertung abzugeben. Für Freunde des schwedischen Independent-Kinos sicherlich geeignet, wird er dem Mainstream-Publikum eher nicht zusagen. Daher lasse ich die Bewertung hier mal offen….

DER CLUB DER ROTEN BÄNDER / STAFFEL 2 (Universum Film)

am 17. Januar 2017 unter Drama, TV-SERIE abgelegt

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Nachdem Staffel 1 bei mir großen Anklang fand und ich das ganze als das beste, was ich seit langem aus deutschen Lande gesehen habe, befand, war ich natürlich erfreut, dass die Geschichte und die Serie fortgesetzt werden, da wohl auch andere meiner Meinung waren und VOX fantastische Zuschauerzahlen bescherte. Meine Befürchtungen, dass die Serie nun deutlich schwächer wird, weil man schnell uninspiriert etwas hinterherschießt, bewahrheiten sich nicht – ganz im Gegenteil!

Leo und Hugo sind die einzigen beiden übrig gebliebenen Patienten des Clubs. Aber Toni ist immer in der Nähe, wenn man ihn braucht, denn er heuert als Praktikant an, um seinen beiden Freunden nahe zu sein. Jonas hingegen versucht seine Kumpels zu vergessen und wieder den Einstieg ins normale Leben zu finden und mutiert dabei zu einem richtigen Arschloch. Emma beginnt eine Beziehung mit Leo, doch diese hält nicht lange und sie flüchtet nach Berlin und scheint sich dort auch gut zurechtzufinden. Doch das ist nicht von langer Dauer.

Was die zweite Staffel besser macht als den Vorgänger (obwohl das kaum möglich war) ist, das der Szenen-Wechsel zwischen den Ereignissen im Krankenhaus und die Probleme der beiden, die nun in „Freiheit“ leben, deutlich mehr Abwechslung bringt und eine Seite beleuchtet, die es in der ersten Staffel noch nicht gab. Auch die Rolle des Benito wird weiter ausgebaut.

Äußerste ich an der Besetzung von Tim Oliver Schultz in der ersten Review noch Kritik, weil er einfach nicht als 17-jähriger durchgeht, ziehe ich diese nun zurück. Denn seine Rolle wurde noch etwas ausgebaut und er muss eine enorme Bandbreite von Emotionen durchleben, die ein 17-jähriger sicherlich nicht so intensiv dargestellt hätte.

Und ich bleibe dabei, das sich das Casting als Glücksfall erweist. Hier hat man wirklich die perfekte Auswahl an Darstellern getroffen, besonders Nick Julius Schick ist so knuffig, das ich ihn sofort adoptieren würde.

Wer glaubt das Alex gänzlich von der Bildfläche verschwunden ist, wird eines Besseren belehrt. Ähnlich wie das Schwimmbad in Staffel 1 als Zwischenwelt fungiert, taucht der Verstorbene den verbliebenen Klubmitgliedern als sehr lebendig aussehender Geist auf und redet ihnen ins Gewissen. Diese übernatürliche Komponente war in Teil 1 schon so eine Sache für sich. Macht es Sinn eine Serie, die ansonsten so auf Realismus bedacht ist, mit sowas auszuschmücken? Mich hat es diesmal nicht so gestört, wie bei der vorherigen Staffel.

Alles in allem eine grandiose Fortsetzung mit gewohnt tollen Darstellern und interessanten Geschichten, die manchmal zum Lachen aber auch oft zum Weinen sind. Leider soll nach Staffel 3 Schluss sein, was wirklich schade wäre, denn hier gibt es wirklich noch jede Menge zu erzählen. Gruß an die Macher: Falls ihr Leo sterben lasst werde ich sauer :o )

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NERVE (Studio Canal)

am 17. Januar 2017 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Die eher schüchterne Highschool-Schülerin Vee entschließt sich, aufgestachelt von ihrer besten Freundin, bei dem Internetspiel “Nerve” mitzumachen, bei dem man “Player” oder “Watcher” sein kann. Als “Player” muss man aktiv an dem Spiel teilnehmen, als „Watcher“ sieht man zu und votet. Erst fängt alles harmlos an: Vee muss einen völlig fremden Jungen küssen. Sie wählt den attraktiven Ian, mit dem sie fortan gemeinsam zunehmend gefährlichere Mutproben überstehen muss, die von den “Watchern” beobachtet und ausgeheckt werden. Doch deren Einfälle werden immer skurriler und mit der Zeit ist auch der erste Tote nur noch eine Frage der Zeit.

NERVE ist vor allem eins: Bunt. Mir persönlich sind die Farben partiell etwas arg schrill. Das trifft sicherlich den NERVE der Jugendlichen von heute – mir ist das persönlich etwas over the top, genau wie die ganze Geschichte, die insgesamt zwar unterhaltsam, aber doch sehr weit hergeholt ist.

In mitten dieser stürmen und stolpern Roberts und Franco durch die Challenges und verlieben sich ineinander – auch das ist von Anfang an vorhersehbar.

Die leise Gesellschaftskritik ist immerhin erwähnenswert, wenn auch nur angedeutet und auch die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache gut, wobei ich mich immer frage, wieso man für solche Rollen Schauspieler castet, die fast 10 Jahre älter sind als ihr Charakter. Auch wenn man sich bemüht hat, Miss Roberts deutlich jünger aussehen zu lassen, erkenne ich darin keinen Sinn.

So bleibt unter dem Strich ein nettes Filmchen, dessen Zielgruppe allerdings nicht wirklich Leute in meinem Alter sind. Ich denke bei Ende 20 wird das Verständnis für die Handlungsweisen der Protagonisten aufhören. Für die Generation „ohne mein Handy sterbe ich“ allerdings der ideale Streifen. Mit viel gutem Willen und für den Soundtrack:

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PURGE 3 – ELECTION YEAR (Universal Pictures)

am 17. Januar 2017 unter Action, Horror, Suspense abgelegt

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Die neuen Präsidentschaftswahlen stehen in Amerika bevor. Leo Barnes arbeitet mittlerweile für die Senatorin Charlie Roan, die gegen die Purge-Nacht ist und diese, sollte sie gewählt werden, auch umgehend abschaffen würde. Doch ihre politischen Gegner sehen das gar nicht gerne und versuchen sie umzubringen. Leo hat alle Hände voll zu tun, die Dame zu schützen, doch dann entdeckt er, das sich in seinen eigenen Reihen ein Verräter befindet und muss mit Charlie fliehen – was in der Purge-Nacht nicht weniger gefährlich ist, denn draußen warten jede Menge Irre mit Knarren..

Es geht in den dritten Teil der PURGE-Reihe. Nach mäßigen Kritiken, aber einem sehr guten Einspielergebnis, bei geringen Produktionskosten von Teil 1, war es eigentlich klar, das man diese Reihe fortsetzen wird, die sich auch durchaus auch zur Serie eignet. Der Streifen entwickelte sich zudem in der DVD-Szene zum absoluten Geheimtipp.

War Teil 2 allerdings ein wenig uninspiriert und machte sich das Fehlen von Ethan Hawke doch bemerkbar, geht es hier wieder aufwärts, denn im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist ELECTION YEAR durchaus spannend geworden, auch wenn manche Dinge sich mittlerweile schon wiederholen.

Frank Grillo scheint auch noch für 10 weitere Teile bereitzustehen, während der Rest relativ austauschbar scheint (bezogen auf die Geschichte, nicht auf das schauspielerische Talent). Der von mir äußerst geschätzte Mykelti Williamson bekommt hier endlich mal ordentlich Screentime. Er ist irgendwie das schwarze Pendant zu Ray Liotta, der auch immer nur in der zweiten Reihe agiert, obwohl er wesentlich mehr drauf hätte.

Ob man jetzt noch weitere Fortsetzungen braucht, sei mal dahingestellt, denn eigentlich ist das ganze doch schon relativ auserzählt, doch das war bei SAW nach spätestens Teil 3 auch so und trotzdem ging es immer weiter.

Dieser ist jedenfalls recht gelungen.

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