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Archiv des Monats November 2016

REAL HUMANS – STAFFEL 2 (WVG)

am 08. November 2016 unter SciFi, Suspense, TV-SERIE abgelegt

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Da jeder der Staffel 2 schaut auch den ersten Teil gesehen hat, hier nur eine ganz kurze Zusammenfassung: Menschliche Roboter, sogenannte Hubots, gehören (ähnlich wie in I ROBOT) zum Alltag der Menschen, weil sie ihnen viel Arbeit abnehmen und sich z.B. auch in der Krankenpflege bewährt haben. Doch unter den Robotern gibt es auch einige, die sogenannte freie Hubots sind, also keinem Menschen gehören und die haben ein Eigenleben entwickelt und keine Lust mehr den Hampelmann für andere zu spielen…

Soweit eine allgemeine Kurzfassung. Jetzt zur Staffel: Die befreiten Hubots haben sich in alle Winde zerstreut. Mimi lebt inzwischen recht glücklich bei einer Familie, die sie nicht als Haushaltshilfe, sondern als vollwertiges Familienmitglied sieht. Flash hat sich sogar verliebt und heiratet ihren Liebsten, obwohl dieser weiß, das sie ein Hubot ist. Gordon irrt nach dem Ableben seiner Freundin in der Gegend herum, während Bea weiterhin den Code ihres Schöpfers sucht, damit sie endlich ein richtiger Mensch sein kann und durchaus auch ihre dadurch gewinnende Macht zu Gunsten der Hubots einsetzen will.

Wer die erste Staffel nicht gesehen hat, der versteht in der Fortsetzung absolut nichts, denn alles baut auf dieser auf. Selbst ich hatte erst Probleme dem Geschehen zu folgen, da die Veröffentlichungs-Zeitpunkte der beiden Staffeln doch recht lange auseinander lagen.

Die Ereignisse setzen etwa ein halbes Jahr später an und immer wieder schaffen es die Macher besonders originelle Ideen einzubauen. Es gibt zum Beispiel mittlerweile Menschen die sind „Trans-Human-Sexuell“, verlieben sich also nur in Hubots, wie etwa Tobbe.

Es gibt eine Partei die gegen die Hubots kämpft und Jugendliche rekrutiert, die gegen diese Spezies sind und sie gnadenlos bekämpfen.

Zudem wird die Frage gestellt,ob ein freier Hubot in der Lage ist, ein Kind alleine zu erziehen.

Da haben sich die Macher wieder jede Menge interessanter Dinge einfallen lassen und schaffen es, die recht hohe Qualität des Vorgängers zu halten. Lediglich das Camp, in dem Menschen gegen Hubots Paintball spielen, finde ich etwas weit hergeholt.

Wir warten auf Staffel 3, denn diese hier endet mit einem derben Cliffhanger. Hoffentlich geht es diesmal etwas schneller….

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RUNNING GIRL (Tiberius)

am 08. November 2016 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Holly ist ein ungewöhnliches Mädel. Sie sieht zwar gut aus, hat aber wenig Lust auf Typen, sondern hackt lieber im Internet alle möglichen Accounts, zum Beispiel auch den der Krankenkasse, so dass ihre Großmutter die wichtigen Medikamente bekommen kann. Aber auch so jemand muss mal raus, also lässt sie sich von ihrer besten Freundin überreden auf eine Party zu gehen. Während sich Holly gut unterhält, reißt ihre Freundin einen Typen auf. Als diese in einem Nebenraum verschwinden, stirbt diese, weil ihr neuer Lover ihr zu viele K.O.- Tropfen eingeflößt hat. Der Täter macht schnell die Biege, während die Polizei feststellt, das Holly erst 17 ist und eigentlich in ein Heim gehört. Zudem gibt man ihr eine gewisse Mitschuld an dem Tod ihrer Freundin. Sie soll vorerst in einen Knast überführt werden, doch eine andere Insassin des Polizeiautos wird von ihrem Freund befreit. Holly ergreift ebenfalls die Flucht und versucht auf ihre Weise die Unschuld zu beweisen.

Eine 17-jährige die aussieht wie 24, nix mit Typen am Hut hat, sondern nur am Hacken ist und in Sachen Intelligenz die Reife einer 30-jährgen besitzt. Tja diese Pille muss man schlucken, wenn man sich diesen Film anschaut.

Nimmt man das den Filmemachern ab, bekommt man einen erstaunlich spannenden und teilweise sogar wirklich originellen Thriller geboten, in dem Marie Avgeropoulos ihre Rolle wirklich klasse meistert. Doch die Frau ist 30 Jahre alt!!! Sie als eine 17-jährige zu besetzen finde ich schon etwas arg übertrieben, daher habe ich mir ihr Alter während des Film weggedacht.

Die Spannungskurve steigt ständig und auch ihre Versuche den Mörder selbst zu finden und dabei immer wieder mit der Polizei per Skype in Verbindung zu treten und sie über ihre neusten Ermittlungserfolge zu informieren hat was.

Den Lover/Killer spielt Casper van Dien, der normalerweise Garant dafür ist, das der Film Mist ist. Doch dem ist in diesem Fall mitnichten so. Auch die Idee mit den langen Fingernägeln, wegen des Gitarrenspiels habe ich so noch nicht gesehen und hat einen entscheidenden Einfluss auf die Geschichte.

Fazit: Überraschend unterhaltsamer Streifen, bei dem man bei den Künsten der Hauptdarstellerin allerdings mehrmals über Logik hinwegsehen muss, aber das hat ja bei FACE OFF auch niemanden gestört.

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