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DAS JERICO PROJEKT (Splendid)

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Einen Großteil seines Lebens hat Jerico im Knast verbracht. Durch eine seltene Gehirnkrankheit ist er nicht in der Lage Empathie für jemanden oder etwas zu entwickeln. Da er den Staat schon ne Menge Geld gekostet hat, beschließt man, dass er nun mal etwas davon zurückgeben sollte. Durch eine neuartige Operation soll es gelingen, das Wissen des verstorbenen Agent Pope auf ihn zu übertragen, der als einziger den Aufenthaltsort von Jan Stroop kannte, der eine gefährliche Software entwickelt hat, die in den falschen Händen zu einem Weltkrieg führen könnte. Da Jerico auch die emotionalen Verhaltensweisen von Pope mit übertragen bekommt, stürzt ihn das in ein totales mentales Chaos. Mit der Zeit jedoch lernt er diese neuen Dinge zu kontrollieren. Doch es steckt trotzdem noch immer sehr viel von Jerico in ihm – und das ist nicht gut.

Diese Geschichte als hirnverbrannt zu bezeichnen, wäre noch deutlich untertrieben. Aber wenn man das im Vorfeld weiß und das einfach als gegebene Tatsache hinnimmt, bekommt man einen grundsoliden Thriller geboten, der allerdings meiner Meinung richtig falsch besetzt ist.

Costner als Schwerverbrecher? Sorry aber das passt einfach nicht. Da hätte ich lieber Gary Oldman genommen, der hier den Geheimdienst-Direktor gibt. Und Tommy Lee Jones hätte bei mir dessen Part bekommen und Costner den des Arztes, den Jones spielt. Meiner Meinung nach wäre das die ideale Besetzung für die Personen gewesen, denn keiner kann einen Psychopathen so gut spielen wie Oldman und Costner in der Rolle eines empathielosen Verbrechers? Naja.

Zu diesen drei Hochkarätern gesellen sich auch noch Ryan Reynolds und Gal Gadot. Das reicht normalerweise für 3 Filme und vielleicht ist das auch mit der Grund wieso der Film in meinen Augen solide aber nicht überragend ist.

Die ohnehin schwer verdauliche Geschichte wird zudem noch mit teilweise etwas wirren Twists unnötig verlängert. So gerät der Streifen mit fast zwei Stunden zudem etwas zu lang.

Fazit: Gut anschaubar und grundsolide erwartet man bei der Besetzung insgesamt aber doch etwas mehr, als das was unter dem Strich bei rauskommt. Den ähnlich gelagerten FACE OFF schlägt er jedoch um Längen.

4chucky11221113

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