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FREEHELD (Universum Film)

280431

Laurel ist eine angesehene Polizistin und steht auf Frauen. Das ist durchaus ein Problem, denn so etwas wird bei der Polizei nicht gerne gesehen. Dann lernt sie die Mechanikerin Stacie kennen und lieben. Obwohl der Altersunterschied zwischen beiden beträchtlich ist, harmonieren die beiden perfekt miteinander und kaufen sich sogar ein Haus. Doch dann bekommt Laurel eine erschütternde Diagnose. Die starke Raucherin leidet unter Lungenkrebs im Endstadium. Die Heilungschancen sind sehr gering. Laurel möchte, das Stacie ihre Pensionsansprüche bekommt, wie es bei normalen Paaren der Fall ist. Doch da die Ehe zwischen 2 Frauen nur als eingetragene Partnerschaft gilt, lehnen die Behörden ihren Antrag mehrfach ab. Zudem laufen ihre Krankentage ab. Da bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem Kollegen Dane Wells und dem recht exzentrischen Steve Goldstein – einem schwulen Juden und Aktivisten, der für die Homoehe kämpft.

Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben, denn diese Ereignisse beruhen nicht nur auf wahren Begebenheiten, sondern sind sogar sehr nah an dem tatsächlichen damaligen Geschehen dran. Im Abspann sieht man übrigens auch Bilder der beiden Frauen.

Ich kapiere es schon seit Jahren nicht, was dieser Unsinn mit dem Ablehnen der gleichgeschlechtlichen Ehen soll, obwohl wir in Deutschland in der Beziehung respektive der Akzeptanz schon relativ weit sind, aber immer noch nicht weit genug, denn jeder soll meiner Meinung nach mit dem Menschen glücklich werden, den er liebt.

Jetzt aber zum Film selbst, der mich fast zum Heulen gebracht hat, was mir sehr selten passiert. Die Darstellungen von Julianne Moore und Ellen Page sind dermaßen intensiv, das beide eine Oscarnominierug verdient hätten, wobei das ganze für letztere sicherlich etwas leichter war, da sie ja auch im realen Leben homosexuell ist. Zudem sollte sie nur noch Rollen annehmen, in denen sie diese Kurzhaarfrisur trägt, damit sieht sie nämlich total putzig aus.

Der Regisseur schafft es zudem ohne jegliche explizite Sexszene, dem Zuschauer die Liebe der beiden Frauen zu vermitteln und zwar so eindringlich, dass man richtig mitfühlen kann. Das gelingt sonst nur sehr selten (ähnlich wie bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“)

In Nebenrollen agieren zudem so unbekannte Leute wie Steve Carell, Michael Shannon oder Josh Charles. Wohl dem der so eine Besetzung an Bord hat.

Fazit: Auf der einen Seite tieftraurig, kann und soll der Film aber auch homosexuellen Partnern und Menschen Mut machen, weiter für ihre Sache zu kämpfen. Und auch wenn ich mich wiederhole: Nochmal seien die überragenden Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnnen gewürdigt!

7-chucky11

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