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YOUNG AMERICANS (Koch Media)

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Der amerikanische Cop Harris reist von Los Angeles nach London, um der dortigen Polizei als Berater zur Seite zu stehen, die völlig überfordert scheint. Denn Harris ist dem Großdealer Fraser schon länger auf der Spur und alles weist darauf hin, das dieser nun in London sein Unwesen treibt. Dazu verpflichtet er meist arbeitslose und desillusionierte Jugendliche, die für ihn die Geschäfte erledigen und dann „entsorgt“ werden. Einer davon soll Edward Foster werden, den Harris versucht in das Imperium von Fraser einzuschleusen. Dieser legt erst keinen Wert auf die Zusammenarbeit, doch als sein Vater ermordet wird und alles daraufhin deutet, das Fraser dahintersteckt, will er Rache und arbeitet für die Polizei. Doch das ist ein gefährliches Spiel.

Seien wir ehrlich. Harvey Keitel, hatte einige wirklich prägnante Charaktere in seiner Karriere, doch es waren eigentlich immer andere die ihm die wirklich großen Rollen wegnahmen.

Hier spielt er endlich mal eine wirkliche Hauptrolle und erledigt diese, wie nicht anders zu erwarten, mit Bravour. Ihm zu Seite steht ein junger Kerl namens Iain Glen, der bis heute Schauspieler geblieben ist, aber sich ebenfalls nicht wirklich durchsetzen könnte, was mich wirklich wundert, denn hier agiert er sehr nuanciert und glaubwürdig.

In einer seiner ersten großen Rollen ist Vicco Mortensen zu sehen, der es allerdings mit dem Overacting extrem übertreibt, was er in seinen späteren Filmen aber abstellte.

Der Streifen hat mittlerweile auch fast ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel und war nicht gerade ein Riesenerfolg in den Kinos, entwickelte sich auf VHS aber zu einem kleinen Geheimtipp

Fast bekannter als der Streifen war PLAY DEAD, das Lied, das im Abspann erklingt und von BJÖRK gesungen wird.

Das Bild der BR ist absolut exzellent. Abgesehen von ganz kleinen Blitzern die aber wirklich kaum auffallen, ist der Streifen nicht weit weg von einer aktuellen Blu Ray. Insbesondere in den dunklen Stellen, in denen ältere Filme auf dem Beamer immer kapital verlieren, macht YOUNG AMERICANS einen tollen Eindruck.

Der Ton wurde auf 5.1 aufgemotzt, welches durchaus ordentlich aus den Boxen schallt, wenn auch nicht so, wie es bei einem heutigen Film der Fall wäre.

Fazit. Ein absolut gelungenes Update auf Blu Ray. Auch der Film hat den „test of time“ bestanden und wirkt in keinster Weise antiquiert.

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