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KILLER INK (Tiberius Film)

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Fünf Freunde reisen nach Vilnius, um dort Stress abzubauen, den ihr Alltag so mit sich bringt. Auf einer exzessiven Party treffen sie auf Tattoo-Stecherin Uta, die einer der Jungs namens Brock anmacht, so das dieser mit in das Tattoostudio kommt um sie zu vögeln. Und auch Amy ein weiteres Mädel der Gruppe schließt sich den beiden an, denn Uta verspricht ihr, umsonst ein Tattoo zu stechen. Dort angekommen wartet schon der Besitzer des Studios Anarchy Parlor auf sie – ein Typ der sich einfach nur THE ARTIST nennt. Er macht einen netten Eindruck und während Amy sich mit ihm unterhält und darüber sinniert welches Tattoo sie gerne hätte, versucht Brock Uta flachzulegen – was auch gelingt. Doch der Preis für diese Nummer ist hoch.

Der Titel des Films ist etwas irreführend, denn die Tinte tötet hier niemanden. Auch wenn es schon sehr viele skurrile Dinge gab die Menschen ihres Lebens beraubten (Man denke nur an den völlig beknackten Extensions, bei dem eben diese Haare zu Killer wurden) – die Tinte an sich bringt hier kein Unheil.

Wenn man liest, das der Film in Vilnius spielt, wird man allerdings gleich etwas vorsichtig, denn in Ländern wie Litauen, Lettland und ähnlichen dreht man eigentlich nur um Geld zu sparen und diese Filme sehen dann meistens billig aus.

Das ist bei KILLER INK nicht so. Zwar handelt es sich hier um einen kleinen B-Movie, der aber ordentlich gespielt ist und zudem eine sehr gute Synchronisation spendiert bekommen hat.

Sollte dieser Film so veröffentlicht werden, wie er auf der Presse-DVD zu sehen ist, werden Freude hohen Blutzolls durchaus ihre Freude haben, denn hier wird schon auf HOSTEL-Niveau gemordet. Manche Szenen sind sogar wirklich ziemlich grenzwertig, zumal ich auch nicht wirklich der Fan dieser Torture-Schlachtplatten bin.

Seltsamerweise hat mir der Film dennoch gut gefallen. Atmosphärisch durchaus gelungen, entwickelt sich der Streifen nach einem langsamen Beginn zu einem brutalen, aber auch spannenden Gemetzel, mit zwei wirklich überraschenden Wendungen.

Gerade das Ende ist wirklich gelungen und originell, wenn auch nicht zwingend logisch. Aber wer fragt bei Horrorfilmen schon danach?

Fazit: Recht derber Horrorstreifen mit ordentlichen Schauspielern und einer sehr netten Schlusspointe. Ich hatte deutlich weniger erwartet.

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