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Archiv für den 07. Juni 2016

THE FOREST (Splendid Film)

am 07. Juni 2016 unter Horror abgelegt

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Sara erfährt, dass ihre Zwillingsschwester, die in Japan lebt, vermisst wird. Also fliegt sie kurzerhand aus den USA ein, um sie zu suchen. Sie erfährt, das Jess in den Aokigahara gegangen ist. Nicht wirklich eine gute Neuigkeit, denn dort begeben sich nur Menschen hin, welche sich umbringen wollen. Sara erhält dabei Unterstützung von einer etwas undurchsichtigen Barbekanntschaft, der sie zusammen mit einem Führer in den Wald begleitet. Dort findet man das Zelt, aber von Jess keine Spur. Zudem wird es dunkel, und in dieser Zeit sollte man sich dort auf keinen Fall aufhalten, da dort Geister spuken, die unter anderem Halluzinationen hervorrufen. Das interessiert Sara aber nicht und sie schläft im Zelt ihrer Schwester. Doch manchmal sollte man auf die Einheimischen hören…

Die Bewertungen dieses Streifens gehen extrem auseinander – einige finden ihn grottenschlecht, andere super, daher war ich schon sehr gespannt und kann aber beiden Lagern nicht wirklich zustimmen.

Alles richtig gemacht hat man bei der Atmosphäre. Der Wald ist wirklich gruselig und die Kamera ist immer ganz nah bei den Protagonisten, so dass man sich als Zuschauer mittendrin fühlt. Zudem gibt es ein paar wirklich gelungene Einfälle.

Alleine die Idee des Selbsmordwaldes ist schon gut, aber das Menschen die sich nicht sicher sind ein Zelt mitnehmen um dort zu sinnieren, ob sie wirklich den Freitod wählen wollen, hat auch was. Pluspunkte sammeln auch die Idee mit dem Flusslauf und mit dem Zettel durch die Tür schieben (ich glaube das ist kein wirklich schlimmer Spoiler) – diese Dinge habe ich bisher in keinem Film gesehen.

Schauspielerisch ist das alles auch durchaus gelungen, denn Natalie Dormer die 70 % des Filmes zu tragen hat und dabei noch eine Doppelrolle spielt, macht ihre Sache wirklich gut.

Allerdings muss man auch anmerken, das es schon eine ganze Weile dauert, denn bis der Streifen mal in die Gänge kommt ist eine gute halbe Stunde vergangen. Zudem hätte man aus der wirklich guten Grundidee noch etwas mehr herausholen können und FOREST ist einer der wenigen Filme, die ich persönlich zu kurz fand. Gerade die Szenen und Erscheinungen im Wald hätte man noch etwas mehr herausarbeiten und intensivieren können.

Dennoch würde ich hier schon einige Chuckies vergeben, weil mir besonders die Atmosphäre gefallen hat und es hier, wie oben erwähnt, durchaus das ein oder andere zu sehen gibt, was man nicht schon aus anderen Filmen kennt. Das Ende lässt durchaus auch eine Fortsetzung zu.

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LIFJORD (Koch Media)

am 07. Juni 2016 unter Drama, TV-SERIE, Thriller abgelegt

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Aksel Borgen hat seinen Lifjord vor 20 Jahren verlassen. Er war angeklagt, ein junges Mädchen ermordet zu haben, doch wurde freigesprochen. Danach hatte er jedoch die Schnauze voll von seinem Geburtsort, startete in Asien durch und ist mittlerweile ein erfolgreicher Geschäftsmann. Eines Tages bekommt er überraschend einen Anruf vom Vater des ermordeten Mädchens, der nie an Aksels Schuld geglaubt hat. Er versucht ihn zu überreden, zurückzukommen und die große Firma des Ortes zu übernehmen, da diese kurz vor dem Bankrott steht, was den ganzen Ort zerstören würde, da fast alle dort arbeiten. Eher lustlos willigt er ein und versucht tatsächlich diese zu retten. Doch kaum angekommen holt ihn die Vergangenheit wieder ein und ihm schlägt von einigen Bewohnern blanker Hass entgegen, da ihn viele für den Mörder halten. Zudem trifft er seine Jugendliebe wieder und beginnt mit ihr eine Affäre. Langsam kommen auch in ihm die damaligen Ereignisse wieder hoch….

Norwegische oder überhaupt Serien aus dem hohen Norden stehen im Moment ja hoch im Kurs, eben auch weil die Herrschaften immer gute Produkte abliefern, man denke nur an DIE BRÜCKE, BORGEN oder KOMMISARIN LUND.

LIFJORD braucht ein wenig bis sie Fahrt aufnimmt, was einfach daran liegt, das der Zuschauer in die Geschehnisse der Gegenwart und der Vergangenheit eingeführt werden muss, was schon etwa 2 Folgen dauert.

Im Verlaufe wird das ganze aber dann deutlich interessanter und auch spannender. Zudem gibt es jede Menge Wendungen, die man nicht unbedingt erwartet. Zum Beispiel hat man praktisch in jeder Folge einen anderen Verdacht, wer der damalige Mörder des Mädchens sein könnte.

Dazu gibt es jede Menge Lokalkolorit. Die zahlreichen Naturaufnahmen zeigen die ganze Schönheit dieses Landes und auch der Ort, den man sich ausgesucht hat, liegt direkt zwischen den Bergen, was sehr imposant wirkt und fast dazu verleitet als nächstes Urlaubsziel Norwegen auszuwählen..

Die Darsteller kennt man ebenfalls, wenn man sie auch nicht immer zuordnen kann. Der Hauptdarsteller ist mir noch aus MAX MANUS bekannt und auch die Mutter des Mädchens habe ich schon oft gesehen, aber weiß nicht, wo ich sie hinstecken soll.

Insgesamt braucht LIFJORD ein bisschen um in Schwung zu kommen, steigert sich aber im Laufe der Zeit deutlich. Insbesondere die letzten 5 Folgen (von insgesamt 10) sind richtig gut. Zudem bekommt man hier eine exzellente Figurenzeichnung geboten, denn am Ende der Serie könnte man alle Charaktere beschreiben

Wer diese Serien aus dem Norden mag, kann hier nicht wirklich etwas falsch machen. Wie man allerdings nach dem Ende eine Fortsetzung hinbekommen will (auf der Hülle steht groß STAFFEL 1) erschließt sich mir nicht, denn eigentlich ist alles geklärt.

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LILA AND EVE (New Ksm)

am 07. Juni 2016 unter Drama, Thriller abgelegt

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Lilas Sohn Stephon ist auf offener Straße erschossen worden. Die Mutter kommt mit dem Verlust ihres Sohnes nicht zurecht und nimmt Medikamente. Dann schließt sie sich einer Frauengruppe an, die alle ein Kind auf tragische Weise verloren haben. Dort lernt sie auch Eve kennen, die nicht so wirklich zum Rest passen will, denn statt zu trauern, lebt sie ihr Leben offensiv weiter. Die beiden freunden sich an und Eve redet so lange auf Lila ein, bis diese bereit ist, die Mörder zu bestrafen, zumal die Polizei nicht wirklich Interesse an dem Fall zu haben scheint. Bald gibt es erste Tote, doch der ermittelnde Detektive ist auch nicht auf den Kopf gefallen und den beiden Damen auf der Spur.

Filme über Selbstjustiz sind schon immer in den USA gut angekommen, zumal das Waffengesetz da ja auch ganz anders aufgebaut ist als hier.

Das Olivia Wilde schauspielern kann ist nichts neues, aber was ist denn bitte mit Frau Lopez passiert? Hat die Schauspielunterricht genommen? Ich kann mich nicht erinnern, die schon einmal annähernd so gut gesehen zu haben. Die Rolle der toughen Mutter passt natürlich auch zu ihrem Naturell.

Manchen Dinge sind allerdings nicht zwingend logisch. Das die beiden Frauen z. B. so schnell an die Verantwortlichen herankommen erscheint mir etwas sehr weit hergeholt, da das ja nicht gerade ein Kaff mit ein paar Einwohnern ist, sondern eine größere Stadt.

Die Wende einige Minuten vor Schluss ist allerdings wirklich überraschend. Obwohl man bei genauem Hinsehen diese durchaus hätte erahnen können – aber mir gelang das nicht.

Der Streifen ist eher ein Drama mit Thrillerelementen, als ein reinrassiger Suspengenrefilm, der von seinen beiden wirklich überzeugenden Hauptdarstellerinnen getragen wird. Die Nebenrollen sind allerdings partiell etwas mau synchronisert.

Fazit: Wem die Handlung zusagt kann einen Blick riskieren…

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