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THE WALK (Sony Pictures)

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Philippe Petit ist Seilartist und keine Höhe scheint unüberwindbar. Überall balanciert er, ohne Sicherung von einem Punkt zum anderen. Dann entdeckt er in einer Zeitschrift, das die Twin Towers kurz vor der Fertigstellung stehen und beschließt, zwischen beiden in 400 Metern Höhe hin und zurück zu wandern. Doch diese Aktion ist natürlich illegal und er benötigt hierfür tatkräftige Hilfe von seinen „Komplizen“, unter anderem seiner Freundin, um das nötige Equipment aufs Dach zu schaffen. Dann ist der Tag gekommen.

Was soll ich hier für eine riesige Zusammenfassung schreiben, denn sowohl die Geschichte, als auch ihren Ausgang kennt ja so ziemlich jeder. Es gibt von dieser Aktion lediglich Fotos – gefilmt wurde diese damals leider nicht.

Daher kann ich auch nicht beurteilen, ob alles was hier zu sehen ist so stimmt, wobei mir manches (insbesondere das liegen auf dem Seil) schon sehr abwegig zu sein scheint. Da aber Petit selbst bei den Dreharbeiten dabei war, glaube ich auf der anderen Seite nicht, das er etwas dazugedichtet hat. Er bekam übrigens eine große Rolle in den sehr interessanten Extras der Blu Ray.

Joseph-Gordon Levitt spielt den spleenigen Gesellen mit wirklicher Hingabe, bekam aber einen stressigen französischen Akzent verpasst. Klar war Petit Franzose, aber ob es das wirklich gebraucht hätte? Irgendwann nervt der nämlich extrem.

In einer Nebenrolle ist Ben Kingsley zu sehen, die restlichen Darsteller sind alle von der Sorte „kennt man doch, aber der Name fällt einem gerade nicht ein“.

Doch irgendwie kann mich THE WALK nicht komplett überzeugen. Die Geschichte ist zwar sehr schön erzählt und hält sich wohl auch nahe an den wirklichen Geschehnissen auf, doch bis der Film mal richtig in die Gänge kommt ist schon sehr viel Zeit auf der Uhr vergangen.

Auf der anderen Seite wollen wir immer Charakterzeichnungen und die ist hier eben sehr gelungen. Trotzdem eine Viertelstunde weniger hätte es hier auch getan.

Die Aktion auf dem Seil und seine Gedanken dabei werden auch ausführlich geschildert, was mir aber wiederum sehr gut gefallen hat.

Die Effekte sind meist gelungen, an manchen Stellen sieht man jedoch, das sie aus dem Computer stammen, da hätte man noch etwas nachbessern können. Insbesondere wenn Hevitt auf der Freiheitsstatue steht und seine Geschichte erzählt, wirkt einiges sehr künstlich.

Fazit: Gut, aber meiner Meinung insgesamt ein wenig überbewertet.

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