Kalender

Mai 2016
M D M D F S S
« Apr   Jun »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Videotie bei Twitter

  • Twitter hat Schluckauf...

Archiv für den 11. Mai 2016

SYNCHRONICITY (Edel Germany)

am 11. Mai 2016 unter SciFi, mystery abgelegt

284131 (1)

Der Physiker Jim Beale erfindet eine Maschine, die ein Wurmloch bilden und dadurch Zeit und Raum überwinden kann. Nach einem Testlauf taucht eine seltene Blume aus der Zukunft auf. Nun muss er das passende Pendant der Dahlie aus der Gegenwart finden, um zu beweisen, dass seine Erfindung funktioniert. Das gelingt auch erstaunlich schnell, denn die Besitzerin dieser taucht schon wenige Stunden später bei ihm am Labor auf. Abby heißt die Dame und scheint Jim zu kennen. Nach einer Liebesnacht findet er ein merkwürdiges Büchlein in dem Dinge stehen, die sie gar nicht wissen kann und die sich auf seine Erfindung beziehen. Zudem will der Sponsor von Jims Projekt abspringen, doch vorher soll es ein letztes Experiment geben. Dabei stürzt sich Jim selbst in das Wurmloch und findet erstaunliches heraus.

Ein Film bei dem man echt in der Zusammenfassung viel zu viel verraten kann, weil irgendwie schon einiges da reingehört, so dass man als Leser ja auch weiß worum es in dem Streifen geht, der es schafft mit einem eher schmalen Budget auszusehen wie ein A-Movie.

Die Bilder sind teilweise wirklich fantastisch und bilden im Zusammenspiel mit dem 80er Jahre Soundtrack eine Verbeugung vor Blade Runner, was der Regisseur auch mit Sicherheit nicht abstreiten wird.

Allerdings sollte man SYNCHRONICITY mehrmals schauen, denn anfangs erscheinen einem einige Dinge unlogisch, die sich bei genauem Überlegen aber doch als schlüssig erweisen.

Der Streifen spielt mit Zeitebenen und Paralleluniversen, so dass es wirklich schwer ist manchem zu folgen, aber gerade das fand ich sehr interessant und lohnt die Anschaffung des Films, da man ihn öfters schauen kann und immer wieder neues entdecken wird.

Die Schauspieler sind relativ unbekannt – als mysteriöser Geldgeber erscheint allerdings ein alter Bekannter: Michael Ironside lebt immer noch und sieht für sein Alter sogar sehr gut aus.

Fazit. Sehr anspruchsvoller Scifi-Streifen mit guten Darstellern und einem schicken Look. Wird aber nicht jedermanns Geschmack treffen.

6-chucky12122224113411622244532

THE WALK (Sony Pictures)

am 11. Mai 2016 unter Biopic, Drama abgelegt

277345

Philippe Petit ist Seilartist und keine Höhe scheint unüberwindbar. Überall balanciert er, ohne Sicherung von einem Punkt zum anderen. Dann entdeckt er in einer Zeitschrift, das die Twin Towers kurz vor der Fertigstellung stehen und beschließt, zwischen beiden in 400 Metern Höhe hin und zurück zu wandern. Doch diese Aktion ist natürlich illegal und er benötigt hierfür tatkräftige Hilfe von seinen „Komplizen“, unter anderem seiner Freundin, um das nötige Equipment aufs Dach zu schaffen. Dann ist der Tag gekommen.

Was soll ich hier für eine riesige Zusammenfassung schreiben, denn sowohl die Geschichte, als auch ihren Ausgang kennt ja so ziemlich jeder. Es gibt von dieser Aktion lediglich Fotos – gefilmt wurde diese damals leider nicht.

Daher kann ich auch nicht beurteilen, ob alles was hier zu sehen ist so stimmt, wobei mir manches (insbesondere das liegen auf dem Seil) schon sehr abwegig zu sein scheint. Da aber Petit selbst bei den Dreharbeiten dabei war, glaube ich auf der anderen Seite nicht, das er etwas dazugedichtet hat. Er bekam übrigens eine große Rolle in den sehr interessanten Extras der Blu Ray.

Joseph-Gordon Levitt spielt den spleenigen Gesellen mit wirklicher Hingabe, bekam aber einen stressigen französischen Akzent verpasst. Klar war Petit Franzose, aber ob es das wirklich gebraucht hätte? Irgendwann nervt der nämlich extrem.

In einer Nebenrolle ist Ben Kingsley zu sehen, die restlichen Darsteller sind alle von der Sorte „kennt man doch, aber der Name fällt einem gerade nicht ein“.

Doch irgendwie kann mich THE WALK nicht komplett überzeugen. Die Geschichte ist zwar sehr schön erzählt und hält sich wohl auch nahe an den wirklichen Geschehnissen auf, doch bis der Film mal richtig in die Gänge kommt ist schon sehr viel Zeit auf der Uhr vergangen.

Auf der anderen Seite wollen wir immer Charakterzeichnungen und die ist hier eben sehr gelungen. Trotzdem eine Viertelstunde weniger hätte es hier auch getan.

Die Aktion auf dem Seil und seine Gedanken dabei werden auch ausführlich geschildert, was mir aber wiederum sehr gut gefallen hat.

Die Effekte sind meist gelungen, an manchen Stellen sieht man jedoch, das sie aus dem Computer stammen, da hätte man noch etwas nachbessern können. Insbesondere wenn Hevitt auf der Freiheitsstatue steht und seine Geschichte erzählt, wirkt einiges sehr künstlich.

Fazit: Gut, aber meiner Meinung insgesamt ein wenig überbewertet.

5-chucky223312233331111231314231

HARBINGER DOWN (Splendid Film)

am 11. Mai 2016 unter Horror abgelegt

279815

Eine Gruppe Studenten heuert auf dem Fischkutter HARBINGER an, um die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf Wale zu erforschen. Der Captain und das jüngste Mitglied der Studenten kennen sich schon sehr lange – sie ist so etwas für eine Tochter für ihn. Dann findet man plötzlich ein altes Wrackteil im Eis und sammelt es auf. Es stellt sich heraus, dass es sich um die Überreste eines sowjetischen Raumschiffs handelt. Doch manchmal sollte man Dinge einfach da liegen lassen wo sie sind, denn mit dieser Aktion holt man sich einen unbekannten Organismus an Bord, der die Crew erstaunlich schnell dezimiert.

Ich habe mir den Streifen nie angesehen, obwohl er ja schon einige Zeit auf dem Markt ist, sondern ihn erst kürzlich in einer Aktion für recht günstiges Geld ersteigert und frage mich wirklich, wieso dieser im Internet so schlecht wegkommt?

Erwartet man hier wirklich ein 100 Millionen Dollar teures Spektakel?

Ich finde sogar, das die Effekte, die überwiegend von Hand gemacht wurden, sehr gelungen sind. Auch die Schauspieler machen durch die Bank einen guten Job, wobei Lance Henriksen in seinem gefühlt 20000. Film wieder alle überragt.

Natürlich ist das ganze eine Mischung aus THE THING und VIRUS, aber deshalb muss es doch nicht schlecht sein. Ich fühlte mich jedenfalls 90 Minuten lang extrem gut unterhalten und hatte wesentlich weniger erwartet.

Natürlich muss man schon ein Herz für B-Movies haben um diesen Streifen zu mögen. Aber Blockbuster-Freunde sollten sich eben so etwas gar nicht anschauen, denn das die enttäuscht sein werden ist natürlich klar. Ich fand HARBINGER DOWN insgesamt wirklich spannend und gelungen.

6-chucky12122224113411622244532

DER GLÄSERNE SCHLÜSSEL (Koch Media)

am 11. Mai 2016 unter Klassiker abgelegt

46502

Mit der Senatorentochter Janet Henry als künftiger Gattin hofft der schmierige Politiker Paul Madvig , seine kriminelle Vergangenheit gegen eine rosige Zukunft an der Spitze Baltimores eintauschen zu können. Aber Madvigs Berater Ed Beaumont wittert ein doppeltes Spiel, das mörderische Züge annimmt, als man den Mord an Janets Bruder Taylor plötzlich Madvig in die Schuhe schieben möchte.

Teil 22 der mittlerweile beliebten FILM NOIR Reihe von Koch und wie immer bei solch Filmen bin ich ausnahmsweise mal zu jung um diesen zu kennen.

Überraschenderweise kann man diesen aber sehr gut schauen und er wirkt nicht annähernd so alt wie er letztendlich ist, nämlich aus dem Jahre 1942!!!! Ich hätte ihn vom Stil in die 60er gepackt.

Alan Ladd, der den Handlanger des Gangsterbosses gibt, ist sogar mir bekannt, obwohl er sich schon früh, im Alter von gerade mal 50 Jahre mit Schmerzmittel und Alkohol ins Nirwana beamte.

Die Bildqualität ist in einem anständigen Bereich – es grieselt zwar ein bisschen, aber das ist für einen Film der so alt ist absolut in Ordnung und vergleicht man ihm mit dem WARNER-Unverschämtheitsrelease von DIE 12 GESCHWORENEN sieht er sogar brillant aus. Die Stimmen kommen absolut klar und ohne jegliche Nebengeräusche aus den Boxen.

Für Sammler der Reihe sicher wieder eine Perle, zumal meine Recherchen im Internet ergeben haben, das der Film tatsächlich als Klassiker gilt. Dazu gibt es wie immer ein wunderschönes Booklet mit Hintergrundinformationen. Sehr gutes Gesamtpaket.