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LOST AFTER DARK (Mad Dimension/Alive)

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Was beschleicht einen, wenn man diesen Pressetext liest, für ein Gefühl? Irgendwann in den frühen 1980ern: Eine Gruppe von Teenagern möchte in Ruhe einen draufmachen. Als Lokalität wählt man die Waldhütte eines Jägers, auf deren Schlüssel eines der Mädchen Zugriff hat. Als Transportmittel dient der Schulbus, den man kurzerhand in einer kühnen Transaktion unter der Nase des Dekans entwendet. Doch auf halber Strecke geht der Sprit zur Neige, und die Kids müssen Obdach suchen auf einer nur scheinbar verlassenen Farm. Dort treibt, was keiner ahnt, ein alteingesessener Kannibalenclan sein Unwesen.

Nein bitte nicht noch so ein langweiliger „Irrer läuft rum und metzelt Kids nieder“-Streifen. Davon gibt es doch nun wirklich genug.

Doch LOST AFTER DARK ist überraschend gelungen, allerdings nicht weil er besonders gut wäre, sondern weil er eine wirklich Liebevolle Hommage an die Slasher der 80er darstellt, die wir in unserer Jugend alle so gerne gesehen haben.

Man hat zudem (ähnlich wie Rodriguez/Tarantino bei ihren Grindhouse Streifen) bewusst Film-und Bildaussetzer eingebaut, so dass man glaubt ein VHS-Video zu sehen, wobei der Rest des Bildes eigentlich nicht so schlecht ist, wahrscheinlich auch, weil man es nicht übertreiben und auch ein paar Blu Rays an den Mann bekommen wollte.

Ein großes Lob geht hier an die Synchronisation, denn die ist zwar nicht besonders gut, aber man erkannte den Sinn dieses Streifens und hat ihn genauso auch ins deutsche übersetzt, mit teilweise albernen Stimmen, aber so war es eben in den 80ern auch.

Auch schauspielerisch gibt’s es hier nichts besonderes zu berichten. Lediglich Robert Patrick (ziemlich alt geworden) dürfte bekannt sein.

Als eigenständiger Film kann man das hier natürlich nicht bewerten, denn dafür wurde er auch nicht konzipiert. Als liebevolle Hommage funktioniert er aber ausgezeichnet. Dafür sollte man aber auch die Originale kennen, denn hier werden jede Menge Streifen der 80er zitiert.

Fazit: Als “normaler” Film ein netter Slasher, mittelblutig, für zwischendurch, als Hommage wirklich gelungen…sicherer Tipp für Marcus R. der hiermit gegrüßt ist.

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