Kalender

April 2016
M D M D F S S
« Mrz   Mai »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Videotie bei Twitter

  • Twitter hat Schluckauf...

Archiv für den 12. April 2016

DIABOLICAL (Splendid)

am 12. April 2016 unter Horror abgelegt

279958

Madison Heller lebt mit ihren beiden Kindern in einem Haus in der Vorstadt und ist alleinerziehende Mutter. So weit nichts besonderes, würden die drei nicht regelmäßig von mysteriösen Geistererscheinungen Besuch bekommen, die so ungewöhnlich sind, das selbst Experten für Paranormales die Flucht ergreifen. Das Problem ist aber, das die Kinder beim Verlassen des Hauses einen merkwürdigen Ausschlag bekommen, an dem sie fast sterben. Daher ist ein Umzug nicht möglich. In Ihrer Verzweiflung zieht Madison ihren neuen Freund Nicolai hinzu, doch auch der sieht sich vor einer schweren Aufgabe.

Spukhaus? Och neee, nicht schon wieder werden viele jetzt denken und dieses Genre ist auch nun wirklich sowas von ausgereizt, dass Filme wie dieser sicherlich vom ein oder anderen übersehen werden und das ist schade.

Nach etwa 40 Minuten schlägt der Film eine völlig andere Richtung ein, denn diese Geistererscheinungen haben durchaus einen Grund. Dieser wird zudem schlüssig erklärt und diese Wendung ist etwas, worauf ich nie im Leben gekommen wäre und das gibt es bei mir wahrlich selten, da ich einfach schon zu viel gesehen habe.

Ich bin kein Fan von CGIs, aber für einen so kleinen Film sind diese erstaunlich gelungen, insbesondere gegen Ende ist man doch überrascht, was man hier optisch präsentiert bekommt.

Das Ali Larter selbst Fan des Horrorfilms ist, weiß man ja schon lange, denn seit Final Destination 2 spielt sie regelmäßig in Schauermärchen mit und ist mittlerweile ein bekanntes Gesicht.

Der Twist am Schluss ist zuerst etwas kitschig, dann aber doch erstaunlich pfiffig und die kurze Reise auf die der Zuschauer mitgenommen wird, löst dann endgültig alle offenen Fragen auf, was bei Geisterfilmen nun eher selten vorkommt. Daher kann ich DIABOLICAL durchaus empfehlen..

5-chucky223312233331111231314231

05chucky11221112122

DEEP WEB (Koch Media)

am 12. April 2016 unter Dokumentation abgelegt

283606

Wie viele sicher wissen, gibt es außer dem Internet auch noch das Dark Web, in das ich mich aber auch noch nicht getraut habe, da es Gerüchte gibt, das dort heftige Viren durch die Leitungen ziehen und das will ich mir nicht wirklich antun.

Diese Doku beschäftigt sich mit den Schattenseiten dieses Webs, denn da es da nicht annähernd so viele User hat wie das normale Internet, gibt es hier auch viele Dinge zu erwerben, die auf dem freien Markt nicht erhältlich sind, wie Drogen oder sogar Auftragsmorde. Hinter allem steckt das Gehirn des Ganzen – ein Typ der unter dem Pseudonym DPR – Dread Pirate Roberts – bekannt ist . Als das FBI im Oktober 2013 bekannt gibt, DPR alias Ross Ulbricht festgenommen zu haben, ist die Sache jedoch nicht vorbei, denn es taucht ein weiterer unter diesem Nickname im Web auf. Gibt es mehrere dieser Administratoren oder hat man einfach nur den falschen festgenommen?

Ich bin nun nicht der absolute Spezialist für Dokumentationen, schaue mir aber hin und wieder gerne eine an, wenn mich das Thema interessiert, was hier der Fall war.

In weiten Teilen ist die Geschichte von Ross Ulbricht spannend erzählt und zwar im Original von Keanu Reeves (passt ja auch wegen Matrix). Im Deutschen hat man freundlicherweise seine übliche Synchronstimme genommen.

Ob Ulbricht nun wirklich dahintersteckt, kann diese Dokumentation aber auch nicht auflösen – es bleiben zumindest doch einige Fragen offen.

Desweiteren hätte ich mir gewünscht, noch einige weitere Informationen über das DARK NET zu bekommen, denn hier werden eigentlich nur die negativen Dinge gezeigt, die dort vorhanden sind. Faszinierend bleibt es allemal und ich werde auch irgendwann mal den Schritt wagen mich da einzuloggen, was ja nicht wirklich ein größeres Problem darstellt.

So bleibt unter dem Strich eine spannende Aufbereitung des Themas, das sich aber eben hauptsächlich auf den Protagonisten konzentriert und weniger auf das Dark Web selbst. Viele Szenen beschäftigen sich auch mit den Eltern Ulbrichts, die vehement für eine Freilassung ihres Sohnes kämpfen.

Wenn man den Werdegang des Ross Ulbricht sieht, kann man durchaus anzweifeln, das er dafür (alleine) verantwortlich zeichnet, da ihm doch einiges an Fachkenntnis fehlte. Ist er also nur ein Bauernopfer?

5-chucky223312233331111231314231

05chucky11221112122

DER CLUB DER ROTEN BÄNDER (Universum Film)

am 12. April 2016 unter TV-SERIE abgelegt

282299

Die Jugendlichen Leo, Jonas, Emma, Alex, Toni und Hugo führen ein eher ungewöhnliches Leben: Sie müssen eine sehr lange Zeit im Krankenhaus verbringen und werden es vielleicht nie wieder verlassen, denn mit Ausnahme von Toni haben alle ziemlich heftige Probleme, von Krebs bis zu schlimmen Essstörungen. Aber da sie eben alle dieses Schicksal verbindet, raufen die 6 sich zusammen (wobei Hugo zwar Mitglied ist, aber im Koma liegt und daher nicht aktiv dabei sein kann) und versuchen, so gut wie möglich mit ihrem Leben klarzukommen, was zuerst schwerfällt, da alle sehr unterschiedliche Charaktere sind. Als Erkennungszeichen legen sie sich rote OP-Armbänder und nennen sich daher auch „Club der roten Bänder”. Zusammen gibt es vieles zu erleben – selbst in einem Krankenhaus. Und vor allem spricht man sich in schwierigen Situationen auch Mut zu.

Ich kannte die Serie überhaupt nicht, und entdeckte sie eher zufällig, als sie bei Amazon 78 mal die Höchstnote hatte, bei keiner Gegenstimme. Sowas habe ich vorher noch überhaupt nicht gesehen und als heimlicher Fan des deutschen Films habe ich mir die Box daher zugelegt.

Die positiven Kritiken sind durchaus gerechtfertigt. Die Schauspieler sind toll gewählt, die Geschichten schwanken zwischen profan und anspruchsvoll, sind aber durchweg unterhaltsam und festigen die Freundschaft des Sextetts im Laufe der Folgen.

Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann ob in eine Serie, die sehr um Authentizität bemüht ist, die Traumsequenzen so richtig reinpassen wollen. Mich stören sie nicht, aber manchen könnte das missfallen.

Der zweite minimale Kritikpunkt ist Tim Oliver Schultz, eigentlich der einzige bekannte Darsteller in der Jugendriege. Das er hier einen Minderjährigen spielt ist eigentlich doch weit hergeholt, denn er sieht schon älter aus als die anderen – ohne das ich jetzt nachgeschaut hätte würde ich ihn auf deutlich über 20 schätzen. Da er aber seine Rolle wirklich toll mit Leben erfüllt, ist das auch ein Kritikpunkt, über den man locker hinwegsehen kann.

Eine zweite Staffel wäre mehr als wünschenswert, denn es gibt noch viel zu erzählen im Krankenhausleben der Freunde….

7-chucky11