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Archiv für den 31. März 2016

HOWL (Capelight/Alive)

am 31. März 2016 unter Horror abgelegt

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Joe freut sich nach einem stressigen Tag auf den Feierabend, doch sein Supervisor hat eine tolle Überraschung für ihn parat. Da sich ein Zugbegleiter krank gemeldet hat, verdonnert er ihn zu einer weiteren Fahrt. Widerwillig nimmt dieser den Auftrag an. Hätte er mal besser nicht getan, denn es erwartet ihn ein Ausflug mit dem weder er, noch die wenigen Fahrgäste gerechnet haben, denn der Schaffner bremst mitten im Nirgendwo plötzlich scharf, weil ihm etwas vor den Zug gelaufen war. Als er nachsieht, wird er angegriffen und zerfetzt. Und auch die anderen Insassen des Zuges bekommen bald das zweifelhafte Vergnügen der Bekanntschaft mit einigen der Wesen.

Natürlich kann man, wenn man bösartig ist, die obige Zusammenfassung noch weiter kürzen, so dass sie auf einen Post-it passt, denn eigentlich ist die Geschichte mehr als simpel. Doch das muss ja nicht immer schlecht sein. So auch in diesem Fall.

So verlässt sich der Film auf sein gespenstisches Umfeld des dunklen Waldes, was auch außerordentlich gut funktioniert, denn dadurch entsteht eine gewisse Grundspannung, die sich von Minute zu Minute steigert. Atmosphärisch ist der Streifen auf jeden Fall sehr gelungen.

Abstriche muss man allerdings bei den Effekten machen, wobei die handgemachten durchaus zu überzeugen wissen, während die CGIs dagegen doch etwas abkacken. Und hätte man noch ne halbe Million mehr Budget gehabt, hätte man auch die Viecher, die eine Mischung aus Werwölfen, Eingeborenen und Andrea Nahles darstellen, noch etwas hochwertiger gestalten können.

Schauspielerisch ist das grundsolide, auch wenn ich wirklich nicht einen der Darsteller kenne, wobei mich Ed Speelers in manchen Einstellungen an Ryan Phillipe erinnert.

So bleibt unter dem Strich ein kleiner Low Budget Horrorstreifen, dem man an machen Stellen das geringe Budget schon ansieht. Trotzdem unterhält er ordentlich und das bis zum Ende und sollte das Herz des B-Movie Horror-Fans erfreuen.

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STUNG (WVG Medien)

am 31. März 2016 unter Horror abgelegt

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Die schwerreiche Mrs. Perch hat mal wieder zu einer ihrer berüchtigten Gartenpartys eingeladen, auf der sich jede Menge Prominenz befindet. Veranstalter sind Paul und Julia, die dafür da sind, die Gäste ordentlich zu beköstigen. Finanziell steht den beiden das Wasser bis zum Hals, von daher muss der Job einfach gelingen. Klappt eigentlich auch, doch dann greifen plötzlich ziemlich große Wespen an und sind recht aggressiv. Das ist aber noch nicht das schlimmste, denn wenn diese erstmal einen Menschen gebissen haben, dann werden Sie zu 3 Meter großen Viechern, die extrem blutrünstig sind. Und so werden aus den beiden Caterern plötzlich Monsterjäger.

An der Beschreibung kann man schon erkennen, das der Streifen sich nicht ernst nimmt, daher habe ich diese eher ironisch angelegt.

Auch hier benutzt man eine Mischung aus handgemachten Effekten und streut gelegentlich (aber zum Glück eher selten) CGIs ein, die gegenüber den natürlichen Effekten, wie so oft, etwas schwächer sind.

Lance Henriksen ist erschreckend alt geworden, hat aber sämtliche Lacher auf seiner Seite und haut den ein oder anderen wirklich gelungenen Spruch raus. Besonders die Nummer mit dem Elektriker verursachte bei mir einen halbminütigen Lachanfall.

Erstaunlich ist für mich trotzdem, das man STUNG ab 16 Jahren frei gegeben hat – bei diesem Creature Horror ist man da immer deutlich humaner als bei irgendwelchen Axtmördern, denn der Film hat schon einen ziemlich hohen Goregehalt. Da habe ich schon ganz andere Sachen gesehen, die viel harmloser waren und eine 18 er Freigabe erhielten.

Interessanterweise stammt die komplette Filmcrew aus Deutschland. In den Interviews ist daher auch ein kurzes Statement des jungen Regisseurs zu hören. Wieso man aber in Amerika drehte und auch mit Darstellern aus diesem Land, erzählt er leider nicht.

Fazit: Wirklich niedlicher B-Movie, der natürlich kompletter Schwachsinn ist, sich aber, wie bereits angemerkt, in keinster Weise ernst nimmt und auch nicht zu trashig wirkt. Für Menschen die C2 – Killerinsekt mochten gibt es hier bei den Verwandlungen ein Deja Vu.

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DIE PROFIS – STAFFEL 1 (Koch Media)

am 31. März 2016 unter Suspense, TV-SERIE abgelegt

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Was will uns denn der olle Chucky hier unterjubeln? Die Serie aus den 70ern um eine Spezialeinheit des britischen Geheimnisdienstes, die eh jeder kennt? Der spinnt doch….

Mitnichten, denn das hat schon einen Grund, denn die Veröffentlichung von KOCH ist die erste auf Blu Ray, vorher gab es diese nur auf DVD von Universal Pictures.

Aufgrund der für damalige Verhältnisse recht brutalen und „Politcal Incorrecte“ Vorgehensweise der Ermittler, wurde die Serie in England anfangs nicht besonders gut aufgenommen. Auch das ZDF, das einige Folgen kaufte, dachte zuerst, das man diese dem Zuschauer nicht zumuten kann, doch mit der Zeit wurde das Trio immer beliebter und die Serie avancierte zum Kult.

Der Ton ist ordentlich. An manchen Stellen hat man ihn versucht etwas aufzumotzen, was auch ganz gut gelungen ist. Doch nun kommt der eigentliche Grund der Rezension. Ich habe noch NIE eine Serie gesehen, die so grandios remastered wurde. Es gibt, gerade von KOCH, Beispiele für sehr gute Arbeit in dem Bereich, wie z.B auch bei TWILIGHT ZONE oder dem ein oder anderen älteren Streifen (ANDROMEDA), den man erstmals auf Blu Ray auflegte.

Doch das hier schlägt alles. Das Bild ist gestochen scharf und sieht nach einer Serie aus, die gerade abgedreht wurde und welche eben in Great Britain der 70er spielt. Lediglich an den Sprüchen der Protagonisten kann man erkennen, das das hier älteren Kalibers sein muss.

Bei manchen Szenen in der Totalen wird das Bild ab und an mal für einen ganz kurzen Moment etwas unscharf, aber dieses Phänomen kommt nur sehr selten vor. Ansonsten ist das hier genau die Qualität, die eine Wiederauflage haben sollte.

Ich kenne die Umsetzung auf DVD von UNIVERSAL nicht und es muss jeder für sich entscheiden, ob er nun die Staffeln (die anderen werden auch folgen) nochmal kaufen möchte.

Leute, die bisher nicht im Besitz der Scheiben sind, sollten unbedingt zu dieser Veröffentlichung greifen, denn wie bereits erwähnt – besser kann ein Bild einer 40 Jahre alten Serie eigentlich gar nicht aussehen und daher fand ich es auch wert, hier eine Rezension abzuliefern…