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REGRESSION (WVG)

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Es gibt Schauspieler, die mag ich so sehr, das ich mir auch Filme anschaue, die mich eigentlich weniger interessieren. Ethan Hawke ist so ein Fall. Von der mittelalten Garde, gehört er zu meinen absoluten Lieblingen. Wenn er dazu auch noch einen Streifen abliefert, bei dem mich die Handlung anspricht, wie dieser hier – umso besser. Seit er sich von den großen Produktionen verabschiedet hat, liefert er einen guten Film nach dem nächsten ab. Auch Regression gehört zweifelsohne dazu:

Wir befinden uns im Jahre 1990. Detective Bruce Kenner wird eingesetzt um eine angebliche Vergewaltigung eines Vaters an seiner Tochter aufzuklären. Der Fall scheint jedoch ziemlich klar, zumal Daddy auch ein Geständnis ablegt. Doch Kenner spürt, das hier irgend etwas nicht stimmt, denn nach einem langen Verhör gibt der Vater plötzlich zu Protokoll, das er sich an nichts erinnern kann und die Aussage nur tätigte, weil seine Tochter nie lügen würde. Das reicht Kenner aber nicht. Er zieht den angesehenen Psychologen Kenneth Raines zu Rate, doch auch der hat Probleme herauszufinden was wirklich passiert ist, also versucht er es mit einer Regressionstherapie Die wirft allerdings mehr Fragen auf als sie Antworten gibt, denn anscheinend steckt hinter diesem Verbrechen auch eine mysteriöse Sekte in der Vater John Mitglied ist…..

Was ich grundsätzlich an Filmen mag ist, wenn sie sofort starten und nicht noch ewig eine Vorgeschichte erzählen. Dieser Thriller beginnt ab der ersten Minute und schafft es, im Kombination mit einer brillanten Kameraführung und der Tatsache, das der Film zu mindestens 80 % im Dunkeln spielt, eine schöne Atmosphäre zu erschaffen.

Regisseur Amenabar hat bei mir seit THE OTHERS eh einen dicken Stein im Brett, obwohl er danach eigentlich in anderen Genres aktiv war. V.G Streifen hatte auch, wie wir alle wissen, eine tolle Wende gegen Ende und die gibt es auch hier, allerdings völlig anders, als man erwartet. Denn der Showdown besteht eigentlich nur aus einem Dialog. Das könnten viele nicht mögen – ich fand es originell, weil es das so nur ganz selten gibt. Endlich mal wieder ein origineller Abschluss einer insgesamt spannenden Geschichte.

Ethan Hawke ist wie immer gut, hat mit Emma Watson aber aber auch einen überzeugenden Kontrapunkt an seiner Seite, die die verletzliche und vergewaltigte 17-jährige mit viel Feingefühl spielt.

Fazit: Ein recht unbekannter Streifen, den man aber durchaus als kleinen Geheimtipp bezeichnen könnte.

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