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Archiv für den 04. Februar 2016

THE VISIT (Universal)

am 04. Februar 2016 unter Horror, Komödie abgelegt

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Endlich hat ihre Mum wieder einen Mann kennengelernt, nachdem sie jahrelang ihrem Ex hinterher trauerte. Problem ist nur – wohin mit den Kindern in der Woche, in der sie mit ihrem Neuen eine Kreuzfahrt unternehmen will? Die Lösung sind die Großeltern, mit denen Madame allerdings jahrelang keinen Kontakt hatte. Diese sind jedoch begeistert von der Idee, die beiden Racker kennenzulernen. Also fahren die beiden hin und werden herzlich empfangen und verwöhnt. Doch nachts hören die beiden merkwürdige Geräusche und sehen Oma nackt an Wänden herumkratzen. Und wieso hebt Opa seine benutzten Windeln in der Scheune auf? Langsam bekommen es die beiden mit der Angst zu tun…

Eigentlich wollte ich den Film schon nach 5 Minuten ausschalten, weil ich Filme mit der subjektiven „Found Footage“ Kamera nicht mehr sehen kann.

Glücklicherweise steht diese aber meist auf festem Untergrund, so dass man wenigstens nicht von Dauergewackel genervt wird.

Erklärt wird dieses Stilmittel damit, dass Becca für ihre Mutter eine Dokumentation über diese Woche inszenieren will.

Nachdem der Film etwas Anlaufzeit braucht, weiß er aber durchaus sehr gut zu unterhalten Dazu tragen die hervorragenden Dialoge der beiden Kiddies bei.

Während die 15jährige Becca sich ausdrückt wie eine 30jährige und auf erwachsen macht, ist ihr Bruder für sie der Möchtegern-Coole kleine Nachwuchshiphopper. Diese Kombination beschert dem Film einige wirklich witzige Momente.

Gruselig wird es dann eigentlich erst im zweiten Teil, als es langsam zur Lüftung des Geheimnisses kommt, mit einer kleinen, aber feinen Wende.

Nachdem Regisseur Shayamalan in den letzten Jahren wenig brauchbares lieferte, ist ihm hier endlich wieder mal ein guter Film gelungen mit einer einfachen, aber unterhaltsamen Grundidee.

Wer allerdings dem Dokumentarstil gänzlich negativ gegenüber steht, dem wird der Streifen nicht zusagen. Die schauspielerischen Leistungen sowie das knackige Bild sprechen FÜR einen Kauf.

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SICARIO (Studio Canal)

am 04. Februar 2016 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Die FBI-Agentin Kate wird von ihren Vorgesetzten zu einer Mission beordert, bei der ein mexikanisches Drogenkartell durch das Unterbrechen des Geldflusses nervös gemacht werden soll. Sie ahnt aber sehr schnell, dass da wesentlich mehr dahintersteckt, zumal man sie mit so wenig Informationen wie möglich versorgt. Insbesondere ein Typ namens Matt, über dessen Funktion sie nicht informiert wird, hat anscheinend ziemlich viele Kompetenzen, ebenso wie dessen Kumpel Alejandro, welcher sich als Auftragskiller entpuppt, der zudem noch eine Rechnung mit einem der hohen Bosse des Kartells offen hat.

Nicht wirklich etwas neues an der Drogenfront möchte man meinen. Und eigentlich passiert hier auch nichts, was man in anderen Filmen nicht schon genauso gut gesehen hat.

Während Josh Brolin einen auf dicke Hose macht, wurde Emily Blunt gegen den Strich besetzt – ein Experiment das nur bedingt gutgeht. Ich bin nun wahrlich kein Del Toro Fan, aber diese Rolle ist ihm auf den Leib geschrieben und er liefert auch die beste Performance seit langem ab, was allerdings auch seiner Figur geschuldet ist, die sehr facettenreich angelegt ist.

Ansonsten fällt es mir etwas schwer die überragenden Kritiken nachzuvollziehen, die ich hierüber gelesen habe. Sicher die Kameraführung ist exzellent, ebenso Bild und Ton, und auch die 10 Minuten an der Grenze.

Aber trotzdem gibt es hier wenig neue Einfälle. In einer bekannten Zeitung wurde der Streifen unter die TOP 40 der besten Thriller aller Zeiten gewählt!

Sorry aber das kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht bin ich auch mit zu hohen Erwartungen herangegangen. Ich tendiere eher zu solide.

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IN WINTER SO SCHÖN (Lighthouse)

am 04. Februar 2016 unter Komödie, Thriller abgelegt

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Die Zusammenfassung des Videomarktes ist einfach so gelungen, das ich sie hier übernehme:

Gauner Erhard kann Dörfer nicht ausstehen. Kacknester, in denen Inzestuöse ihr Süppchen kochen und Christen den Ton angeben. Nun aber kann er es sich nicht aussuchen, denn sein Wagen ist liegen geblieben, und der nächstbeste Rentner, der ihn darüber anpöbelte, liegt nun mausetot in seinem Kofferraum. In dem Dorf, in dem er Asyl sucht, scheinen die Spinner und Asozialen gerade auf ihn gewartet zu haben. Die Barfrau macht ihm schöne Augen, ihre Tochter will ihn erpressen, und der Dorfarzt entpuppt sich als Superbösewicht.

So unterhaltsam wäre mir ein Resümee nie gelungen. Normalerweise sind Pressetexte ja ziemlich öde, aber dieser hat wirklich Humor.

Apropos Humor. Um diesen Streifen zu mögen, muss man einen ganz speziellen mitbringen, denn das was man hier kredenzt bekommt, ist partiell doch ziemlich skurril.

Das kann man entweder total bescheuert oder klasse finden, daher ist dieser Film unglaublich schwer zu bewerten.

Eine Wertung für die Darstellerin der Emma ist allerdings leicht – spitze. In ihrem Debüt lässt sie den Rest der Schauspieler ziemlich alt aussehen. Die Kombination ihrer trockenen Aussagen im Kombination mit dem Ausdruck ihrer Augen hat enorme Präsenz und ich denke von dem Mädel werden wir noch eine Menge hören.

Die Geschichte an sich ist nicht unclever und hält so manche kleine Wende bereit, mit der man nicht rechnet. Dazu gibt’s kurze Gastauftritte von Jochen Busse und Ralf Richter.

Eine Bewertung hierfür ist objektiv nicht möglich. Ich habe schon Rezensionen gelesen, die den Streifen abfeiern und andere die ihn verteufeln. So kommt es auf den Humor des jeweiligen Zuschauers an, daher alles drin zwischen:

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und

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ARROWHEAD (Alive)

am 04. Februar 2016 unter Horror, SciFi abgelegt

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Wir befinden uns in der nahen Zukunft. Der Kriegsgefangene Kye wird vom Rebellenführer Hatch befreit und soll im Gegenzug dafür eine Mission für ihn erfüllen. Allerdings stürzt das Raumschiff auf dem Weg dorthin ab und crasht auf einem Mond. Den schlauen Bordcomputer kann er auch nicht starten, weil er dafür keine Berechtigung besitzt. Doch dann trifft er Tarren, die eigentlich zu den Gegnern von Hatch gehört, doch notgedrungen schließt man sich zusammen. Dann wird Kye bei einer Erkundung durch ein merkwürdiges Vieh angegriffen und verletzt. Doch das ist nicht alles. Plötzlich stellt er starke Veränderungen an seinem Körper fest.

Der Streifen ist insgesamt ein wenig krude geraten, weil er ein bisschen zu viel will. Die Grundidee, was auf diesem Mond mit den Menschen passiert ist allerdings durchaus pfiffig und man wird eine Stunde lang gut unterhalten und das mit überraschend ordentlichen Effekten.

Doch dann beginnt man den Streifen zu lang zu ziehen und man hat das Gefühl, alles wirkt aufgebläht und nicht mehr so straff wie zu Beginn.

Amüsant sind die Kommunikationen von Kye mit dem Computer, die ein wenig an die von MOON erinnern, wo wir ja die gleiche Situation haben, das eine Person niemanden hat mit dem sie sprechen kann, außer einem künstlichen Freund.

Insgesamt ist ARROWHEAD ganz unterhaltsam. Die Schauspieler sind ordentlich und einige originelle Ideen (Stichwort Zeit) hat man durchaus mit einfließen lassen. Wäre der Film 20 Minuten kürzer hätte es allerdings auch gereicht. So gibt es im Gesamteindruck.

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80`s SPECIAL / FLETCH 1+2 / STINGRAY (Koch Media)

am 04. Februar 2016 unter Klassiker, Komödie, Thriller, mystery abgelegt

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Und wieder einmal wühlen die Leute von KOCH MEDIA in den Annalen der Filmgeschichte herum. Gefunden hat man diesmal 2 Filme und eine TV-Serie, mit der ich auch beginne.

STINGRAY brachte es damals trotz guter Kritiken nur auf 2 Staffeln. Man wollte eine Serie schaffen, die ein wenig im Fahrwasser von Sachen wie “Hardcastle and Mc Cormick” oder “Trio mit vier Fäusten” mitschwimmen sollte.

Dazu verpflichtete man die damals schwer angesagten Komponisten Post und Carpenter, die den passenden Soundtrack dazu liefern sollten.

Die Grundidee war simpel. Ein geheimnisvoller Fremder der in einem Stingray durch die Gegend kurvt übernimmt Fälle von Klienten, die ein Problem haben . Er verlangt kein Geld, aber irgendwann kommt er wieder auf sie zu, und sie müssen ihm dafür einen Gefallen tun.

Also ich saß damals als Steppke jedes mal vor einer neue Folge. Ob diese heute noch fasziniert, überlasse ich jedem selbst.

Das Bild hat 4:3 Format, was mein Beamer nicht wirklich mag – da wirkt die Quali sehr ordentlich. Vom Ton sollte man keine Wunder erwarten, aber ich finde immer das man bei so alten Sachen auch nicht zu viel rumfummeln sollte, das wollen die Fans meist gar nicht.

FLETCH der Troublemaker, war damals eine Paraderolle für Chevy Chase, der den Reporter zweimal gab.

Der erste Teil war etwas besser als der zweite, weil die Story origineller war.

Obwohl ich mir normalerweise bei so alten Filmen eine Bewertung verkneife, will ich in diesem Fall anmerken, das einige Gags heute absolute Rohrkrepierer sind, andere mich allerdings mehrmals zum Lachen brachten und das in beiden Teilen. Ich denke allerdings, das da damals auch einiges bewusst „witzig“ synchronisiert wurde, ähnlich wie bei „Die 2“.

Das Bild ist ein wenig verwaschen, aber macht eine sehr ordentliche Figur – und das auf einem HD-Beamer. Grieseln ist eigentlich gar keins zu erkennen und die Filme haben sehr gute DVD Qualität.

Für Chevy Chase Fans ein Pflichtkauf. Immer noch lustig: Die Kreditkarte von Mister Underwood :o )