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Archiv für den 25. Dezember 2015

DARKER THAN NIGHT (Falcom/Alive)

am 25. Dezember 2015 unter Horror abgelegt

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Gretas Tante ist gestorben und vermacht ihrer Nichte das Haus. Lediglich um den liebgewonnenen Kater Beker soll sie sich gut kümmern. Früher war sie öfters zu Besuch hier und kennt daher auch noch die liebenswerte, aber etwas schrullige Haushälterin Evangelina. Die Freundinnen von Greta sind auch total begeistert und laden sich gleich alle selbst zur Eröffnungsparty ein. Doch vorher ereignen sich einige mysteriöse Dinge, die den Damen jedoch keinerlei Kopfzerbrechen machen. Schlimmer wird es, als Kater Beker ertrunken im Pool liegt. Greta macht sich Vorwürfe und bekommt auch Krach mit ihrem Freund. Das jedoch ist eher ein kleineres Problem, denn die Anzahl der Freundinnen dezimiert sich plötzlich – und Kater Beker taucht auch wieder auf.

Das größte Plus des Films ist der absolute Kontrast zwischen, den jungen, gestylten, mit Smartphones und Laptops ausgestatteten Damen und dem alten Anwesen und der Atmosphäre aus dem 19. Jahrhundert. Genau das macht den Film in meinen Augen interessant.

Die Schockmomente sind zudem sehr gut platziert und die CGIs halten sich ebenfalls in Grenzen – da orientiert man sich eher an den guten alten Geräuscheffekten.

Das Highlight des Streifens sind aber immer wieder die überraschenden Auftritte der Haushälterin Evangelina, die auch dummen Bemerkungen oder Beleidigungen der dummen Weiber immer mit einem Lächeln begegnet.

Nun ist die Auflösung des ganzen nicht so überraschend, wie sie gerne wäre, aber bis dahin wird der Zuschauer wirklich gut unterhalten, in einem Film, der nach den ersten 20 Minuten eigentlich kaum Leerlauf bietet.

Übrigens handelt es sich hierbei um eine mexikanische Produktion, die aber eher im amerikanischen Stil inszeniert wurde und daher keine große Eingewöhnung erfordert.

Fazit: Garstiger kleiner Horrorthriller, der noch dazu in 3 D ein paar zusätzliche schöne Momente hat.

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LINE OF DUTY STAFFEL 2 (Justbridge)

am 25. Dezember 2015 unter TV-SERIE abgelegt

Download (3)

Als Detective Lindsay Denton einen Anruf von einer Kollegin bekommt, in der diese ihr mitteilt, das sie in großen Schwierigkeiten steckt, zögert sie keine Sekunde und fährt mit drei Kollegen zu der besagten Stelle. Doch dort geraten sie in einen Hinterhalt. Alle werden erschossen und ein wichtiger Kronzeuge schwer verletzt. Nur Denton kommt mit dem Leben davon. Das Team um Steve Arnott wird mit den Ermittlungen beauftragt, denn in diesem Fall gibt es doch einige Ungereimtheiten. Vor allem woher wussten die Attentäter von dem Einsatz und wieso hatten die Polizisten keine Waffen dabei um sich zu verteidigen? Im Laufe des Falles erhärtet sich sogar der Verdacht gegenüber Denton, an der Verschwörung beteiligt zu sein. Doch die Sachlage ist wesentlich komplizierter als gedacht.

Und diese Staffel ist viel besser als gedacht. War der Vorgänger durchaus ordentlich, an manchen Stellen aber auch etwas lahmarschig, was damit zusammenhing, das man die Figuren ja erst einmal einführen musste, geht es hier sofort los.

Der Fall ist wesentlich komplexer als er sich anhört und immer wieder erscheinen neue mögliche Verdächtige und auch der Zuschauer weiß nicht recht, was er von Denton halten soll.

Das Team ist natürlich jetzt eingespielt und die beiden Ermittler liefern eine absolut tolle Performance ab, wie man sie aus britischen Serien allerdings gewohnt ist.

Man muss auch Staffel 1 nicht zwingend gesehen haben um der neuen folgen zu können – nur der ein oder andere Satz bezieht sich auf den Vorgänger, hat aber nichts mit dem eigentlichen Fall zu tun.

Zudem bietet die Blu Ray für eine Fernsehserie ein erstaunlich detailliertes Bild.

Fazit: Rundum gelungen, sowohl von schauspielerischer und technischer Seite als auch von der Geschichte. Hier besteht zudem leichte Suchtgefahr da man teilweise üble Cliffhanger am Ende jeder Folge einstreut. Richtig gut!!!!

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LEARNING TO DRIVE (Koch Media)

am 25. Dezember 2015 unter Drama, Komödie abgelegt

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Der New Yorker Literaturkritikerin Wendy fällt aus allen Wolken, als ihr Gatte ihr offenbart, das er sich eine jüngere gesucht hat. Nach einem heftigen Streit im Taxi des Fahrers Darwan verlässt Wendy entrüstet den Wagen, vergisst jedoch dabei ein Päckchen. Der gutmütige und grundehrliche Darwan bringt es ihr am nächsten Tag zurück. Als Wendy sieht, das dieser auch als Fahrschullehrer arbeitet, beschließt sie spontan ihren Führerschein nachzumachen um ihre Tochter Tasha zu besuchen, die weit weg lebt. Mit der Zeit lernen sich die beiden besser kennen und geben sich gegenseitig gute Ratschläge, was sehr seltsam anmutet, da beide aus so unterschiedlichen Milieus stammen. Trotzdem baut sich langsam eine Freundschaft auf.

Wer nun hier aufgrund des Kulturenclashs ein Gagfeuerwerk erwartet, wird leider enttäuscht werden. Es handelt sich hierbei eher um ein Drama mit einigen lustigen Momenten und eine Darbietung zweier toller Schauspieler.

Das Kingsley das ist, weiß jeder, Patricia Clarkson bekommt für mein Empfinden aber schon seit Jahren viel zu wenige gute Angebote in größeren Filmen.

Zwar gibt es hier auch die ein oder andere Länge und manche Handlungsstränge und der Hauch einer Sozialkritik verlaufen im Sande, doch die Dialoge zwischen den beiden Protagonisten sind sehr lebensnah.

Durch die eher ruhige Inszenierung gibt es auch einige Abschnitte in denen wenig passiert und die nur von Dialogen dominiert werden, doch insgesamt wird hier sehr schön geschildert wie 2 völlig unterschiedliche Menschen aus ebensolche unterschiedlichen Kulturkreisen doch in der Lage sind, miteinander zu harmonieren und sich in den anderen hineinzuversetzen.

Wer Filme wie zum Beispiel den ebenfalls von KOCH MEDIA erschienen KISS THE COOK mochte, dürfte auch hieran Gefallen finden.

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GEFÜHLT MITTE ZWANZIG (Universum Film)

am 25. Dezember 2015 unter Drama, Komödie abgelegt

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Während all ihre Freunde Kinder haben, genießen Josh und Cornelia die Freiheiten, die ihnen ihre Zweisamkeit ermöglicht. Sie wohnen in Brooklyn, und sind glücklich in den 40ern – oder auch nicht, denn irgendwie leben sie an ihrem eigenen Dasein vorbei und fühlen sich richtig alt. Dann lernen sie Jamie und Darby kennen, ein junges Paar Mitte zwanzig, das es zunächst schafft die beiden aus ihrer Lethargie zu befreien. Sie beginnen sich anders zu kleiden und ihre üblichen Gewohnheiten und auch Freunde zu vernachlässigen, um sich jünger zu fühlen. Doch irgendwann müssen die beiden einsehen, dass sich die Zeit eben doch nicht so einfach zurückdrehen lässt.

Was hätte man aus dieser Geschichte machen können. Eine lustige Komödie oder auch ein feinsinniges Drama – herausgekommen ist dabei – NICHTS.

Der Film plätschert so vor sich hin und manche Dialoge sind vollkommen unsinnig und realitätsfremd. Da kann auch die von mir geliebte Naomi Watts nichts mehr retten und auch die anderen drei müssen im Verlaufe der Geschichte vollkommen sinnlose Sätze von sich geben. Der Handlungsstrang über die Dokumentation wirkt zudem komplett bemüht.

Immerhin gibt es ein erfreuliches Wiedersehen mit Charles Grodin, der aber erstaunlich alt geworden ist, mit seinen trockenen Sprüchen als Cornelias Vater aber immerhin noch die besten Stellen des Filmes auf seiner Seite hat.

Ansonsten ist man eigentlich relativ gelangweilt und kommt sich nach dem Film gefühlt Mitte Achtzig vor, so schleppend geht das ganze voran.

Fazit: Erstaunlich schwach.

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