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Archiv des Monats Oktober 2015

SPOOKS – VERRÄTER IN DEN EIGENEN REIHEN (Universum Film)

am 13. Oktober 2015 unter Action, Thriller abgelegt

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Bei einer Übergabe des Terroristen Adem Quadim, bei dem der Transporter überfallen wird, kann dieser fliehen. Daraufhin wird der Abteilungsleiter Harry Pearce gefeuert, obwohl er die richtige Entscheidung traf, weil er sonst das Leben von vielen Zivilisten gefährdet hätte. Kurz danach verschwindet dieser und ermittelt auf eigene Faust. Der ehemalige Top-Agent Will Holloway wird daraufhin reaktiviert um den Terroristen zu suchen, da es Hinweise gibt, das dieser einen Terroranschlag auf London verüben will. Bald muss er feststellen, dass es, wie der Name des Films schon sagt, auch in den eigenen Reihen Leute gibt, die in die Sache verwickelt sind.

SPOOKS ist eine der langlebigsten und auch besten britischen Serien aller Zeiten. 10 Staffeln lang konnte man als Zuschauer dem MI5 und deren Verbrechensaufklärung folgen. Das Besondere an der Serie war ihr Realismus und das man sich auch nicht scheute, lieb gewonnene Figuren sterben zu lassen. Selbst wenn ein Darsteller 3 Staffeln am Stück dabei war, wurde er ohne Vorwarnung in irgend einer Folge eliminiert – dieses System wurde auch konsequent durchgezogen, so dass man sich nie sicher sein konnte, wer nach der nächsten Folge noch lebt bzw. überlebt.

Jetzt hat man also noch diesen Spielfilm hinterhergeschoben. Nun die Frage ob man diesen auch anschauen kann, ohne die Serie zu kennen? Die Antwort ist ein eindeutiges JA. Es tauchen zwar ein paar Namen von früher auf, aber die sind eher ein kleiner Tribut an die Serienfans und greifen nicht so in die Handlung des Geschehens ein, das man sie gekannt haben muss. Am meisten erfreut den Fan der Serie dabei das Wiedersehen mit Computer-Genie Malcolm.

Der Film ist ansonsten ein grundsolider Agententhriller, der nun keine wirklich neue Geschichte erzählt, aber bekannte Zutaten gut mischt. Kit Harrington schlägt sich erstaunlich gut und Peter Finch als Harry Pearce ist eh DIE Rolle, mit der man ihm am meisten verbindet.

Sowohl für Fans der Serie aber auch für komplette Neueinsteiger geeignet, macht der Streifen vielleicht sogar Lust auf mehr, so das viele sich die BBC-Reihe eventuell mal anschauen werden. Ich kann nur sagen – es lohnt sich.

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SKY KIDS (Koch Media)

am 13. Oktober 2015 unter Action abgelegt

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Notgedrungen müssen Kyle und seine Mutter umziehen. Da sie jedoch als Kellnerin zu wenig verdient, leben die beiden in einem Motel. Als in der Schule der gleichaltrige Jason von Älteren verprügelt wird, greift Kyle ein. Die beiden werden bald beste Freunde. Jasons Onkel arbeitet auf einem Privatflughafen. Aus Langeweile und Neugierde klettern sie in ein Flugzeug. Doch plötzlich steigen 2 Männer ein und heben ab. Die beiden verstecken sich im Hinterraum. Als sie sich nach einer Zwischenlandung nach vorne trauen, müssen sie feststellen, dass die Maschine mit Autopilot fliegt und eine Bombe in ihr versteckt ist, also müssen die Kids das Flugzeug notlanden und werden für die Aktion gefeiert. Doch leider kamen sie damit 2 Mafiosi in den Weg, die Geld veruntreuen wollten…

SKY KIDS ist ein typischer Jugendfilm, der von zwei wirklich sympathischen Jungs getragen wird. Auch die Entwicklung ihrer Freundschaft ist sehr schön ausgearbeitet.

Natürlich muss man hier über einiges hinwegsehen (niemals könnten sie ein Flugzeug landen) und auch einige Mafia-Klischees werden bemüht. Doch der Streifen ist trotzdem unterhaltsam und auch spannend inszeniert.

Als Obermafioso ist Tom Sizemore dabei, der natürlich hierfür die ideale Besetzung darstellt, seinen kleinen Bruder spielt Stephen Baldwin.

Allerdings möchte ich auf 2 Dinge hinweisen. Nach Angaben der Firma und überall im Netz stammt der Streifen aus dem Jahre 2008. Das ist schlichtweg unmöglich, da die beiden Hauptdarsteller in dem Film dann 18 und 19 Jahre alt sein müssten. Eher wird Sigmar Gabriel Weight Watchers Präsdient.

Die absolute Härte ist aber wieder mal unsere allseits geliebte FSK. Natürlich ist dies ein Jugendfilm, keine Frage, aber diesen ab 6 Jahren freizugeben ist eine Frechheit. In einer Szene wird ein Mann hinterrücks erschossen und ruft während er verblutet noch jemanden an. Auch einige Prügelszenen sind meiner Meinung nach nach für ein Kind dieses Alters völlig ungeeignet und so stellt sich mal wieder die Frage, wozu diese Einrichtung eigentlich noch Nutze ist, außer erwachsenen Menschen die Filme zu kürzen.

Trotzdem ändert das nichts daran, das SKY KIDS ein kleiner unterhaltsamer Streifen ist, der Teenies im Alter von 10-15 gefallen sollte.

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KAMPFSTERN GALACTICA – PILOTFILM /SATURN 3 /ZARDOZ (Koch Media)

am 13. Oktober 2015 unter Klassiker abgelegt

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KOCH MEDIA hat sich gedacht, mal wieder 3 Klassiker der Filmgeschichte im schicken Steelbook auf Blu Ray zu veröffentlichen.

Der erste ist der Pilotfilm der erfolgreichen Fernsehserie KAMPFSTERN GALACTICA, den es vorher wohl in der kompletten Synchro noch nicht gab. Das Bild wurde hierbei ordentlich aufgearbeitet, besonders in den Szenen im Innenraum ist die Qualität gelungen. Der Ton ist ebenfalls ansprechend und wurde ein wenig aufgemotzt. Die Dialoge kommen klar aus den Lautsprechern. Putzig sind die Knallgeräusche im Weltraum, wenn Raumschiffe explodieren. Das es dort keinen Schall gibt, wusste man wohl 1978 noch nicht :o )

Im Sachen Ton weiß auch ZARDOZ zu überzeugen, ein etwas kruder Endzeitfilm, der allerdings Kultcharakter besitzt und mit Sean Connery und einer sehr jungen Charlotte Rampling außergewöhnlich gut besetzt ist. Regisseur war John Boorman, dessen bekannteste Werke wohl Exorzist 2, Beim Sterben ist jeder der erste und der tolle, leider nie veröffentlichte Rangoon sein dürften, mit einer ebenfalls jungen Patricia Arquette. Das Bild ist in Außenaufnahmen besonders am Himmel etwas grieselig, hat aber keine Aussetzer in Form von Blitzern oder Dreck.

SATURN 3 gilt ebenfalls als Kultstreifen und ist mit Kirk Douglas, Farrah Fawcett und einem jungen Harvey Keitel, mit einer seiner blödesten Frisuren ebenfalls erstaunlich gut besetzt. Von den dreien hat an diesem der Zahn der Zeit am wenigsten genagt, denn der Film ist auch heute noch gut anschaubar, ohne das man dauernd aufgrund der Effekte grinsen muss. Die Klamotten sind allerdings unterirdisch. Der Ton ist solide. Das angegebene DTS darf man natürlich nicht mit dem der heutigen Zeit vergleichen. Das Bild ist relativ gut, an manchen Stellen ein wenig verschwommen, aber überwiegend mehr als ordentlich restauriert.

Die 3 Steelbooks sind alle schick aufgemacht und ein Hingucker in der Sammlung. Ob man diese Filme heute noch braucht/mag sei allerdings jedem selbst überlassen, da mische ich mich nicht ein, sonst wird der Chucky noch selbst gekillt. Die technischen Voraussetzungen sind zumindest überdurchschnittlich, insbesondere wenn man das Alter der Filme zugrunde legt.

RE-GENESIS STAFFEL 3 (Justbridge)

am 13. Oktober 2015 unter TV-SERIE abgelegt

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Nachdem das Labor NorBAC, in die Luft gesprengt wurde, setzt die Serie 6 Monate später wieder an. Alles ist wieder beim Alten sollte man meinen, doch leider wurden damals einige Mitarbeiter stark verletzt oder starben. Daher ist Caroline Morrison nicht mehr mit dabei. Ihre Rolle übernimmt dafür ihr Assistent Weston, der früher bestenfalls ein Anhängsel war, dessen Rolle in dieser Staffel aber enorm an Gewicht gewinnt. Neu dabei ist die Virologin Rachel, deren Mann auch noch Chef von Sandstrom wird, was diesem gar nicht passt. In Rückblenden wird zwischendurch immer wieder erzählt, wie es den bekannten Mitarbeitern erging und die Langzeitschäden einiger lieb gewonnener Figuren kommen im Laufe der Staffel ans Licht.

Trotzdem muss es ja weitergehen und auf den exzentrischen Sandstrom und sein Team wartet jede Menge Arbeit, denn weiterhin sind viel gefährliche Viren und Bakterien im Umlauf, die großen Schaden anrichten. Auch mit einem Fall von Pocken bekommt es das Team zu tun, obwohl diese gar nicht mehr existieren. Und sogar eine jungfräuliche Schwangerschaft macht dem Team zu schaffen.

Und somit gibt es wieder 13 Folgen absolute Höchstspannung zu bestaunen, in der keine einzige irgendwie abfällt. Wir erfahren zudem mehr über das Privatleben der Protagonisten, als in den Staffeln zuvor. Die Fälle sind spannend und erstrecken sich manchmal auch über mehrere Episoden, was auch gut so ist, denn in 45 Minuten jede Krankheit erforschen und heilen oder jeden Virus entdecken wäre einfach auch zu kurz.

Wie immer geht auch hier fast nichts komplett positiv aus – irgend jemand kommt immer zu Schaden, was ja auch anhand der Dinge mit denen NorBAC forscht, durchaus nachvollziehbar ist.

Da ARTE, die damals die Serie ausstrahlten, nur die ersten beiden Staffeln synchronisieren ließ und eine neue Synchronisation, vielleicht sogar noch mit den alten Sprechern, für ein kleines Label wie JUSTBRIDGE einfach zu teuer gewesen wäre, gibt es die Folgen im O-Ton mit Untertiteln.

Anfangs war das auch für mich gewöhnungsbedürftig, doch nach 2 Folgen legt sich das. Ohne die Untertitel wäre man nämlich, auch wenn man der englischen Sprache mächtig ist, ziemlich verloren, weil hier eben auch viele Fachbegriffe auftauchen, die man nicht mal im deutschen Sprachgebrauch kennt.

Fazit: RE-Genesis hält das sehr hohe Niveau der Vorgänger. Allerdings ist ein kleiner Fehler passiert, die Folgen 9 und 10 wurden vertauscht. Diese muss man in umgekehrter Reihenfolge schauen, sonst ergeben sie keinen Sinn. Bitte darauf achten!!!! Bild und Ton sind hingegen sehr gut.

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DOOGIE HOWER STAFFEL 1 – 4 (Koch Media)

am 13. Oktober 2015 unter Klassiker, TV-SERIE abgelegt

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Douglas „Doogie“ Howser ist ein Genie und Wunderkind. Für die Highschool hat er gerade mal 9 Wochen gebraucht und nach gelungenem Medizinstudium praktiziert er als Arzt. mit gerade mal 16 Jahren, bereits im Eastman Medical Center in Los Angeles. Obwohl er in seinem jungen Alter schon sehr viele Menschen behandelt und/oder ihnen das Leben gerettet hat, ist und bleibt er trotzdem ein ganz normaler Teenager mit den banalen Problemen, die eben jemand in dem Alter so hat. Die erste Freundin, der erste Kuss, der erste Sex……sein bester Kumpel ist der von sich selbst überzeugte, aber im Endeffekt in Sachen Frauen meist versagende Vinnie Delphino. Jeden Abend hält Doogie in seinem elektronischen Tagebuch fest, was er erlebt hat – und das ist eine Menge, denn insgesamt brachte es die Serie auf fast 100 Folgen.

Das lag vielleicht auch daran, das jede Episode nur etwa 25 Minuten lang ist, und man in dieser Zeit so viel nicht erzählen kann.

Ich habe in der Jugend fast alle Folgen gesehen. Die ersten beiden Staffeln sind super, die Staffeln 3 und 4 einen Tick schlechter, weil den Autoren ein wenig die Ideen ausgingen und sich das ein oder andere dann eben doch wiederholte.

Trotzdem schaffte es die Serie damals auf Platz 1 meiner persönlichen Hitliste, weil die Grundidee eines Teenagers mit all seinen kleinen und großen Problemen und der Verbindung des Arztseins viel Potenzial beinhalte.

Doogie wird von Neil Patrick Harris gespielt, um den es danach etwas ruhiger wurde, der aber immerhin Nebenrollen in Filmen bekam, bevor er in HOW I MET YOUR MOTHER wieder riesige Triumphe verbuchen konnte und gar einen Stern auf dem HALL OF FAME bekam.

Sein Kumpel Max Casella sah man eigentlich auch nur noch in Nebenrollen, bis er in den SOPRANOS auftauchte und dort 29 Folgen dabei war. Beide sind mittlerweile deutlich über 40 Jahre alt (hach wie die Zeit vergeht).

Der Ton der Serien ist grundsolide und klar verständlich, während das Bild doch bestenfalls gutes VHS-Niveau besitzt und auf meinem Beamer komplett untergeht – auf meinem Fernseher ist es noch erträglich. Da hätte man doch noch ein bisschen was rausholen können. Auf der anderen Seite bringt das auch den Charme der späten 80er wieder zurück ins Wohnzimmer.

Ob man die Serie heute mag, wenn man sie zum ersten Mal sieht, vermag ich nicht zu beurteilen. Fans von damals wird sie auch jetzt noch gefallen.

LOST RIVER (Tiberius Film)

am 13. Oktober 2015 unter Drama, Thriller abgelegt

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Lost River, eine einst blühende Stadt, ist von Verfall gezeichnet und von den meisten Bewohnern verlassen. Billy aber will ihr Haus nicht aufgeben, obwohl sie es an die Bank zu verlieren droht. Um Geld zu verdienen, nimmt die allein erziehende Mutter einen Job in einem Nachtclub an, in dem Schauriges für eine unheimliche Klientel geboten wird. Als ihr älterer Sohn davon erfährt, ist er entschlossen, das Grauen aus Lost River zu vertreiben und den Fluch, der nach dem Bau eines Staudamms über das Stadt zu liegen scheint, zu brechen.

Soweit der Pressetext. Und auch ich ließ mich davon blenden und lieh mir diesen Film sogar aus, auch weil Ryan Gosling, den ich als Schauspieler sehr schätze, inszenierte.

Leider ist die oben erzählte stringente Story in dem Film nicht vorhanden und wird immer von merkwürdigen Nebenplots, dämlichen Figuren (der Besitzer des Nachtclubs nervt tierisch) und völlig abstrusen Geschehnissen unterbrochen.

Gosling wollte hier wohl seinem Kumpel Refn nacheifern und dabei auch noch ein bisschen Lynch einbauen, was insgesamt dann doch in die Hose geht.

Auch wenn der Hauptdarsteller wirklich überzeugt und durchaus Chancen auf eine schauspielerische Zukunft hat, bleibt der Film eine Ansammlung von kruden Passagen, die, das muss man ihm zu Gute halten, sehr schön bebildert sind. Komplett verschenkt ist hier Saoirse Ronan , die sich langsam mal Gedanken um ihre Filmauswahl machen sollte, denn auch ihre anderen letzten Projekte waren, für das was sie drauf hat, ziemlicher Müll.

So bleibt unter dem Strich pseudo-intellektueller Kunstquark, bei dem es eigentlich nur schade um den wirklich genialen Soundtrack ist. Der hätte einen besseren Film verdient hat. Und Herr Gosling sollte wieder schauspielern, statt Regie zu führen.

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