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Archiv für den 27. Oktober 2015

THE ATTICUS INSTITUTE (Universal Pictures)

am 27. Oktober 2015 unter Horror abgelegt

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Mitte der 70er Jahre arbeitet Dr. Henry West in einem Labor an der Erforschung von übernatürlichen Phänomenen. Leider entpuppen sich die meisten Probanden als Faker. Ganz anders verhält es sich mit Judith Winstead. Die Frau scheint unglaubliche Fähigkeiten zu besitzen die über banale Sachen, wie Karten durch eine Wand erkennen, hinausgehen. Mit der Zeit scheinen ihre Kräfte immer stärker zu werden und man schaltet die Regierung ein – ein verhängnisvoller Fehler.

Neben den Subgenres HOME INVASION und FOUND FOOTAGE hat sich in den letzten Jahren auch das der MOCKUMENTARY immer wieder bewährt. Ein Film der im Stile einer Dokumentation gedreht ist und in dem Menschen interviewt werden, die bei dem Geschehenen dabei waren. Dazu gibt es allerdings auch viele Einspieler, die Mitte der 70er (angeblich) mit Kameras festgehalten wurden.

Da dieses Genre bei weitem noch nicht so durchgenudelt ist wie die anderen beiden, können solche Filme auch immer noch überraschen.

Wer zum Beispiel DIE VIERTE ART mochte, wird auch hier begeistert sein, denn der Film nimmt nach einer guten halben Stunde Fahrt auf und ist dabei ziemlich scary. Ich bin wirklich mehrmals erschrocken, ein Gefühl was ich kaum mehr kenne, weil meist eh alles vorhersehbar ist.

Eine grandiose Leistung liefert hierbei Rya Kihlstedt ab, deren körperlicher Verfall immer deutlicher wird und die eine große Bandbreite an Gefühlen darstellen muss und diese extrem gut meistert. Meiner Meinung ist ihre Darstellung oscarreif, aber so ein Film schafft es eh nicht in die Auswahl.

Das ständige Hin und Herwechseln zwischen Statements von heute und Geschehnissen von damals stört auch überhaupt nicht, da die Interview-Szenen jeweils nicht sehr lange gehen und man schnell wieder ins Jahr 1976 zurückgeschickt wird.

Wer mal wieder gruseln will, sollte sich den Steifen unbedingt ausleihen. Der halbdokumentarische Stil ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber dafür hat der Film wirklich einige schöne Schreckmomente und ein konsequentes Ende.

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AIR (Sony Pictures)

am 27. Oktober 2015 unter SciFi, Thriller abgelegt

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Nachdem die Atmosphäre der Erde durch radioaktiven Niederschlag zum Leben komplett ungeeignet wurde,  war die letzte Maßnahme der Menschheit der Bau unterirdischer Bunker, in dem man „wichtige Menschen“ in Kälteschlaf versetzte. Darunter viele Wissenschaftler, die nach Jahren eventuell die Möglichkeit haben könnten, die Erde wieder bewohnbar zu machen. In einem der Bunker überwachen zwei Männer diese Männer und Frauen, doch aufgrund des knappen Sauerstoffs müssen auch sie beide regelmäßig in den Schlaf versetzt werden. Als es zu einem Unfall kommt und eine der beiden Schlafkabinen zerstört wird, haben die beiden ein größeres Problem, denn zwangsläufig muss einer sterben, denn der Sauerstoff während ihrer Wachphasen hält nur 2 Stunden.
Wer hier einen Science-Fiction Film mit massenhaft Action erwartet wird, komplett enttäuscht sein, denn der Film erinnert in der Machart eher an Streifen wie MOON.
Wer sich jedoch mit einem Drama mit Thrillerelementen in einer ungewöhnlichen Umgebung und Konstellation anfreunden kann wird AIR mögen, denn die Grundidee ist wirklich gelungen.
Zwar kommt in der Mitte des Geschehens die ein oder andere Länge auf, das gegenseitige Misstrauen der beiden Männer, bietet aber einen interessanten Aspekt für den Zuschauer, der nie weiß, wie die beiden reagieren und was sie als nächstes tun werden.
Norman Reedus mag ich eh gerne, und das nicht erst seit WALKING DEAD. Als sein Gegenspieler wurde immerhin der Oscar-nominierte Djimon Hounsou gewonnen.
So entwickelt sich ein unterirdisches (nur vom Raum nicht von der Qualität) über weite Strecken spannendes Kammerspiel, das allerdings, wie bereits erwähnt, für Leute die viel Action mögen gänzlich ungeeignet ist, sondern von Dialogen und der Handlungsweisen der Protagonisten dominiert wird.

Nachdem die Atmosphäre der Erde durch radioaktiven Niederschlag zum Leben komplett ungeeignet wurde, war die letzte Maßnahme der Menschheit der Bau unterirdischer Bunker, in dem man „wichtige Menschen“ in Kälteschlaf versetzte. Darunter viele Wissenschaftler, die nach Jahren eventuell die Möglichkeit haben könnten, die Erde wieder bewohnbar zu machen. In einem der Bunker überwachen zwei Männer diese Männer und Frauen, doch aufgrund des knappen Sauerstoffs müssen auch sie beide regelmäßig in den Schlaf versetzt werden. Als es zu einem Unfall kommt und eine der beiden Schlafkabinen zerstört wird, haben die beiden ein größeres Problem, denn zwangsläufig muss einer sterben, denn der Sauerstoff während ihrer Wachphasen hält nur 2 Stunden.

Wer hier einen Science-Fiction Film mit massenhaft Action erwartet wird, komplett enttäuscht sein, denn der Film erinnert in der Machart eher an Streifen wie MOON.

Wer sich jedoch mit einem Drama mit Thrillerelementen in einer ungewöhnlichen Umgebung und Konstellation anfreunden kann wird AIR mögen, denn die Grundidee ist wirklich gelungen.

Zwar kommt in der Mitte des Geschehens die ein oder andere Länge auf, das gegenseitige Misstrauen der beiden Männer, bietet aber einen interessanten Aspekt für den Zuschauer, der nie weiß, wie die beiden reagieren und was sie als nächstes tun werden.

Norman Reedus mag ich eh gerne, und das nicht erst seit WALKING DEAD. Als sein Gegenspieler wurde immerhin der Oscar-nominierte Djimon Hounsou gewonnen.

So entwickelt sich ein unterirdisches (nur vom Raum nicht von der Qualität) über weite Strecken spannendes Kammerspiel, das allerdings, wie bereits erwähnt, für Leute die viel Action mögen gänzlich ungeeignet ist, sondern von Dialogen und der Handlungsweisen der Protagonisten dominiert wird.

Aber wieso gibt es hiervon keine Blu Ray? Wir sind im Jahre 2015 SONY!!!!

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GINGERBREAD MAN (Koch Media)

am 27. Oktober 2015 unter Thriller abgelegt

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Staranwalt Rick Magruder hat mal wieder einen wichtigen Fall gewonnen. Auf der Party lernt er die Kellnerin Mallory Doss kennen, und verbringt mit ihr die Nacht. Als ihr geisteskranker Vater in ihre Wohnung einbricht, bittet Madame den Staranwalt um Hilfe. Trotz der Warnungen seiner Anwaltskollegin schaltet er den Privatdetektivs Magruder ein, der dafür sorgen soll, das Mallorys Vater Dixon in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen wird. Das funktioniert auch, doch Dixons Kumpel helfen ihm bei der Flucht. Am nächsten Tag findet Mallory ihre Katze erhängt und bald geraten auch Magruders Kinder in Gefahr.

Der Streifen stammt aus dem Jahre 1998 und wurde von KOCH MEDIA nun erstmals auf Blu Ray veröffentlicht.

Die Konstellationen sind hierbei ungewöhnlich. Das Robert Altman ein Buch von John Grisham verfilmt, darauf wären die wenigsten gekommen. Das Kenneth Brannagh in einem Altman Film mitspielt schon eher. Aber Daryll Hannah als Anwältin? Der Streifen war damals auch kein Riesenerfolg, trotz der starken Besetzung, denn auch die Nebenrollen sind top besetzt (u.a. Robert Downey als Privatschnüffler).

Der Film selbst ist solide inszeniert und für einen Film dieses Regisseurs auch relativ schnell geschnitten. Die Geschichte ist jetzt nicht überragend originell, aber durchaus spannend umgesetzt.

Das Bild der Blu Ray ist allerdings für einen gerade mal 17 Jahre alten Film nicht wirklich der Bringer. Die Farben sind an manchen Stellen verwaschen und es grieselt an einigen Stellen. Der Ton schneidet deutlich besser ab – es rumpelt in den Außenszenen recht heftig.

Wer den Film mag und nicht besitzt hat die Möglichkeit sich ihn nun zu besorgen. Ob es eine Steigerung zur DVD ist vermag ich allerdings nicht zu sagen, weil ich eben diese nicht vorliegen habe.

KISS THE COOK (Koch Media)

am 27. Oktober 2015 unter Komödie abgelegt

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Gourmetkoch Carl Casper hat keine Lust mehr in dem Restaurant in dem er arbeitet, immer das gleiche zu kredenzen. Sein Chef jedoch besteht darauf, dass es keine Experimente gibt, um die Stammkundschaft nicht zu verschrecken. Als ein Kritiker (herrlich biestig: Oliver Platt) auch noch sein Essen niedermacht, hat Carl die Schnauze voll und kündigt. Er kauft sich eine kleine fahrbare Imbissbude und tingelt durchs Land, zusammen mit seinem Kumpel Martin und seinem 10 jährigen Sohn Percy.

Und genau dieser ist dafür verantwortlich, das der Streifen doch den ein oder anderen Lacher zu bieten hat, denn der kleine ist topfit, was die neueste Handytechnik angeht und überrascht den Vater und den Zuschauer immer wieder mit einem lustigen Spruch.

Hauptdarsteller Jon Favreau ist normalerweise eher als Regisseur von Blockbustern zuständig, hier hat er einen kleinen Independentfilm gedreht und einige seiner Kumpels überredet, kleinere Nebenrollen zu übernehmen, wie zum Beispiel Dustin Hoffman oder Robert Downey.

Es ist auch durchaus unterhaltsam dem Treiben zu folgen und Favreau spielt den Koch mit Hingabe, doch im Endeffekt ist mir persönlich das ein bisschen „zufeel“ FEELGOOD. Probleme existieren hier keine und die Botschaft“ Lebe Deinen Traum“ wird einem in typisch amerikanischer Manier aufs Brot geschmiert. Das heisst nicht, das KISS THE Cook misslungen ist, aber er ist einfach vollkommen realitätsfremd.

Wen das jedoch nicht stört, der bekommt eine unterhaltsame und von der Geschichte eher ungewöhnliche Komödie mit Top-Besetzung geboten. Manchmal braucht man eben auch mal so etwas zum Abschalten.

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CELL 213 (Universal Pictures)

am 27. Oktober 2015 unter Horror abgelegt

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Spitzenanwalt Michael Grey hat schon so einige Schwerverbrecher aus dem Gefängnis herausgepaukt. Besonders aus dem South River Penitentiary Knast, bei dem man ihm nicht gerade freundlich gesinnt ist, Eines Tages möchte er sich in Ruhe mit einem Mandanten unterhalten, doch der anscheinend geistig verwirrte Mann, reißt Greys Kugelschreiber an sich ,sticht sich damit in den Hals und verblutet. Da es keinerlei Zeugen gibt, wird Grey als Mörder verurteilt und natürlich prompt in das o.g. Gefängnis eingeliefert, was dem sadistischen Oberaufseher natürlich gut gefällt. Doch das ist nicht das einzige Problem, denn in Seiner Zelle 213 haust eine übernatürliche Kraft die ihm ebenfalls zu schaffen macht.

Mehr möchte ich mal nicht verraten, denn die wahrlich ungewöhnliche Mischung aus Horrorstreifen und Knastdrama unterhält erstaunlich gut.

Auch wenn es mir ziemlich weit hergeholt scheint, das man in dem Raum keine Kamera installiert hat und der Anwalt plötzlich ein Mörder sein soll (wo bitte ist das Motiv?).

Der Film ist zudem gar nicht mal übel besetzt. Eric Balfour mag ich eh, gilt aber eigentlich als Kassengift. Michael Rooker wird irgendwie nicht älter und hat den fiesen Drecksack immer noch drauf, während Bruce Greenwoods Rolle etwas beliebig wirkt.

Über das ein oder andere Knastklischee muss man großzügig hinwegsehen und auch die Auflösung ist nur bedingt schlüssig. Dafür punktet der Film mit ordentlichen Effekten und einer unheimlichen Atmosphäre.

Durchaus sehenswert.

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