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RETURN TO SENDER (Ascot Elite)

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Miranda ist Krankenschwester und will sich für den Job als OP-Schwester qualifizieren und danach auch umziehen. Nur ihr Privatleben bleibt dabei auf der Strecke. Also besorgen ihr die Kollegen ein Blind Date. Als dieses bei ihr auftaucht, ist sie zunächst überrascht, denn der gut aussehende Herr ist anfangs sehr galant. Das ändert sich aber schnell, als sie keine Lust hat schon beim ersten Date mit ihm in die Kiste zu springen. Also besorgt er sich das ganze selbst und vergewaltigt sie. Die nächsten Monate werden für Miranda hart – zu sehr hat sie das Geschehene mitgenommen. Dann beginnt sie dem mittlerweile gefassten Täter Briefe zu schreiben und lernt ihn besser kennen. Dieser bereut seine Tat mittlerweile. Als er entlassen wird, treffen sich die beiden regelmäßig, wofür Mirandas Vater kein Verständnis hat. Doch was hat seine Tochter vor?

Das fragt sich auch der Zuschauer, denn nach den ersten 30 wirklich spannenden Minuten gerät der Films ins Stocken.

Der Pressetext lobt „Alfred Hitchcock hätte Hauptdarstellerin Rosamund Pike geliebt“. Ich wage jedoch zu bezweifeln, das er das Drehbuch genauso geliebt hätte, weil das weiß nach dem ersten Drittel nicht mehr weiter, denn die Kontaktaufnahme und die Gespräche mit ihrem Peiniger verlaufen doch arg ermüdend. Das ist zwar in der Geschichte begründet, weil sich die beiden ja erst langsam näherkommen, doch den versprochenen „knallharten Psychothriller“, habe ich hier nicht entdecken können.

Frau Pike (eigentlich überbewertet) spielt ihre Rolle durchaus überzeugend, während Nick Nolte langsam in einem Alter ist, wo er nur noch Rollen als Vater oder Opa mit Rauschebart übernimmt. Kannst abtreten Nick, wir haben ja genug Filme mit Dir in der Sammlung.

Ein Film der gut anfängt, danach aber vollkommen hoffnungslos zwischen Drama und Thriller hin und herwankt ohne keines der beiden Genre wirklich richtig zu bedienen.

Kann man schauen, muss man aber nicht. Explizit erwähnt sei aber hier das gestochen scharfe Bild, das man in solch eher kleinen Produktionen eher selten sieht. Ein anderer mir gut bekannter Filmfreak sagte sogar, er würde den Streifen als Referenz benutzen.

3chuckys

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