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Archiv für den 21. Juli 2015

FREQUENCIES (Ascot Elite)

am 21. Juli 2015 unter Drama, SciFi, mystery abgelegt

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In einer Welt die unserer optisch ähnelt, werden Menschen nach Frequenzen eingeteilt. So kann jemand, der zum Beispiel eine Frequenz von 80 hat niemals mit jemandem zusammen sein, der nur eine 10 zu bieten hat. Versuchen diese Pärchen es doch, wehrt sich die Natur dagegen und sorgt mit äußerst unliebsamen Überraschungen dafür, das die Beziehung nicht funktioniert. Im Fall von Marie und Isaac ist es noch extremer. Sie hat eine 124, während er schlappe Minus 7 zu bieten hat. Länger als eine Minute können sich die beiden nicht unterhalten oder zusammen stehen, danach passiert automatisch ein Unglück. Problem ist eben nur das Isaac in Marie verknallt ist, sie aber keinerlei Empathie besitzt. Doch mit der Zeit gefällt ihr dieses Leben nicht mehr. Sie möchte wie die anderen auch Empfindungen haben. Isaac versucht einen Ausweg zu finden.

FREQUENCIES ist ziemlich heftiges Kopf- und Arthauskino, das man sich vielleicht nicht zwingend nach Mitternacht anschauen sollte.

Die Geschichte fordert den Zuschauer extrem, ist aber dafür auch wirklich originell, toll erzählt und gespielt.

Spannend wird das ganze aber eigentlich erst in der letzten halben Stunde, davor gibt es recht abgefahrene Dialoge und eine Hülle von recht skurrilen Einfällen.

Ein wenig drängt sich der Vergleich mit GATTACA auf, der aber doch noch um einiges Mainstreamiger gedreht wurde. Trotzdem denke ich, das die Zielgruppe relativ ähnlich sein sollte.

Zudem bietet es sich an, den Streifen nicht nur einmal zu schauen, da er, auch in den Dialogen, sehr komplex ist und man Gefahr läuft Dinge zu übersehen.

Wer sich den Film im Original Anschauen will, dem wünsche ich viel Vergnügen – ich habe manche Sachen nicht mal auf Deutsch verstanden.

Fazit: FREQUENCIES ist ein toller Film – wenn man sich darauf einlassen kann – und das wird nicht jedermann gelingen…..

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KINGDOM COME (Justbridge)

am 21. Juli 2015 unter Horror abgelegt

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Nach einem Autounfall erwacht Sam in einer stillgelegten Nervenheilanstalt. Kurz drauf stößt er auf eine Gruppe anderer Menschen, die sich ebenfalls nicht erinnern können, wie sie hierher gekommen sind. Man rauft sich zusammen und versucht einen Ausweg zu finden, doch das gestaltet sich schwierig. Als der erste der Herrschaften das Zeitliche segnet, ahnen die anderen schon, das auch sie bald an der Reihe sein könnten

Wäre dieser Streifen 1999 erschienen – man hätte ihn sicher hochgelobt. Nun sind aber Geschichten, bei denen Menschen irgendwo aufwachen und sich an nichts mehr erinnern können, mittlerweile schon ein alter Hut.

Die weitere Entwicklung und was hinter allem steckt ist jedoch mal was ganz anderes, als man im ersten Moment denken könnte, da es sich hier um etwas übernatürliches handelt (mehr will ich nicht verraten)

Schauspielerisch überraschend stark und zudem noch mit einer absoluten Top-Synchronisation versehen, hat der Film leider Schwächen bei den Effekten – da sieht man das schmale Budget dann doch. Die Monster die auftauchen sind doch recht kostengünstig erstellt worden.

Trotzdem muss ich sagen, dass KINGDOM COME durchaus Unterhaltungswert besitzt und einen originellen Schlussgag zu bieten hat.

Wer also über die etwas billigen Monster hinwegsehen kann, wird mit einem kleinen, günstigen, aber spannenden Film versorgt, der auch bei Amazon gar keine schlechten Bewertungen bekommt….

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WEG MIT DER EX (Koch Media)

am 21. Juli 2015 unter Horror, Komödie abgelegt

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Max ist ein lieber Kerl, aber er hat ein Problem – nämlich eine sehr dominante Freundin, die immer ihren Kopf durchsetzen will. Andererseits liebt er sie auch, weil er ihre Intelligenz und ihr Aussehen schätzt. Doch irgendwann entschließt er sich doch Schluss zu machen. Als er sich mit Evelyn treffen will um ihr das mitzuteilen, wird sie von einem Auto überfahren. Pech für Max, das die beiden sich ewige Treue geschworen hatten. Also denkt Madame gar nicht daran in ihrem Grab zu bleiben und kehrt zurück. Nun bekommt jedoch Max Probleme, denn er hat sich mittlerweile in Olivia verknallt. Doch das passt wiederum der wieder erwachten Dame gar nicht.

Joe Dante zehrt eigentlich immer noch von GREMLINS, SMALL SODIERS, PIRANHAS und DIE REISE INS ICH, die alle als Klassiker gelten. Ansonsten ist er nur noch relativ selten als Regisseur im Einsatz und hat sich filmisch doch zurückgezogen.

Hier wagt er sich mal wieder an sein Lieblingsgenre und enttäuscht nicht, auch wenn viele das im Internet anders sehen – ich empfand WEG MIT DER EX (saudoofer Titel) sehr unterhaltsam und er erinnerte mich stark an Filme aus den 80ern.

Anton Yelchin spielt den liebenswerten Versager knuffig, während Frau Greene wie immer am Randes des Overactings agiert. Sehr gut hat mir allerdings die recht unbekannte Alexandra Daddario als neue Flamme Yelchins gefallen.

Sicherlich ist das nun kein Film, wo man im Minutentakt Lachanfälle bekommt und richtig gute Gags gibt es vielleicht drei oder vier. Ich habe mich jedoch ständig dabei ertappt, immer wieder grinsend den Geschehnissen zu folgen.

So ist der Streifen eine unterhaltsame Horrorkomödie, mit einem sympathischen Hauptdarsteller und einigen witzigen Überraschungen. Besonders den Schlussgag fand ich lustig.

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FELONY (Universum Film)

am 21. Juli 2015 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Malcom Toohey gilt in seiner Abteilung als Held, nachdem er von einer Kugel getroffen wurde. Nach einer Party fährt ihm jedoch ein Junge mit seinem Fahrrad in den Wagen. Nach langem Überlegen steigt er aus und hilft, doch später gibt er an, nur als erster am Tatort gewesen zu sein. Doch als ehrlicher Cop wird Toohey von Schuldgefühlen geplagt. Sein Kollege Carl Summer beschwört ihn, die Lüge durchzuziehen, doch mit der Zeit beginnt das Kartenhaus zu zerbröckeln.

Der Film ist absolut hochkarätig besetzt, fast schon für einen A-Movie geeignet, doch es handelt sich bei FELONY um einen Streifen mit kleinerem Budget, dem man dies aber nicht ansieht.

Überhaupt macht Regisseur Saville wenig falsch – ein guter Soundtrack, perfekte Kamera, die teilweise lange auf ihren Charakteren verharrt, was in diesem Kontext sehr gut passt, um deren Emotionen einzufangen.

Doch die Geschichte gibt einfach keinen Stoff für 90 Minuten her. So wird das ganze mit Nebenschauplätzen ausgefüllt, die aber nur angeschnitten werden und mit denen sich der Zuschauer daher auch nicht identifizieren kann.

Die Charakterzeichnung geht jedoch in Ordnung. Von allen drei Hauptdarstellern, weiß man am Ende ziemlich viel und kann sich in ihre Lage hineinversetzen.

Das reicht jedoch nicht um den Film eine höhere Wertung zu geben, da man, neben den oben bereits erwähnten Schwächen, auch die ein oder andere Länge in Kauf nehmen muss.

Grundsolide, gut besetzt, aber nicht zwingend.

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