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Archiv für den 14. Juli 2015

BLACK SEA (Sony Pictures)

am 14. Juli 2015 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Die Zeiten der U-Boote ist Vergangenheit und so verliert auch Captain Robinson seinen Job. Kurz darauf wird ihm allerdings eine interessante Offerte angeboten. Er soll ein altes Wrack bergen bzw. die darin befindliche Ladung, die aus mehreren Tonnen Nazi-Gold besteht. Da das Boot in russischem/georgischen Gebiet liegt, stellt er eine gemischte Crew aus Briten und eben Russen zusammen. Doch schon nach wenigen Tagen gibt es Probleme mit dem beiden verschiedenen Gruppen und das Misstrauen untereinander gefährdet gar die Mission. Dann geschieht sogar ein Mord und das Unternehmen droht komplett zu scheitern.

U-Boot Filme gibt es nicht sehr viele – die die ich kenne sind allerdings allesamt gut bis sehr gut. Und Black Sea macht da keine Ausnahme – im Gegenteil.

Im Gegensatz zu ähnlich gelagerten Filmen wie K-19 oder Crimson Tide ist hier kein amerikanischer Pathos dabei.

Außerdem ist es wirklich mal erfrischend einen Thriller unter Wasser zu sehen, dessen Spannung sich nur aus der klaustrophobischen Enge und den Konflikten zwischen den Crewmitgliedern ergibt. Es müssen nicht immer Aliens oder andere böse Viecher sein.

Jude Law spielt gewohnt souverän. Die anderen Darsteller sind alle aus der Reihe „das Gesicht kenne ich doch, aber wie heißt der nochmal“.

Trotz seiner recht beachtlichen Laufzeit hält der Film die Spannung kontinuierlich und bietet einige überraschende Wendungen. Zudem hat mir auch das Ende gut gefallen.

Fazit: Alles richtig gemacht. Spannender Unterwasser-Streifen mit guten Darstellern und einer sehr coolen Atmosphäre. Geheimtipp.

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NIGHTSCAPE (Castle View/Alive)

am 14. Juli 2015 unter Horror, Thriller, mystery abgelegt

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Auf dem Highway ist ein Wagen unterwegs der Tod und Verderben bringt und eine blutige Spur hinterlässt. Eher zufällig gerät Streunerin Kat ebenfalls in die Sache als sie mit einem Freund eine Gaststätte betritt in der es keine Hamburger mehr gibt, dafür aber jede Menge Leichen. Dann lernen die beiden den geheimnisvollen El Bruite kennen, der eben diesen Wagen jagt. Die beiden schließen sich ihm an, doch das hat fatale Folgen.

Das Cover macht schon was her, allerdings sieht der Wagen im Film ganz anders aus. Den Streifen zu rezensieren ist unglaublich schwer, da ich schon Probleme habe das Genre zuzuordnen. Was ist das jetzt? Horror? Action? Thriller? Eine Mischung aus allem?

Die CGIs sind eher dürftig, aber nicht so schlimm das man wegsehen müsste – die Synchronisation und das Bild hingegen überraschend gut. Auch die Schauspieler machen ihre Sache ordentlich, doch mit zunehmender Laufzeit herrscht auch zunehmender Erklärungsnotstand.

So habe ich mich am Ende wirklich gefragt, was ich hier jetzt gesehen habe, musste allerdings nicht einmal aufstehen oder die Vorspultaste betätigen, weil er durchaus interessant war.

Jetzt komplett verwirrt? Dann geht es Euch so wie mir auch. Bildet Euch selber eine Meinung. Eine Bewertung ist wirklich unmöglich.

SELMA (Studio Canal)

am 14. Juli 2015 unter Biopic, Drama abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 1965. Das erlassene Gesetz, das Schwarze nun auch wählen dürfen, lässt der rassistische Süden nicht zu. Unter Leitung von Martin Luther King treffen sich Hunderte von Farbigen Menschen in der Stadt Selma um dort friedlichen Widerstand auszuüben. Auch das Verhältnis von King zu Präsident Johnson beginnt sich zu verschlechtern, da dieser ihm aus wahltaktischen Gründen verweigert, sich für die schwarzen Mitbürger im Süden einzusetzen. Als die Polizei die friedlichen Demonstranten niederknüppeln eskaliert die Situation.

SELMA ist toll recherchiert und fantastisch besetzt. Tom Wilkinson spielt seine Rolle so echt, das man ihn sich wirklich als Präsident der USA vorstellen könnte. Dazu agieren gewohnt souverän Giovanni Ribisi und Tim Roth in einer Paraderolle als Arschloch. David Oyelowo ist ebenfalls gut besetzt, weil er dem echten King äußerlich doch sehr nahe kommt.

Obwohl hier alles zu passen scheint hat der Film mich nicht wirklich bewegt, wie es bei so einem Streifen eigentlich sein sollte. Ich kann das nicht an einem bestimmten Grund festmachen, aber irgendwie schlug der Funke bei mir nicht über.

Natürlich hat man Mitleid mit den Schwarzen und ich frage mich heute noch wieso man Menschen mit anderer Hautfarbe diskriminiert, aber der Film selbst hatte nicht so eine Wirkung auf mich wie andere Dramen um das Thema.

Da aber das eine sehr subjektive Einschätzung ist und der Rest des Streifens absolut professionell in Szene gesetzt und gut photographiert ist gebe ich ihm trotzdem

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