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Archiv des Monats Juni 2015

UNTER BEOBACHTUNG (Universal Pictures)

am 16. Juni 2015 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Ein junger Türke wird verdächtigt, für einen Terroranschlag verantwortlich zu sein, der in London 120 Menschen das Leben kostete. Als sein Pflichtverteidiger angeblich Selbstmord begeht, werden Martin Rose, zusammen mit seiner ehemaligen Geliebten Claudia als seine Nachfolger bestimmt. Schnell findet Rose heraus, das sich sein Kollege mitnichten selbst umgebracht hat, denn der Verdächtige arbeitete verdeckt für den MI5 und das hatte dieser auch herausgefunden. Dieses Wissen wird für ihn und Claudia ebenfalls gefährlich, da man von Seiten gewisser Organisationen nicht will, das diese Informationen ans Licht kommen. Nun müssen beide um ihr Leben fürchten.

UNTER BEOBACHTUNG hat nicht viel an Actionszenen zu bieten, hier regieren erst einmal die Dialoge und die sind teilweise wirklich brillant. Erst im zweiten Abschnitt kommt etwas Schwung in die Szenerie, ohne das der erste Teil dabei langweilig gewesen wäre.

Das die beiden Hauptdarsteller mal eine Affäre hatten und dies natürlich irgendwann herauskommt, hätte man sich schenken können, denn das ist ein Thema das ausgelutschter ist, als die Wahlversprechen der CDU. Es stört jedoch nicht zu sehr weil der Fokus hier eher auf den Machenschaften der Regierung und diverser Organisationen liegt.

Überraschenderweise bietet Eric Bana, sonst nicht wirklich einer meiner Favoriten, eine sehr gute Leistung und wird dabei von Rebecca Hall ordentlich unterstützt.

Allerdings sollte man schon eine gewisse Affinität für das Thema „Polit-Thriller“ mitbringen. Da ich weiß, das gerade dieses Sub-Genre bei vielen nicht sehr beliebt ist, weise ich vorab darauf hin.

Spannend und unterhaltsam ist der Film aber allemal. Dazu gibt es ein perfektes Ende, das nun wahrlich nicht Hollywood-like ist.

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FOXCATCHER (Koch Media)

am 16. Juni 2015 unter Biopic, Drama abgelegt

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1984 gingen Mark und Dave Schultz als einziges Brüderpaar mit Olympischem Gold im Ringen in die Sportgeschichte ein. Das bringt den reichen und gelangweilten, aber sportfanatischen John Du Pont auf den Plan, der Mark für sein Team „Foxcatcher“ engagiert, aber auch der Meinung ist, das Dave sich dem anschließt, Der hat jedoch keinerlei Interesse und so kommt es zwischen den beiden Brüdern zu enormen Spannungen. Zudem wird Du Pont immer fordernder und will seiner dominanten Mutter beweisen, das in ihm mehr steckt, als ein verwöhntes Millionärssöhnchen. Er ist bereit für den Erfolg seines Teams alles zu tun. Das Drama nimmt seinen Lauf.

Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Film ist so unfassbar zäh, das man irgendwann froh ist, wenn er vorbei ist. Mir erschließt sich auch nicht wieso dieser Film für 5 Oscars nominiert war.

Ich sehe eigentlich gerne Sportdramen, aber selbst der teilweise kitschige aber immerhin unterhaltsame MIRACLE ist wesentlich interessanter als dieses lahme Drama.

Die eigentliche Überraschung des Streifens ist Steve Carell, den man ja sonst eher aus Komödien kennt. Er spielt mit grau melierten Haaren die Rolle des exzentrischen und verwöhnten Millionärssohns grandios. Leider bekommt er als Mark den völlig talentfreien Channing Tatum zur Seite gestellt, den er dann auch komplett gegen die Wand spielt und der tatsächlich mit einem einzigen Gesichtsausdruck den ganzen Film über auskommt. Das ist sicher eine Oscar-Nominierung wert.

Auch im Internet kommt der Streifen extrem gut weg, daher scheine ich hier wohl die Qualität dieses Sportlerdramas nach wahren Begebenheiten nicht verstanden zu haben. Man helfe mir bitte, was hieran so toll ist, ich konnte nur mit Mühe den Schlaf unterdrücken…

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MELODYS BABY (Ascot Elite)

am 16. Juni 2015 unter Drama abgelegt

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Melody hat den Traum eines eigenen Friseursalons, doch dafür benötigt sie das nötige Kleingeld. Als sie dies jedoch nicht zusammenbekommt, stellt sie sich als Leihmutter zu Verfügung. Die reiche Geschäftsfrau Emily wünscht sich nichts sehnlicher als Nachwuchs. Die beiden Damen gehen den Deal ein und Melody zieht auch im Haus der „Geschäftspartnerin“ ein. Doch mit der Zeit bekommt Melody Bedenken, ihr Kind herzugeben. Das bleibt natürlich auch Emily nicht verborgen und so ergeben sich zwischen beiden immer mehr Spannungen – dann passiert etwas was das Leben beider Frauen grundlegend verändern wird.

Wenn man Pressekopien bekommt, weiß man ja nie was einen erwartet, es sei denn man googelt den Film vorher, doch ich lasse mich, ähnlich wie in einer Sneak-Preview, gerne überraschen. Vom Cover hätte ich eher auf einen Psychothriller getippt, doch MELODYS BABY ist ein stilles, teils ergreifendes Drama, das von zwei überzeugenden Hauptdarstellern getragen wird.

Insbesondere Rachael Blake liefert eine fantastische Leistung ab. Eigentlich ist Sie einen Tick zu jung für die Rolle, beweist aber Mut zur Hässlichkeit (in den Szenen in denen Sie keine Perücke trägt).

Der ganze Streifen ist in sich schlüssig und die inneren Konflikte der beiden Damen sind so dargestellt, das man die Geschichte auch glauben kann.

Die Amerikaner hätten daraus mit Sicherheit einen klischeebeladenen Streifen gezimmert. Nicht so Regisseur Bernard Bellefroid, der das alles zwar unspektakulär inszeniert, aber gerade das ist in diesem Fall die Stärke des Streifens, der auch ab und zu mit der subjektiven Kamera arbeitet und dadurch sehr intensiv gerät..

Fazit: Einfühlsames, gut gespieltes, lebensnahes Drama. Unbedingt eine Sichtung wert.

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JACKPOT (EuroVideo)

am 16. Juni 2015 unter Komödie abgelegt

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An der Grenze zwischen Norwegen und Schweden leben vier merkwürdige Typen. 3 Ex-Knackis und Oscar, die alle in der gleichen Fabrik arbeiten, die Plastikweihnachtsbäume (!) herstellt. Eines Tages kommt man auf die Idee eine Tippgemeinschaft zu gründen. Gesagt, getan, Und siehe da schon beim ersten Mal räumen die beiden den JACKPOT ab. Zunächst überwiegt die Freude, doch dann beginnt einer dem anderen zu misstrauen, was auch tödliche Folgen hat und die Plastikbäumchen in der Firma sind plötzlich rot statt grün gefärbt.

Der Streifen ist schon etwas älter, doch leider tut sich die Firma EuroVideo mit dem Versenden von Pressematerial ziemlich schwer, so als würden sie Goldbarren verteilen, daher bin ich nur zufällig über JACKPOT gestolpert.

Endlich mal wieder eine lustige schwarze Komödie, wie es sie leider viel zu selten gibt. Wer zum Beispiel Tucker and Dale mochte und grundsätzlich kein Problem mit Filmen aus dem hohen Norden hat, kann hier wenig falsch machen.

Der Streifen ist zudem für eine Freigabe ab 16 ganz schön derb. Die Situationskomik ist mehr als gelungen. Zudem nimmt das alles relativ schnell Fahrt auf und hat etliche skurrile Wendungen und Ideen parat, auch wenn die Überraschung am Ende nicht so groß ist wie die Filmemacher wohl glaubten.

Trotzdem für Freunde schwarzen Humors ein kleiner Geheimtipp.

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OUIJA (Universal Pictures)

am 09. Juni 2015 unter Horror abgelegt

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Laine und Debbie sind Freundinnen seit sie denken können. Umso schockierter ist erstere, als sie die Nachricht erhält, das Debbie sich erhängt hat. Da sie glücklich schien mit ihrem Leben, kann sich dies niemand erklären. Anscheinend hat das ganze mit einem Hexenbrett zu tun, das Debbie alleine benutzt hat, was man bekannterweise nie tun sollte. Laine und ihre Freunde beschließen das OUIJA-Brett erneut zu befragen um zu erfahren, was passiert ist. Doch dabei öffnen Sie eine Welt, die besser für immer geschlossen geblieben wäre.

Ja, das hört sich doch mal zumindest so an, als wenn man daraus einen halbwegs passablen Horrorfilm zimmern könnte, Klappt auch, aber eben wirklich nur halbwegs.

Optisch ist das ganze wirklich gut in Szene gesetzt, insbesondere die Teilabschnitte, wenn die Studenten mit dem Brett herum experimentieren sind schon spooky gemacht und auch einige Kameraeinstellungen sind gelungen.

Die Auflösung des Ganzen ist allerdings so unfassbar beliebig, wie bekannt und das unglaublich kitschige Ende beschert dem Streifen weitere Minuspunkte.

Die Schauspieler liefern allesamt eine durchaus ordentliche Leistung ab, doch die Beliebigkeit der Szenerie nervt irgendwann leider doch zu sehr.

So bleiben unter dem Strich ein paar nette Schockeffekte, die allerdings (mit einer Ausnahme) nur Menschen erschrecken können, die noch nie einen Horrorfilm gesehen haben oder die beim sonntäglichen TATORT schon schweißgebadet sind.

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DUELL (Universal Pictures)

am 09. Juni 2015 unter Klassiker, Suspense, Thriller abgelegt

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Wie jeden Tag ist Mr. Mann unterwegs um Geschäfte unter Dach und Fach zu bringen und fährt auf einer dieser endlosen,einsamen Straßen. Dabei überholt er einen riesigen Laster, dem das gar nicht gefällt, denn der lässt sich nicht abschütteln und ist durchaus nachtragend. Bald wird Mann von dem Truck gejagt, der anscheinend auch bereit ist, ihn umzubringen…

Dies nur als kurze Zusammenfassung, denn diesen Streifen dürfte sicher jeder kennen- so oft wie er schon im TV kam.

Hier liegt allerdings die deutlich längere Fassung vor. DUELL war nur auf 73 Minuten ausgelegt, weil er für eine Reihe von TV-Filmen vorgesehen war, die eben damals immer die Laufzeit haben sollten.

Die zusätzlichen Szenen wurden im Nachhinein für die DVD-Auswertung hinzugefügt.

In Sachen Ton ist das ganze überraschend gut gelungen und wurde auf 5.1. aufgemotzt, wobei auch dies natürlich nur bedingt stimmt und nicht mit heutigen Filmen zu vergleichen ist. Vielen wird jedoch missfallen, das es sich hier um eine Synchronisation handelt, die noch recht neueren Datums ist. Das gleiche Problem hatte Universal auch schon bei DER WEISSE HAI, bei der auch viele rummotzten. Das Bild ist ordentlich, hat aber doch mit einiger Körnung zu kämpfen, geht für einen 42 Jahre alten Streifen jedoch absolut in Ordnung.

In den Extras erfährt man von Steven Spielberg persönlich witzige und unterhaltsame Infos zu dem damaligen Dreh und er verrät uns Tricks, wie man einen Film mit nur wenigen Handgriffen deutlich verlängern kann. Diese Doku ist für Filmfreaks durchaus interessant, wie eben auch die lobenswerte Langfassung, die doch einige Szenen mehr (zum Beispiel die am Bahnübergang) bereithält.

Für Fans des Streifens eine absolut würdige Veröffentlichung.

JOHN WICK (Studio Canal)

am 09. Juni 2015 unter Action abgelegt

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Eigentlich wollte ich hierüber keine Kritik schreiben, da ich nun wahrlich niemand bin, der das Action-Genre als seinen Favoriten auserkoren hat, doch dieser Streifen polarisiert im Internet dermaßen, das ich auch mal meinen Senf dazugeben möchte.

Zur Zusammenfassung des VIDEOMARKTES möchte ich zuerst gratulieren, denn mir wäre so viel gar nicht eingefallen:

Nach fünf glücklichen Ehejahren, die mit dem Tod seiner Frau tragisch endeten, zieht sich John Wick in seine Trauer und seine Luxusvilla zurück. Womit er sich letztere verdient hat, ahnen die drei Männer nicht, die eines Nachts dort einbrechen, Wick an seinem wundesten Punkt treffen und ihn halbtot zurücklassen. Ein schwerer Fehler, denn der ehemalige gefürchtete Auftragskiller zieht fortan auf einen blutigen Rachefeldzug, der auch vor dem Vater des Haupttäters, einem mächtigen russischen Mafiapaten, nicht Halt macht

Die Geschichte passt locker auf ein Post-it und selbst da hat man noch Platz für den nachmittäglichen Einkauf. Der Film ist zudem absolut frei von Selbstironie – die meinen das hier tatsächlich ernst, was schon erschreckend genug ist.

Sicherlich ist Keanu Reeves von jeher schauspielerisch etwas limitiert, aber ich mag ihn trotzdem als Typ und die überwiegende Anzahl seiner Filme sind auch gelungen. Hier muss es eigentlich nur zwischen zwei Gesichtsausdrücken hin und herwechseln, (was sogar Steven Segal kann). Willem Dafoe hat eine kleine, aber feine Nebenrolle, während Michael Nyqvist als „ich bin hier der böse Mann“ irgendwann tierisch nervt. In dem Streifen werden zudem mehr Russenklischees bedient, als in einer 4 stündigen Dokumentation über Putin vorhanden wären. Dazu ist der Film NULL spannend.

Auf der Habenseite stehen schicke optische Spielereien und der sehr effektive Einsatz von Blaufilter, der einige wirklich fantastische Bilder bringt.

Die FSK Freigabe ab 16 ist wiederum ein netter Gag, denn hier werden reihenweise Menschen umgebracht, wobei den Opfern oft erst alle Gelenke gebrochen und diese dann auch noch mit Kopfschüssen versehen werden. Sehr interessant, das dies den Jugendschützern nicht zu hart war oder sie sind mal wieder weggepennt was bei einem Durchschnittsalter der Filmsichter von 92,7 Jahren auch kein Wunder ist.

Ich habe versucht einigermaßen fair die positiven Dinge des Streifens aufzuzählen – jetzt kann sich jeder selbst ein Bild machen, ob das hier etwas für ihn ist oder nicht.

Sicherlich ist hier alles drin zwischen

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und

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PIRANHAS (Koch Media)

am 09. Juni 2015 unter Horror, Klassiker abgelegt

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Die Geschichte dieses Streifens ist zwar hinreichend bekannt, dennoch hier noch eine kurze Zusammenfassung:

Auf der Suche nach zwei verschwundenen Personen stoßen Paul und Meggie auf ein geheimes Regierungsprojekt und lösen versehentlich eine Katastrophe aus, als sie in einem Becken das Wasser ablaufen lassen, denn nun wurden eine Menge netter Piranhas ins Freie gelassen, die mächtig Appetit haben. Da kommen Ihnen doch die vielen Besucher einer Freizeitanlage gerade gelegen. Die beiden versuchen das schlimmste zu verhindern.

Der damals noch komplett unbekannte Joe Dante wurde mit der Regie beauftragt. Produzent war Roger Corman, so das man schon erahnen kann, das der Streifen eher ein kleiner B-Movie war, der es jedoch zu überraschendem Kultstatus brachte.

Die vorliegende LIMITED COLLECTORS EDITION von KOCH bietet jede Menge fürs Geld.

Neben dem ungeschnittenen Streifen gibt es eine unterhaltsame Dokumentation über Roger Corman, den König der B-Movies.

Auf Disc 3 befinden sich:

    Exklusives Featurette “They are eating the guests” mit Regisseur Joe Dante
    Exklusives Featurette “Piranha-Symphonie” mit Komponist Pino Donaggio
    Audiokommentar von Joe Dante und Produzent Jon Davison
    Making of
    Outtakes
    Deutscher und englischer Trailer
    „Trailers from Hell”-Kommentar von Jon Davison
    Preisverleihung auf dem Festival von Sitges mit Joe Dante und Darsteller Dick Miller
    Radio- und TV-Spots
    Geschnittene Szenen
    Bildergalerie mit seltenem Werbematerial

Das alles in einem wunderschönen Mediabook mit einem dicken Inlay mit weiteren Infos.

Die Aufbereitung des Tons ist alles in allem solide, aber nicht überragend. Das Bild macht da schon einen besseren Eindruck. Die Farben sind zwar etwas blass, aber das Hintergrundrauschen hält sich in Grenzen. Natürlich ist das keine Blu Ray, die man mit heutigen vergleichen kann, aber für so einen alten Film gut restauriert.

Es gibt auch eine abgespeckte Variante, aber Sammler sollten hier zugreifen, da das Gesamtpaket wirklich gelungen ist.

EVERLY (Splendid)

am 01. Juni 2015 unter Action, Thriller abgelegt

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Everly hat ein Problem. Ihr Zuhälter ein hochrangiger Yakuza-Boss namens Taiko hat herausgefunden, das Madame mitnichten nur eine seiner Edelhuren ist, sondern eine FBI-Informantin. Als auf Emily ein Kopfgeld ausgesetzt wird bekommt sie minutenweise Besuch von Herrschaften, die sie erledigen wollen. Doch Madame ist nicht bereit ihr Leben kampflos zu opfern, zumal sie auch ihre kleine Tochter wiedersehen will, die sie vor Jahren verlassen musste. So wird das Appartement bald zur riesigen Leichenhalle.

Die Geschichte spielt sich wirklich nur in diesem einen Raum ab und beginnt sofort in der ersten Sekunde des Films.

Anfangs sind das eher noch konventionelle Schießereien, insbesondere wenn die anderen Nutten, die in dem Haus logieren, versuchen das Kopfgeld, das auf Everly ausgesetzt ist, zu erhaschen.

Allerspätestens aber als der schlitzäugige Sadist auf den Plan tritt, driftet der Film komplett ins Skurrile ab, unterhält aber gnadenlos gut, obwohl Action nun wahrlich nicht mein Lieblings-Genre ist.

Frau Hayek meint in den Extras das es sich um einen emotionalen Actionfilm handelt. Das kann ich zwar nicht erkennen (nur weil ein kleines Mädchen dabei ist?), denn Madame ballert, sticht und mordet sich durch die Szenerie das es eine Wonne ist – sehr viele Emotionen kann ich da nicht erkennen, außer den kurzen Gesprächen mit ihrer Mutter und Tochter, die aber nur eine minimale Nebenrolle spielen.

Erstaunlich ist hierbei mal wieder, das unsere hochgeliebte FSK anscheinend nur bei Horrorfilmen den Gewaltpegel sehr weit unten ansetzt, denn EVERLY ist mit das brutalste, was ich seit Jahren gesehen habe.

Die Tötungsszenen sind allerdings extrem originell in Szene gesetzt und Frau Hayek, macht es sichtbar Spaß die Furie raushängen zu lassen. Ein zusätzlicher netter Gag sind die Unterhaltungen mit dem Todeskandidaten

Fazit: Ein Gemetzel das sich gewaschen hat, welches sich jedoch, auch aufgrund einiger witziger Dialoge, niemals ernst nimmt und absolut blendend unterhält. Wer mal wieder viel Blut sehen will ist hier zudem absolut richtig.

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GOOD PEOPLE (Splendid)

am 01. Juni 2015 unter Thriller abgelegt

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Tom und Anna sind dick in den Miesen. Auch der Umzug nach London brachte ihm keinen gescheiten Job ein. Ihr Untermieter segnet zudem das Zeitliche, was zusätzliche Einnahmen einschränkt oder eben auch nicht, denn zufällig entdeckt Tom eine Geldtasche mit 220000 Dollar. Das würde auf einen Schlag alle Probleme des Paares beseitigen, doch wie man schon erahnen kann, gibt es Menschen, die ebenfalls hinter der Kohle her sind, und die gehen äußerst brutal vor.

James Franco, Tom Wilkinson und Kate Hudson – nicht die schlechteste Besetzung für einen kleinen unbekannten Thriller. Während Madame zwar wie immer sehr sympathisch rüberkommt – schauspielern lernt sie in diesem Leben nicht mehr. Im Gegensatz zu ihren beiden Mitspielern.

Die Rolle des Gangster wurde zudem gut besetzt, der Mann lässt das Arschloch schön raushängen und neigt auch zu ziemlich heftigen Gewaltausbrüchen.

Der Rest ist zwar unterhaltsam, aber auf der anderen Seite auch Thriller-Routine, bei der man eigentlich nach 30 Minuten weiß wie es enden wird, auch wenn der Showdown durchaus spannend gestaltet ist

Fazit: Netter kleiner Thriller für zwischendurch, der zwar das Genre nicht neu definiert, aber sehr ordentlich unterhält.

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