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Archiv für den 01. Juni 2015

EVERLY (Splendid)

am 01. Juni 2015 unter Action, Thriller abgelegt

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Everly hat ein Problem. Ihr Zuhälter ein hochrangiger Yakuza-Boss namens Taiko hat herausgefunden, das Madame mitnichten nur eine seiner Edelhuren ist, sondern eine FBI-Informantin. Als auf Emily ein Kopfgeld ausgesetzt wird bekommt sie minutenweise Besuch von Herrschaften, die sie erledigen wollen. Doch Madame ist nicht bereit ihr Leben kampflos zu opfern, zumal sie auch ihre kleine Tochter wiedersehen will, die sie vor Jahren verlassen musste. So wird das Appartement bald zur riesigen Leichenhalle.

Die Geschichte spielt sich wirklich nur in diesem einen Raum ab und beginnt sofort in der ersten Sekunde des Films.

Anfangs sind das eher noch konventionelle Schießereien, insbesondere wenn die anderen Nutten, die in dem Haus logieren, versuchen das Kopfgeld, das auf Everly ausgesetzt ist, zu erhaschen.

Allerspätestens aber als der schlitzäugige Sadist auf den Plan tritt, driftet der Film komplett ins Skurrile ab, unterhält aber gnadenlos gut, obwohl Action nun wahrlich nicht mein Lieblings-Genre ist.

Frau Hayek meint in den Extras das es sich um einen emotionalen Actionfilm handelt. Das kann ich zwar nicht erkennen (nur weil ein kleines Mädchen dabei ist?), denn Madame ballert, sticht und mordet sich durch die Szenerie das es eine Wonne ist – sehr viele Emotionen kann ich da nicht erkennen, außer den kurzen Gesprächen mit ihrer Mutter und Tochter, die aber nur eine minimale Nebenrolle spielen.

Erstaunlich ist hierbei mal wieder, das unsere hochgeliebte FSK anscheinend nur bei Horrorfilmen den Gewaltpegel sehr weit unten ansetzt, denn EVERLY ist mit das brutalste, was ich seit Jahren gesehen habe.

Die Tötungsszenen sind allerdings extrem originell in Szene gesetzt und Frau Hayek, macht es sichtbar Spaß die Furie raushängen zu lassen. Ein zusätzlicher netter Gag sind die Unterhaltungen mit dem Todeskandidaten

Fazit: Ein Gemetzel das sich gewaschen hat, welches sich jedoch, auch aufgrund einiger witziger Dialoge, niemals ernst nimmt und absolut blendend unterhält. Wer mal wieder viel Blut sehen will ist hier zudem absolut richtig.

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GOOD PEOPLE (Splendid)

am 01. Juni 2015 unter Thriller abgelegt

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Tom und Anna sind dick in den Miesen. Auch der Umzug nach London brachte ihm keinen gescheiten Job ein. Ihr Untermieter segnet zudem das Zeitliche, was zusätzliche Einnahmen einschränkt oder eben auch nicht, denn zufällig entdeckt Tom eine Geldtasche mit 220000 Dollar. Das würde auf einen Schlag alle Probleme des Paares beseitigen, doch wie man schon erahnen kann, gibt es Menschen, die ebenfalls hinter der Kohle her sind, und die gehen äußerst brutal vor.

James Franco, Tom Wilkinson und Kate Hudson – nicht die schlechteste Besetzung für einen kleinen unbekannten Thriller. Während Madame zwar wie immer sehr sympathisch rüberkommt – schauspielern lernt sie in diesem Leben nicht mehr. Im Gegensatz zu ihren beiden Mitspielern.

Die Rolle des Gangster wurde zudem gut besetzt, der Mann lässt das Arschloch schön raushängen und neigt auch zu ziemlich heftigen Gewaltausbrüchen.

Der Rest ist zwar unterhaltsam, aber auf der anderen Seite auch Thriller-Routine, bei der man eigentlich nach 30 Minuten weiß wie es enden wird, auch wenn der Showdown durchaus spannend gestaltet ist

Fazit: Netter kleiner Thriller für zwischendurch, der zwar das Genre nicht neu definiert, aber sehr ordentlich unterhält.

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EXTRATERRESTRIAL (Tiberius)

am 01. Juni 2015 unter Horror, SciFi abgelegt

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April und Kyle wollen zusammen mit ihren besten Freunden ein Wochenende in einer kleinen Waldhütte verbringen. Einige Tage und Wochen zuvor haben sich in dieser Gegend jedoch merkwürdige Dinge ereignet – unter anderem ist eine Frau mitsamt einer Telefonzelle in die Luft angehoben. Und auch die Twens kommen in Berührung mit merkwürdigen Erscheinungen, denn mitten in der Party stürzt in ihrer Nähe ein Flugobjekt ab, das nicht wirklich irdisch aussieht. Zuerst sind die Herrschaften eher interessiert und gespannt was sie erwartet, als jedoch die erste Dame mit einem Strahl in ein Raumschiff gezogen wird, schlägt das ganze doch in Angst um.

Die Geschichte klingt insgesamt etwas krude, und wenn man ganz ehrlich ist, soll sie das auch sein, denn der Streifen ist eine liebenswerte Hommage an die B-Movies der 80er und teilweise auch 90er Jahre.

Um dies noch deutlicher zu untermauern, hat man tatsächlich die Ikone dieser damaligen Filmchen, Michael Ironside verpflichtet, von dem ich gar nicht mehr wusste das er noch lebt.

Da viele Dinge eben auf diese o.g. Filme abzielen, wird der ET jüngeren Leuten, die diese nie gesehen haben, und viele dieser Anspielungen einfach nicht verstehen, der Streifen wesentlich weniger gefallen, als den älteren Hasen.

Dazu gibt es ein erstaunlich konsequentes Ende, wie man es heute in Filmen nur noch ganz selten sieht.

Fazit: Liebevolle Hommage für die Menschen die die 35 Lenze schon überschritten haben, der Rest wird mit dem Film nichts anfangen können, somit wäre die Zielgruppe hierfür ziemlich klar umrissen.

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DER RICHTER (Warner)

am 01. Juni 2015 unter Drama abgelegt

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Hank Palmer hat seinem Geburtsort schon vor vielen Jahren den Rücken gekehrt und ist seither ein erfolgreicher Anwalt in der Großstadt. Als er vom Tod seiner Mutter erfährt, kehrt er das erste Mal nach langer Zeit nach Hause zurück. Nach seiner Ankunft wird er auch gleich mit weiteren familiären Problemen konfrontiert: Sein Vater Joseph, der vor seinem Ruhestand als Richter des Städtchens fungierte, ist an Alzheimer erkrankt. Zudem ist das Verhältnis der beiden komplett zerrüttet, weil Hank seinem Bruder durch einen Unfall die Chance auf eine große Baseball-Karriere nahm. Ausgerechnet jetzt wird sein Vater des Mordes angeklagt. Widerwillig rauft man sich zusammen und Hank übernimmt die Verteidigung seines Vaters vor Gericht.

DER RICHTER hat eigentlich alles was ein Film dieses Genres braucht. Eine ordentliche Geschichte, sehr gute Darsteller und einen fähigen Regisseur.

Trotzdem hat mich das Gesehene nicht vollends überzeugt. Auch wenn Robert Downey mal wieder überragend spielt und seine Blick- und Wortduelle mit Robert Duvall die Highlights dieses Streifens sind, gerät der Film insgesamt doch arg geschwätzig. Natürlich ist das auch genrebedingt, aber der Streifen ist einfach zu lang und die Geschichte braucht ewig bis sie mal in die Gänge kommt.

Die Seitenhandlung mit Vera Farmiga als Jugendliebe Downeys ist nett anzusehen, bringt die Story aber in keinster Weise nach vorne.

Schauspielerisch ein weiteres Highlight ist Billy Bob Thornton, der als erfolgshungriger Staatsanwalt, den verhassten Richter unbedingt in den Knast bringen will.

Trotz dieses großartigen Casts sind mir persönlich einige der Handlungsstränge zu sehr am Familiendrama-Reißbrett konstruiert und die Charaktere nur bedingt glaubwürdig.

In meinen Augen doch etwas überbewertet...

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ANNABELLE (Warner)

am 01. Juni 2015 unter Horror abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 1969: John und Mia erwarten ein Baby. Als kleine Überraschung schenkt er ihr eine sehr seltene Puppe in einem weißen Kleid. Zunächst freut sich die passionierte Puppensammlerin sehr über das kleine Geschöpf, doch diese ist nicht von langer Dauer, denn nach kurzer Zeit kann man schon absehen, das das Püppchen mit den seltsamen Vorgängen zu tun hat, die Mia heimsuchen. Als sie bei einem Überfall nur knapp mit dem Leben davon kommen ziehen sie nach Pasadena um, doch da geht das Grauen weiter. Können der Pfarrer oder die geheimnisvolle Buchladenbesitzerin helfen?

ANNABELLE kommt in den Foren insgesamt doch relativ schlecht weg. Von daher habe ich die Sichtung auch relativ lange vor mir hergeschoben. Wie so oft wenn man viel negatives hört, ist man am Ende doch eher positiv überrascht, denn ich fand den Streifen mehr als anständig.

Im Grunde ist das ganze ein Prequel zu CONJURING, denn die Puppe ist dort im Besitz der Warrens und dies hier ist die Vorgeschichte dazu.

Vielleicht machen viele auch den Fehler die beiden Filme miteinander zu vergleichen. In dem Kontext kann ANNABELLE nicht mit dem Nachfolger mithalten, den ich aber auch als einen der besten Horrorfilme der letzten Jahre ansehe.

Besonders hervorzuheben sind hier die Szenen mit dem Aufzug und dem Bücherregal. Aber auch ansonsten gibt es einige gut platzierte Schockmomente.

Insgesamt eher ein Vertreter des subtilen Horrors kommen hier Splatterfans natürlich gar nicht auf ihre Kosten. Menschen die Sachen wie THE OTHERS mögen sollten her aber durchaus mal reinschauen.

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