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Archiv für den 12. Mai 2015

AFTER (Savoy Films/Alive)

am 12. Mai 2015 unter Horror, SciFi, Thriller, mystery abgelegt

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Freddy und Ana sind die einzigen Insassen in einem Bus. Also denkt sich der Comiczeichner, Madame doch mal anzubaggern, was der aber gar nicht passt, jedoch eh nur von kurzer Dauer ist, da der Bus einen Crash hinlegt. Beide wachen danach an verschiedenen Orten auf und scheinen die einzigen zu sein, die dort noch leben, denn nirgendwo findet sich eine weitere Person. Irgendwann treffen sich die beiden zufällig wieder und Freddy hat die gleiche Erfahrung gemacht wie Ana – keine Menschenseele lebt hier, die Stadt ist wie ausgestorben. Als sie aus dieser herauswollen, müssen sie feststellen, das sie von einer seltsamen schwarzen Rauchwand umgeben ist, deren Ring sich zunehmend enger schließt. Doch was lauert darin? Und was passiert wenn dieser komplett geschlossen ist?

Dieser Streifen wird im Netz und auch bei amazon dermaßen niedergemacht, das es mir ein Bedürfnis ist, hier eine Gegendarstellung zu präsentieren. Manchmal weiß ich wirklich nicht was die Leute von so kleinen Produktionen erwarten.

Insbesondere die ersten 45 Minuten sind sauspannend und man hat wirklich keinerlei Ahnung, was hier vorgeht. Danach wird er einen Tick schlechter, was allerdings auch nur meine rein subjektive Meinung ist, weil dort Fantasy-Elemente mit ins Spiel kommen, die nicht unbedingt meine Sache sind, ähnlich wie bei ALTITUDE.

Trotzdem bleibt der Streifen spannend und auch die Sache mit dem Rauch ist spooky inszeniert. Zudem findet man ein gutes Ende. Die vielfach angemerkte „grausige Bildqualität“ konnte ich nicht feststellen und das obwohl ich den Streifen auf einem HD-Beamer gesehen habe.

Mir persönlich hat AFTER sehr gut gefallen und ich habe ihn sogar in die Sammlung aufgenommen, was, gerade in letzter Zeit, nicht sehr viele Filme geschafft haben. Daher bildet Euch selbst eine Meinung.

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THE GUEST (Splendid)

am 12. Mai 2015 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Die Familie Peterson trauert um ihren im Krieg gefallenen Sohn, als auf einmal ein Unbekannter namens David an die Tür anklopft und ihnen erzählt, das er ihren Sohn gut kannte und sogar dabei war als er starb. Er wird von der Familie herzlich aufgenommen und kann auch ein paar Tage bei Ihnen wohnen. Zudem gibt er sich sehr eloquent, freundlich und einfühlsam und hilft im Haushalt und dem Sohn, der in der Schule immer gehänselt wird. Nur Tochter Anna traut ihm nicht wirklich. Als eine Reihe merkwürdiger Tode im Umfeld der Familie passieren, verstärkt das ihren Verdacht. Wer ist dieser mysteriöse Fremde wirklich?

Eine Zusammenfassung des Streifens gestaltet sich sehr schwierig, weil man einfach immer wieder Gefahr läuft, zu viel zu verraten und in diesem Fall wäre das besonders ungünstig, denn man sollte sich den Film schon ansehen. Dieses Jahr habe ich zumindest noch nichts besseres vor die Flinte bekommen.

Orientiert er sich zunächst an den klassischen Thrillern der 90ern, gibt es gegen Ende eine Wende, die man nun wahrlich nicht vorausahnen kann.

Die Schauspieler sind top. Wer bitte ist dieser Dan Stevens? Der ist mir in der Vergangenheit noch nicht aufgefallen, liefert hier aber eine phänomenale Leistung ab. Dazu gibt es für FRINGE Fans ein Wiedersehen mit Lance „Agent Broils“ Reddick und dem fast schon vergessenen Leland Orser.

On top gesellt sich ein phänomenaler Soundtrack, gespickt mit Wave-Hymnen und elektronischen Parts, die fast an die genialen Klänge eines John Carpenter erinnern.

Für einen doch relativ kleinen Film wurde der Blu Ray zudem eine Top-Synchronisation spendiert und das Bild befindet sich fast im Referenzbereich, so messerscharf sind die Konturen und Kleinigkeiten zu erkennen.

Hier gibt’s (nehmen wir mal aus, das die Erklärung der späteren Ereignisse etwas ausführlicher hätten ausfallen können) ein absolut stimmiges Gesamtpaket, bei dem alle zusammenpasst. Auf jeden Fall einen Kauf wert…

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STRANGE DAYS (Koch Media)

am 12. Mai 2015 unter Klassiker, SciFi, Suspense, Thriller abgelegt

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Wir befinden uns im Jahre 1999, ein paar Tage vor dem Übergang ins neue Jahrtausend. Die Kriminalität hat enorm zugenommen und die Polizei bekommt diese kaum mehr in den Griff. Der der ehemalige Cop Lenny Nero handelt mit Mind Discs, auf CDs gespeicherten, menschlichen Erinnerungen. Verfügt man über die dazugehörige Hardware, kann man in das Gefühlsleben und die Gedanken anderer Menschen eintauchen. Als Nero auf einer Mind Disc den Mord an einer alten Freundin findet und die Exekution eines in der Öffentlichkeit beliebte Rappers, gerät er in einen Strudel von Kriminalität, der lebensbedrohlich wird. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mace sucht er denjenigen, der die Disc erstellt hat.

Der Streifen aus dem Jahre 1995 dauert satte 145 Minuten und in denen passiert noch deutlich mehr als oben angegeben. Da ich aber davon ausgehe, das die meisten den Film eh kennen, will ich auf die technischen Aspekte eingehen.

Ich habe die Version von STUDIO CANAL nicht gesehen, sie soll aber ziemlich mies sein. Diese Blu Ray hier bietet ein, sagen wir mal, sehr gutes DVD-Bild. An ganz neue Streifen kommt sie nicht ran. Dafür brettert einem der Ton um die Ohren. Besonders wenn Musik zum Einsatz kommt, bekommt die Anlage gewaltig was zu tun.

Die Schauspieler haben mit Ausnahme von Fiennes, der ja gut im Geschäft ist, danach wenig gerissen. Frau Bassett hat wenig Screentime in den letzten Jahren, Tom Sizemore ist in den D-Filmen der Videothekenregale verschwunden und teilt sich bestimmt mit Leidensgenosse Michael Madsen ein WG-Zimmer. Juliette Lewis sieht man zu mindestens ab und an mal, während Vincent D’ Onofrio mittlerweile auf Marlon Brandos Spuren wandelt, allerdings nur in Sachen Körperfülle.

Fazit: Der Film kam 1995 einen Tick zu früh, heutzutage ließe sich bei der Thematik visuell noch deutlich mehr herausholen Trotzdem bietet der Streifen, dessen Story übrigens von James Cameron stammt, auch heute noch spannende Unterhaltung mit 2 Top Hauptdarstellern.

CAMP EVIL (Splendid)

am 12. Mai 2015 unter Horror abgelegt

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Der 12-jährige Sam ist mit seiner Pfadfinder-Gruppe und den Anführern Peter und Chris unterwegs in die Natur. Leider ist das fürs Campen vorgesehene Gebiet von Asis besetzt und so muss man in den Wald ausweichen, welcher nicht gerade einen guten Ruf besitzt, denn hier soll eine Kreatur umgehen, die gerne mal Leute meuchelt. Als Sam ein Baumhaus entdeckt, wird er dabei von eben dieser Kreatur überrascht. Doch zu seiner Überraschung krümmt er ihm kein Haar. Doch Sam findet heraus, das hier noch ein zweite Person mitspielt, die überall im Wald tödliche Fallen installiert hat. Als er dem Anführern der Pfadfinder-Gruppe und den anderen Jungs davon berichtet, glaubt ihm natürlich keiner, was der ein oder andere postwendend mit dem Leben bezahlen muss.

CAMP EVIL erfindet sicherlich das Horror-Genre nicht neu, sondern versteht sich wohl eher als eine Hommage an das 80er Jahre Kino, wo diese Filme im Wochentakt auf den Markt geschwemmt wurden und partiell ja auch Kultstatus erreichten (Freitag der 13., Brennende Rache usw.).

Die Geschichte ist dabei natürlich nicht sonderlich spektakulär, aber hält immerhin doch die eine oder andere Wendung bereit und wird gegen Ende durchaus recht brutal, was Fans dieser Filme freuen dürfte.

Zudem spielt der kleine Sam seine Rolle sehr gut. Dafür das diesem Streifen nur ein sehr kleines Budget zur Verfügung stand und nur mit Fördergeldern finanziert wurde, ist er zudem überraschend professionell inszeniert. Von Nachwuchsregisseur Jonas Govaerts dürften wir noch einiges hören.

Fazit: Solider Horrorstreifen mit etwas konfusem Ende, aber sehr ordentlichem Unterhaltungswert.

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PERFECT SISTERS (Falcom Media/Alive)

am 12. Mai 2015 unter Drama, Thriller abgelegt

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Die Schwestern Sandra und Beth sind unzertrennlich. Doch beide sind extrem unterschiedlich. Während die eine immer im Mittelpunkt stehen will und keine Party auslässt, sondert sich die zweite eher ab und schminkt sich dicke schwarze Ränder unter die Augen. Beide leiden unter der Unfähigkeit ihrer Mutter, die der Erziehung nicht gewachsen und dem Alkohol verfallen ist. Deren neuer Freund findet durchaus Gefallen an den beiden Schwestern und wird auch gerne mal gewalttätig. Als das ganze Überhand nimmt beschließen die beiden, ihre eigene Mutter zu ermorden, denn sie sind beide fest der Meinung, das ihr Leben danach besser sein wird. Mit Hilfe von 2 Freunden plant man das Verbrechen erst einmal im Spaß, doch je mehr die Schwestern darüber nachdenken, dessen realistischer erscheint diese Option.

Die Geschichte hat sich so wirklich ereignet und basiert nicht nur auf einer wahren Geschichte, sondern muss sich schon sehr ähnlich zugetragen haben.

Wer hier allerdings einen Thriller erwartet, der wird doch sehr enttäuscht sein, denn spannend ist der Streifen erst gegen Ende. Bis dahin geht es eher um die Zustände die in dem Haus herrschen und vor allem um die beiden Mädels, deren Charakterisierung mehr als gelungen ist.

Zudem gelingt dem Film mehr Sympathie für die Täter als für das Opfer zu entwickeln und man schlägt sich auf die Seite der beiden Schwestern, obwohl die ja eigentlich im Endeffekt die Bösen sind, auch wenn diese Unterscheidung so sicherlich etwas profan ist.

Schauspielerisch hochkarätig besetzt mit Mira Sorvino mit Mut zur Hässlichkeit und Abigail Breslin und George Henley als äußerlich ungleiche, sich aber doch liebende Schwestern.

Fazit: Gut gespieltes Jugenddrama, das fälschlicherweise als Thriller deklariert wird und damit falsche Erwartungen weckt. Trotzdem sehenswert, nur eben für eine andere Klientel.

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