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Archiv für den 05. Mai 2015

RECLAIM (Universum Film)

am 05. Mai 2015 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Steven und Shannon sind finanziell gut aufgestellt, doch ihrem Glück steht im Wege, das sie keine Kinder bekommen kann, nachdem sie einen Autounfall hatte, an dem Steven indirekt mit die Schuld trug. Also beschließt man das Waisen-Mädchen Nina zu adoptieren und reist dafür nach Puerto Rico zur Vermittlungsagentur. Es erwartet sie ein zauberhaftes Mädchen, das nur noch auf die Ausreisedokumente warten muss. Doch plötzlich ist Nina verschwunden und auch das Adoptionsbüro existiert nicht mehr. Die beiden realisieren langsam, das sie einem großen Schwindel aufgelegen sind. Doch was hat der merkwürdige Benjamin mit der Sache zu tun, der ihnen andauernd über den Weg läuft? Das werden sie zu Ihrem Bedauern noch sehr schnell erfahren.

Ich hatte mir den Film bestellt ohne zu wissen worum es überhaupt ging, da ich beide Hauptdarsteller sehr gerne sehe. John Cusack (sieht mit 50 immer noch aus wie 35) und Ryan Phillipe (sieht mit 41 immer noch aus wie 27) wissen auch zu überzeugen, wobei Cusack, der ja meist den guten spielt, als linker Vogel eine gute Performance abliefert.

Allerdings muss man dem Film eine knappe halbe Stunde Zeit geben, die aber nötig ist, um die Umstände der Adoption und die Hintergründe zu erfahren. Danach wird der Streifen aber spannend und man kann die Wendungen nur sehr schwer vorausahnen.

Der Showdown gerät für meinen Geschmack, dann doch ein wenig zu konventionell, was allerdings sicher nur mich stört, weil ich schon zu viele dieser Art gesehen habe.

Das Thema Kinderhandel ist ein heikles und ich hatte das Gefühl hier wurde gut recherchiert, was bei Unterhaltungsfilmen nicht immer der Fall ist.

Fazit: Spannender Thriller mit guten Darstellern und gut durchdachter Story.

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AUTOMATA (Eurovideo)

am 05. Mai 2015 unter Drama, SciFi abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 2044: Die Weltbevölkerung wurde aufgrund von heftigen Sonnenstürmen auf 21 Millionen reduziert. Weite Teile der Oberfläche sind radioaktiv verseucht. Um dennoch zu überleben, hat man Roboter gebaut, die den Menschen helfen sollen und auch in den gefährlichen Bereichen agieren und arbeiten können. Doch als immer mehr dieser Kerlchen gegen ihre Programmierung handeln versucht Jacq Vaucan, ein Versicherungsagent des Herstellers, herauszufinden wie das passieren kann. Doch es dauert nicht lange da gerät er bei seinen Ermittlungen in höchste Gefahr.

Kennen wir alles von I ROBOT wird der ein oder andere denken, denn auch der Sinn und die Programmierung der Roboter haben einen ähnlichen Hintergrund wie bei dem Streifen mit Will Smith.

Hier ist allerdings alles eine Nummer kleiner und es wird auch ein anderes Genre bedient, denn das hier ist ein Drama, das eben im Sci-Fi Milieu spielt.

Die erste Hälfte des Films gestaltet sich dabei auch höchst unterhaltsam. Wie Vaucan so langsam hinter die Geheimnisse kommt, ist interessant gestaltet, doch mit fortdauernder Laufzeit wird der Film immer langatmiger und beginnt zu Kunstscheisse zu mutieren.

Die Dialoge sind teilweise hanebüchen und auch Banderas schrammt nahe am Overacting vorbei. Robert Forster als sein Boss ist ganz schön alt geworden. Positiv sind die Auftritte von Banderas Ex Melanie Griffith, die immerhin aufzeigen, das Botox bei manchen doch erhebliche Verbesserung bringen kann.

Fazit: Zunächst interessant wird das Ganze Szenario gegen Ende sehr philosophisch und auch langweilig. Schade.

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LINE OF DUTY (Justbridge)

am 05. Mai 2015 unter Suspense, TV-SERIE abgelegt

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Line of Duty handelt von der Anti Korruptions- Einheit AC-12 in London. Ein Scheiss-Job, wenn man gegen die eigenen Kollegen ermitteln muss, aber leider auch unabdingbar.

Als Ermittler wird Detective Sergeant Steve Arnott eingesetzt, der in der Anti-Terroreinheit tätig war, die bei einem Einsatz versehentlich einen unschuldigen Familienvater tötete. Als man den Fall unter den Teppich kehren will, beschließt er sich zur Anti-Korruptionseinheit AC-12 versetzen zu lassen, die von Ted Hastings geleitet wird. Im Visier dessen Untersuchungen steht Detective Chief Inspector Tony Gates, der schon mehrmals zum Officer des Jahres gewählt wurde. Hastings glaubt jedoch das dieser Dreck am Stecken hat. In Gates Einheit wird Kate Flemming eingeschleust, die von innen ermitteln soll und in engem Kontakt mit Arnott steht. Anfangs gestaltet sich das Suchen von Fehlverhalten des Detectives als äußerst schwierig – bis eine Frau umgebracht wird, mit der Gates ein Verhältnis hatte.

Das hört sich erstmal nicht sonderlich originell an und das kennen wir auch schon aus US-Serien. Diese Reihe ist jedoch in typisch britischer Art gedreht, die mehr Interesse an Dialogen, als an Actionszenen hat.

Die Schauspieler sind alle gut gewählt und kommen einem fast alle bekannt vor, auch wenn man sie nicht direkt zuordnen kann und nachdem die erste Folge etwas langatmig ausfällt, steigert sich der Krimi von Folge zu Folge bis zum wirklich spannenden Ende, bei dem man nie weiß, wer jetzt welches Spiel spielt.

Das Bild der Blu Ray ist, insbesondere für eine TV-Serie, ausgezeichnet. Gestochen scharf. So sollte das immer sein, auch bei Fernsehausstrahlungen, was leider nicht der Fall ist. Ok die Sere ist nun auch noch recht neuerem Datums, aber das sind andere auch und die sehen teils grausig aus.

Wer gerne Serien aus dem Land der Queen wie SPOOKS sieht, ist hier bestens aufgehoben. Eine zweite Staffel ist ebenfalls bereits abgedreht. Auf diese kann man gespannt sein….

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WHO AM I (Sony Pictures)

am 05. Mai 2015 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Benjamin ist ein Computerhacker, der so ziemlich jedes System knacken kann. Doch für seine Umwelt ist er, seit seiner Kindheit schon, völlig unscheinbar. Als er den selbstsicheren Max kennenlernt, versucht der das zu ändern. Zusammen mit zwei anderen Jungs, die alle im Bereich Computer fit sind, gründen sie Gruppe CLAY, die mit diversen Spaßaktionen durch Manipulationen an Computern, Menschen und Institutionen lustige Streiche spielen. Doch das ist Max nicht genug. Auch um der Internetikone MRX zu imponieren, fängt er an größer zu denken. Als die Umsetzung dieser Projekte ins Kriminelle übergeht, wird das BKA auf das Quartett aufmerksam.

Computerthriller sind grundsätzlich genau mein Thema. Ich liebe solche Filme, wenn sie nicht maßlos übertrieben und vor allem nicht zu unlogisch sind. Aber genau damit hat WHO AM I ein Problem. Was einem hier an Zufälligkeiten und weit hergeholten Dingen aufgetischt wird, überschreitet schon meine Schmerzgrenze.

Ich möchte jetzt aufgrund des Spoilens nicht näher drauf eingehen, aber im zweiten Teil des Films jagt wirklich eine unlogische Szene die nächste, wobei die bei EUROPOL den Vogel abschießt.

Das Ende hält diverse nette Twists bereit, was wiederum gefällt. Zudem sehe ich auch Tom Schilling gerne, der nur leider in den letzten Jahren eine komische Rollenauswahl hat. Der Hacker ist ihm auf den Leib geschnitten, zumal er auch noch als Anfang 20 durchgeht.

So bleibt nun bei der Bewertung die Frage: Soll diese auf Logik Wert legen geht’s weit nach unten, der Unterhaltungswert des Streifens hingegen ist extrem hoch, so das hier wirklich alles möglich ist zwischen

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und

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MOON 44 (Universum Film)

am 05. Mai 2015 unter SciFi abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 2038. Die Rohstoffe der Erde sind schon lange ausgegangen und es beginnt ein Kampf um die verschiedenen Monde, auf denen noch welche zu finden sind. Für den Bergbauplaneten MOON 44, rekrutiert man Häftlinge und verspricht Ihnen nach Erledigung Freiheit, obwohl man genau weiß, das sie die Mission nicht überleben werden, da Kämpfe um die Monde toben. Als Förderroboter verschwinden schickt man zwecks Aufklärung Spezialagent Felix Stone dorthin – ein Todeskommando.

1990 als der Film erschien kannte noch fast keiner den Schwaben Emmerich, der erst mit Universal Soldier in Hollywood durchstartete. Dieser Film hat, ungewöhnlich für ihn, sogar so etwas wie eine Handlung,

Michael Pare galt als aufstrebender Star, verschwand im Gegensatz zu seinem Regisseur aber schnell in der Versenkung und tritt heute eigentlich nur noch in C-Movies auf, wo er Kollegen wie Michael Madsen die Hand geben kann.

Ob einem der Film 25 Jahre nach Erscheinen noch zusagt muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Bildqualität ist allerdings sensationell. Gerade in den Szenen im Konferenzraum, ist das Bild gestochen scharf und perfekt restauriert.

Den Ton hat man ein wenig hochgepuscht. Echtes 5.1 ist das sicherlich nicht, aber trotzdem rattert es doch ganz ordentlich in den Actionszenen.

Wer den Film immer noch mag, kann sich aufgrund der guten Qualität die Blu ray bedenkenlos zulegen….