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Archiv für den 28. April 2015

THE REDWOOD MASSACRE (Maritim/ALIVE)

am 28. April 2015 unter Horror abgelegt

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Die Zusammenfassung die der Pressetext hier liefert ist wirklich gelungen:

Fünf abenteuerlustige Freunde suchen das legendäre Redwood House auf, in dem eine Familie auf grausame Art und Weise massakriert worden ist. Über die Jahre ist das Haus zu einer Art Attraktion geworden, einem Spukhaus, in dem sich die Besucher gegenseitig Angst einzujagen versuchen. Doch an diesem Jahrestag ist alles anders. Diesmal müssen die Partygänger feststellen, dass die Redwood-Legende mehr als nur ein Mythos ist. Sie ist Realität. Nach 20 Jahren ist der Axt schwingende Maniac zurück – und er hackt alles und jeden in kleine Stücke

Besonders den letzten Teil finde ich witzig geschrieben. Mehr passiert in diesem recht kruden Streifen auch nicht – dafür aber auch nicht weniger, denn wer sich an derbem Gemetzel erfreuen kann, der ist hier genau richtig.

Anscheinend sind die Herrschaften der FSK mittlerweile so alt, das sie während mancher Filmvorführungen einschlafen und den Streifen dann durchwinken, anders kann ich es mir nicht erklären, das diese Schlachtplatte hier ungeschnitten in Deutschland erschienen ist. Zumindest sind das die Informationen die mir vorliegen.

Das übliche Gequatsche der Freunde über Sex und wer mit wem wann gevögelt hat, hält sich zum Glück in Grenzen und der Streifen kommt recht schnell zur Sache.

Leider hat beim Dreh Regisseur David Keith nach 68 Minuten festgestellt, das sein Schlachtfest doch ein wenig kurz geraten ist und baut noch eine Wendung ein, die so unfassbar blöd ist, das man die Krise bekommen könnte – doch Menschen die eh nur auf Blut aus sind, werden sich daran nicht stören.

Fazit: Mit Abstand das brutalste was ich seit langem gesehen habe, sollte der Film Menschen gefallen, die gerne viel rote Flüssigkeit spritzen sehen. Fairer halber muss man aber schon dazu sagen, das die Story so banal ist, das sie auch ein Individuum versteht, das einen IQ von 30 aufweist (bei 40 macht man ne Banane auf). Aber trotzdem….wers mag….wird gut bedient.

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DIE KÄMPFERIN (Koch Media)

am 28. April 2015 unter Drama abgelegt

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Mary führt mit ihrem Mann eine glückliche Ehe, doch ihr Sohn George ist das Sorgenkind, da er in der Schule ständig gehänselt und immer introvertierter wird. Also fasst Mary den Entschluss mit ihm eine halbjährige Abenteuerreise nach Afrika zu unternehmen und ihn in dieser Zeit selbst zu unterrichten. Das Experiment wird zum Erfolg, denn George blüht wieder auf, doch dann erkrankt er an Malaria und stirbt. Nachdem auch ihre Ehe daran zu scheitern droht, kehrt Mary einige Monate später nach Afrika zurück und lernt da Martha kennen, die ihren Sohn ebenfalls durch Malaria verlor. Er war als Lehrer nach Mosambique gegangen. Die beiden Frauen freunden sich an, beschließen vor Ort zu helfen und staatliche Hilfen gegen die Krankheit einzufordern.

DIE KÄMPFERIN ist eigentlich ein klassischer Swank-Film. Die toughe und resolute Frau spielt sie ja gerne und überzeugt abermals, wobei mir Brenda Blethyn (Kultstar aus GRASGEFLÜSTER) fasst noch ein wenig besser gefällt.

Am besten finde ich persönlich den letzten Part des Streifens, als man versucht Gelder aufzutreiben um Malaria aufzuhalten. Das wirkt alles sehr authentisch und nachvollziehbar. Gerade die Szene im Gerichtssaal ist toll inszeniert.

Davor allerdings sind für mich einige Handlungsweisen der Protagonistinnen nur bedingt nachvollziehbar, auf die ich jetzt nicht eingehen kann, weil ich sonst zu viel spoilern würde. Im Mittelteil gibt es aber einige Sequenzen, die ich entweder anders gelöst oder weggelassen hätte.

Neben den beiden Damen wirken auch noch Frank Grillo und James Woods als Swanks Vater mit, dazu könnte man Philipp Noyce, normal nicht unbedingt ein ausgewiesener Spezialist für Dramen, (es sei denn man meint damit DRAMAtisch schlecht wie SALT) als Regisseur gewinnen. Nicht übel für so einen kleinen Streifen.

Trotz kleiner Mängel überzeugt der Film hauptsächlich wegen seiner guten Darsteller und man stellt sich wieder einmal die Frage, wieso so viele Menschen auf dieser Welt früh sterben müssen, obwohl dies vermeidbar wäre, das Geld jedoch für wesentlich unsinnigere Dinge am Fenster rausgeschmissen wird.

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A GOOD MARRIAGE (Concorde Video)

am 28. April 2015 unter Thriller abgelegt

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Darcy und Bob haben 2 erwachsene Kinder und sind eigentlich ein Vorzeige-Ehepaar. Auch sexuell stimmt nach 20 Jahren noch alles und so ist Darcy auch glücklich, bis zu dem Tag, als sie in den Schuppen geht und zufällig Hinweise darauf findet, dass ihr Mann ein gesuchter Serienkiller ist. Nachdem sie darüber im Internet recherchiert und feststellt, dass ihr Gatte genau dort auf Geschäftsreise war, wo die Morde passierten, erhärtet sich der Verdacht. Dann kommt Bob zurück und erkennt sofort, das seine Frau die Wahrheit herausgefunden hat….

Wer jetzt allerdings glaubt, das sich daraus ein spannendes Szenario entwickelt, liegt leider genauso falsch, wie diejenigen, die schon seit Jahren glauben, das der HSV bald wieder in die Champions-League kommt.

Aus einer nicht uninteressanten Ausgangssituation wird hier nichts, aber auch gar nichts gemacht und so plätschert der Streifen, teilweise endlos langweilige 102 Minuten vor sich hin und geht bestenfalls als Krimi durch – und das noch nicht mal.

Die von mir geschätzte Joan Allen muss reihenweise doofe Dinge sagen, und Anthony LaPaglia nimmt man den Killer in keiner Sekunde ab.

Nachdem in den 90ern ja wirklich auf jeder Produktion der Name Stephen King stand, auch wenn dieser nur mal am Set vorbeikam und einen Furz ließ, ist dieser Film wohl wirklich nach einer Geschichte des Horrormeisters entstanden. Dann hoffe ich mal für die Leser, das die nicht genauso öde ist wie dieser Streifen.

Fazit: Die Hosenanzüge der Merkel sind gruseliger als das hier.

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VANISH (Pierrot le fou/ALIVE)

am 28. April 2015 unter Action, Komödie, Thriller abgelegt

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Jack, Max und Shane sind immer klamm und haben daraufhin die brillante Idee, die Tochter eines Gangsterbosses zu entführen. Gesagt, getan. Der Coup klappt und Papa soll jetzt mal reichlich Lösegeld für seinen Nachwuchs zahlen. Nur leider haben sie dabei zwei Dinge nicht bedacht, nämlich, das die Tochter ne ziemlich toughe Braut ist, die ihnen ganz schön auf die Nerven fällt und zudem auch noch ihren Vater nicht ausstehen kann, was auch umgekehrt der Fall ist. So stolpert das merkwürdige Trio mit der Dame im Van von einer Verlegenheit in die nächste und damit sie nicht auffallen, muss sogar das Opfer den dreien bei einer Kontrolle helfen. Doch dann stellt sich heraus, das zwei der drei Herrschaften doch einen erheblichen Schatten aus dem Vietnamkrieg mitbekommen haben und der Situation langsam nicht mehr gewachsen sind.

Das hört sich jetzt alles allerdings kruder an als es wirklich ist, denn VANISH ist eigentlich recht gradlinig inszeniert und findet überraschenderweise einen erstaunlich guten Spagat zwischen, Action, Komik und, besonders gegen Ende, unfassbar hohem Blutzoll.

Filmcover auf denen als bekannteste Darsteller Tony Todd und Danny Trejo angegeben sind, lasse ich normal links liegen, denn ersterer hat in seiner „Karriere“ überwiegend Mist gemacht und letzteren würde ich nicht mal als Schauspieler bezeichnen.

Beide haben jedoch nur kurze Auftritte, wobei der von Todd sogar noch einigermaßen amüsant ist, bevor ihm der Schädel plötzlich fehlt.

So entstand ein erstaunlich kurzweiliger Film mit teilweise wirklich witzigen Dialogen, wobei Madame die coolsten Sprüche auf der Zunge hat. Zudem können sich auch Splatterfreunde freuen, denn gerade im zweiten Abschnitt wird der Film doch reichlich brutal, was aber zu dem grotesken Ambiente passt.

Fazit: Unterhaltsam und blutig.

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