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Archiv für den 16. April 2015

THE RAMBLER (Koch Media)

am 16. April 2015 unter Drama, Horror, Komödie, mystery abgelegt

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Nach vierjährigen Knastaufenthalt kommt der “Rambler” wieder in Freiheit. Doch es hat sich einiges geändert. Seine Frau hat keinen Bock mehr auf ihn und seine Kumpels behandeln ihn wie einen Idioten. Als Madame ihn rauswirft, macht er sich auf den Weg zu seinem Bruder, der ihm einen Brief geschrieben hat und anbietet, das er bei im auf der Farm leben kann. Also startet er zu einem langen Trip der so manche Überraschung bereithält.

Und nicht nur für ihn, sondern auch für den Zuschauer, denn die obige Zusammenfassung beinhaltet etwa die ersten 30 Minuten des Streifens. Was danach passiert würde man wohl am besten als „verstörend“ bezeichnen. Und je länger der Film dauert, desto mehr Fragen stellt man sich.

Welchen Zweck erfüllt der verrückte Professor?

Wieso ist der dicke Pokerspieler schwul?

Wer ist das Mädchen das immer wieder auftaucht, obwohl sie doch längst tot ist?

Wer ist die alte Frau, die ihm immer wieder erscheint?

Wie kommt er plötzlich in illegale Boxkämpfe?

Dies ist nur eine kleine Auswahl, denn man könnte die Liste noch um mindestens 20 Fragen ergänzen.

Hier werden David Lynch Freunde ihre wahre Freude haben. Dazu gibt es merkwürdige Schnitte, Zeitsprünge und ziemlich heftige Splatterszenen, die einen doch verwundert auf die FSK Freigabe schauen lassen. Ich kenne auf Anhieb 100 Filme ab 18 die wesentlich harmloser sind als dieser. Hier platzen Köpfe, eklige Monster tauchen auf, Körperteile fallen ab usw. usw.

Es steht zu befürchten das Regisseur und Autor Calvin Reeder eine sehr schwere Kind- und/oder Krankheit hatte, anders kann man sich diesen Streifen nicht erklären.

Mittendrin Dermot Mulroney, der 99,4 % des Films seine Sonnenbrille aufhat und 97,3 % die Kippe im Mund. Er spielt die Rolle des stoischen Ramblers den nichts aus der Ruhe bringt, absolut grandios.

Trotz allem Chaos und Fragezeichen, muss man dem Film einen hohen Unterhaltunsgwert zugestehen, sogar mit leichtem Verdacht auf Kultpotenzial.

Eine Bewertung ist hier unmöglich, hier ist alles drin von

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HIRNGESPINSTER (Movienet/Alive)

am 16. April 2015 unter Drama abgelegt

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Simon Dallinger lebt mit seiner Familie in einem kleinen Kaff im Norden Deutschlands. Der 22-jährige arbeitet als Busfahrer und befördert Kinder zur Schule. Sein größtes Problem ist allerdings sein Vater. Einst ein begnadeter Architekt, leidet dieser unter einer heftigen Schizophrenie und fühlt sich von allen Seiten beobachtet. Als er eines Tages eine Satellitenschüssel zerstört und mit der Axt auf einen Kleinbus losgeht wird er in eine Anstalt eingewiesen. Doch er will sich selbst nicht eingestehen, das er krank ist und wird bald darauf wieder entlassen. Simon hat zusätzlich Angst, dass er diese Krankheit, die oft vererblich ist, auch bekommen könnte. Ein wenig Licht in sein Dasein bringt die süße Verena. Doch die wird in wenigen Wochen wegziehen….

HIRNGESPINSTER ist ein einfühlsames und hervorragend gespieltes Drama, das wieder einmal belegt, das die Deutschen dieses Genre absolut beherrschen.

Der Film bietet im Endeffekt aber auch keine einfachen Lösungen und hat zudem eine sehr bedrückende Grundstimmung. Simon würde gerne weg, doch auf der anderen Seite wären dann seine Mutter und seine kleine Schwester vollkommen alleine mit dem gestörten Vater.

Zudem kann man ihn nicht zwangs einweisen, weil er zwar verrückt aber nicht gewalttätig gegenüber seiner Familie ist, obwohl Simon das oft geradezu herausfordert.

Sogar Tobias Moretti, den ich immer noch mit seinem Kommissar Rex vor Augen durch die Straßen ziehen sehe, liefert hier eine ordentliche Leistung ab. Jonas Nay, für mich einer der größten Talente, das wir in Deutschland haben, liefert nach HOMEVIDEO erneut eine tolle Performance ab, zumal er Simon in sehr vielen Gefühlslagen darstellen muss.

Menschen die gerne anspruchsvolle Dramen sehen, liegen hier genau richtig. Allerdings gibt es das Produkt nur als DVD zu erwerben.

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THE NAILBITER (Castle View/Alive)

am 16. April 2015 unter Drama, Horror abgelegt

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Eine Mutter ist mit ihren drei Töchtern auf den Weg zum Flughafen, wo Daddy von einem militärischen Auslandseinsatz wiederkommt. Doch dann kommt plötzlich ein heftiger Tornado an und das Quartett flüchtet in den Keller eines Hauses. Wie sich allerdings herausstellt, wäre der Sturm wohl die bessere Alternative gewesen, denn plötzlich sind sie in diesem Keller eingesperrt und die Mieter des Hauses sind nicht unbedingt das was man unter normal versteht. Also versucht man schnellstens den Ort des Grauens zu verlassen, doch das gestaltet sich nicht ganz einfach.

Wenn man das Cover zu dem Streifen sieht, könnte man meinen, das man es hier mit einem üblen Splatterfilm und massig Blut zu tun bekommt. Die Wahrheit ist jedoch, das man dieses Werk problemlos ab 16 hätte freigeben können, denn die „NAILBITER“ tauchen bestenfalls 3 Minuten auf.

Der Rest ist eigentlich eher dein Drama, bei dem die 4 Frauen versuchen, den Keller zu verlassen, um der Gefangenschaft zu entgehen. Daher denke ich, das viele die NAILBITER gesehen haben ziemlich enttäuscht sein werden, denn man lässt sich ja doch vom Cover inspirieren.

Allerdings kann man sich den Streifen durchaus mal ansehen, wenn auch die Synchronisation partiell ziemlich mies ist. Dafür ist aber das Ende sehr gelungen.

Wer hier einen reinrassigen und blutigen Horrorfilm erwartet sollte die Finger davon lassen.

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JOEY (Universum Film)

am 16. April 2015 unter Klassiker abgelegt

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Die Geschichte des Streifen dürfte sicher jedem bekannt sein, trotzdem noch einmal eine kleine Zusammenfassung:

Als sein rotes Spielzeugtelephon klingelt und seine Spielsachen lebendig werden wird das Tor zu einer neuen Dimension geöffnet. Oder bildet sich der kleine Joey das alles nur ein, weil er seinen Vater so, der erst kürzlich verstorben ist, so sehr vermisst? Doch als eine fiese Bauchrednerpuppe Joey in eine Falle lockt, scheint die Antwort klar.

JOEY stammt aus dem Jahre 1985 und war eine der ersten Fingerübungen von Roland Emmerich, der ja mittlerweile pro Filmminute mehr Budget braucht, als dieser Film wahrscheinlich insgesamt gekostet hat.

Wie immer werde ich bei Filmen vor dem Jahre 2000 auch keine Bewertung geben, sondern lediglich das Produkt als solches beurteilen. Es muss jeder selbst beurteilen, ob ihm der 30 Jahre alte Streifen heute noch zusagt.

Gefallen wird denen, die den Film mögen, mit Sicherheit die Restauration. Anfangs befindet sich das ganze wirklich auf dem Niveau eines aktuellen Streifens….ab der Mitte gibt es einige Stellen wo das Bild nicht ganz so perfekt ist, aber insgesamt trotzdem eine absolut gelungene Arbeit.

Der Ton wurde auf 5.1. aufgemotzt und bietet eine durchaus ordentliche räumliche Kulisse.

Fazit: Von technischer Seite aus gesehen, absolut gelungen, muss jetzt jeder für sich selbst herausfinden, ob der Streifen den berüchtigten Test of Time besteht….

CAMP X-RAY (Koch Media)

am 16. April 2015 unter Drama abgelegt

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Amy Cole ist Rekrutin bei der US Army und dachte sie würde im Irak eingesetzt werden. Stattdessen landet sie in Guantanamo, wo sie die eher langweilige Aufgabe einer Wärterin übernimmt, die diverse Häftlinge bewachen muss. Diese sind teilweise schon sehr lange dort ansässig und daher auch extrem aggressiv. Als sie jedoch näheren Kontakt zu Ali, einem vermeintlich unschuldig inhaftierten beginnt, und mit ihm Gespräche führt, stellt sie fest, das der „Feind“ gar nicht so viel anders ist als sie selbst. Doch ihre „Kontaktaufnahme“ passt ihren Vorgesetzten gar nicht

Die Bewertungen im Internet für diesen Streifen gehen so extrem auseinander, wie ich es selten erlebt habe. Bei imdb hat der Film eine 7,2, auf einer anderen Seite wird er mit 3,4 bewertet.

Das liegt sicherlich daran, das das ganze doch recht schwer verdauliche Kost ist und zudem an manchen Stellen auch etwas langatmig. 30 Minuten kürzer hätten dem Streifen sicherlich nicht geschadet, dadurch hätte man doch die ein oder andere Länge vermeiden können.

Wie schlägt sich Frau Stewart als Rekrutin ist sicher die entscheidende Frage? Ich finde ganz ordentlich. Da ich sie schauspielerisch doch eher limitiert sehe, war ich von ihrer Darstellung, gerade im zweiten Teil des Films doch sehr überrascht. Zudem sollte sie sich mal überlegen, auch privat in Army-Klamotten herumzulaufen, denn die stehen ihr wesentlich besser als diese furchtbaren Kleider, die sie immer trägt.

Die Handlung ist sicherlich ungewöhnlich und wurde so auch noch nie verfilmt. Allerdings baut sich zwischen beiden nur eine Freundschaft auf. Wieso der Untertitel „eine verbotene Liebe“ heißt, werden die Herrschaften, die sich das ausgedacht haben, wohl für sich behalten. Es sei denn man spekulierte darauf, dass der Zuschauer darauf hofft, das Frau Stewart wieder dahin schmachtet, was jedoch nicht passiert

Mir persönlich hat der Streifen durchaus gefallen. Er ist allerdings ein reinrassiges Drama mit wenigen Spannungsmomenten. Nur die letzten 20 Minuten ziehen dbzgl. etwas an. Aber der Film blieb mir nachhaltig im Gedächtnis, was immer ein gutes Zeichen ist. So denke ich, das ich hier durchaus eine hohe Bewertung ansetzen kann.

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