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NIGHTCRAWLER (Concorde)

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Nach diversen Gelegenheitsjobs hat Lou Bloom seine Bestimmung gefunden. Als Stringer fährt er, wenn möglich noch vor der Polizei, zu Tatorten, macht Fotos und verkauft sie einem hiesigen Fernsehsender. Zuerst nimmt ihn auch die Konkurrenz nicht ernst, doch Lou geht viel weiter als die anderen Stringer und riskiert auch sein Leben für eine gute Geschichte. Das wiederum gefällt der Nachrichtenproduzentin Nina, deren Sender dringend gute Quoten einfahren muss. Doch mit zunehmender Bekanntheit wird Lou immer größenwahnsinniger und ist für eine gute Geschichte bereit sehr weit zu gehen – zu weit.

Na endlich mal wieder eine Story, die nicht schon hundert Mal vorher verfilmt wurde, wird man sich denken. Und in der Tat NIGHTCRAWLER vermag, trotz einer strammen Laufzeit von 2 Stunden, durchgehend zu überzeugen.

Zwar wird anfangs etwas Zeit mit Charakterzeichnung gefüllt, die man aber auch benötigt um dahinter zu steigen,wie Lou tickt.

Der mir durchaus sympathische Jake Gyllenhaal schrammt mit seiner Darstellung des Nightcrawler zwar haarscharf am Overacting vorbei (zu viele Nic Cage Filme gesehen?) bekommt aber doch noch die Kurve. Rene Russo als Nina stiehlt aber allen die Show. So wie sie diesen Charakter spielt, stelle ich mir eine Frau in dieser Position und unter Quotendruck vor.

Zudem hat mir das Ende gefallen, denn, soviel darf ich verraten, hier geht eben nicht alles gut aus.

Das Making of geht nur 5 Minuten ist aber interessanter als so manches, was sich 2 Stunden lang zieht, dort kommen auch echte Stringer zu Wort, die diesen Job seit Jahren jede Nacht machen und an denen sich der Hauptdarsteller auch orientierte.

Fazit: Spannender Independent-Reißer mit einer originellen Geschichte und interessanten Wendungen.

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