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Archiv für den 18. März 2015

HOUSEBOUND (Ascot Elite)

am 18. März 2015 unter Horror, Komödie, Suspense abgelegt

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Kylie hat schon mehrere Jungendstrafen hinter sich und dem Richter wird es nun zu bunt. Er verurteilt sie zu 8 Monaten Hausarrest, mit einer elektronischen Fußfessel. Das passt Madame gar nicht, zumal das auch noch im Hause ihrer Mutter stattfinden soll, die sie eh nicht leiden kann. Schon kurze Zeit später häufen sich in der neuen Wohnstätte unheimliche Geräusche und merkwürdige Stromschwankungen. Kylies Mutter nimmt das gelassen und erklärt, das hier schon immer Geister spukten, die aber harmlos sind. Dies jedoch wird sich nicht bestätigen.

Och nee, nicht schon wieder ein Haushorrorfilm, die kann man doch echt nicht mehr ertragen, sollte man meinen. Doch das hier ist definitiv etwas anderes, zumal es im Endeffekt gar kein Horrorfilm ist! Hä? Ja das kann ich nicht verraten, weil das zu viel gespoilert wäre.

HOUSEBOUND schafft den schmalen Grat, das man sich sowohl gruselt, als auch amüsiert, denn eigentlich ist das schon eine Komödie, wenn auch eine spookige.

Dazu das latente Gemaule und rebellische Gehabe der Hauptdarstellerin, die, weil sie so unsympathisch ist, gerade Sympathiepunkte sammelt. Die Vorstellung der Dame ist echt klasse, und das, obwohl sie schon 30 wird und hier eigentlich ne 21-jährige spielt. Aber auch Ihre Mom und der Bulle, der zufälligerweise einer ist, der an Geister glaubt (nette Idee) und der auf sie aufpassen soll, sind klasse.

Der Film hat im Minutentakt skurrile Ideen, wovon die beiden Twists am Schluss den Vogel abschießen, dabei aber keinesfalls aufgesetzt und gekünstelt wirken.

Bei Horrorkomödien habe ich immer so meine Bedenken, denn entweder sind sie nur lustig oder nur spannend und die Gags dann doof. Hier passt alles perfekt zusammen, wobei, wie gesagt, HOUSEBOUND eigentlich gar kein Horrorfilm ist! Jetzt völlig verwirrt? Dann einfach reinschauen.

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CONTRACTED (Mad Dimension/Alive)

am 18. März 2015 unter Drama, Horror abgelegt

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Samantha ist mit Nicki liiert und eigentlich lesbisch. Als sie von ihrer Freundin auf einer Party versetzt wird, lässt sie sich allerdings auf einen ONE NIGHT STAND mit einem Typen ein – und das ohne Verhütung. Das wäre grundsätzlich gar nicht so schlimm, solche Fehler können im angetrunkenen Kopf schon passieren, doch hier liegt der Fall anders, denn der Typ verbreitet ein merkwürdiges Virus, das langsam zum körperlichen Zerfall führt und gegen den kein Arzt etwas machen kann.

Nun muss man sagen, dass CONTRACTED nicht unbedingt ein reinrassiger Horrorfilm ist, sondern eher als ein Drama, das im Horrorgenre spielt, denn allzu viele Splatterszenen gibt es nicht (die FSK Freigabe ist ein Witz).

Viel mehr konzentriert sich der Streifen auf die körperliche und seelische Veränderung der Protagonistin, die das auch überraschend gut spielt. Ich muss zugeben, das ich Najarra Townsend noch nie wahrgenommen habe. Schaut man aber mal auf ihre Filmographie sind da durchaus einige Streifen dabei, die eine hohe Bewertung auf einschlägigen Seiten haben.

CONTRACTED wird jedoch die Meinungen spalten, was einfach an dem Genre-Mix liegt. Für die Gore-Freunde ist das ganze zu wenig brutal und Menschen die sich gerne Dramen einsehen, ist der Streifen dann doch etwas zu heftig, daher ist die Zielgruppe wohl Freunde von beiden Genres wie mir, aber die gibt es eben nur selten.

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ABSOLUTER GEHORSAM (Maritim/Alive)

am 18. März 2015 unter Drama, Horror abgelegt

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Janey wurde dazu verdonnert in einem Camp, dessen Motto „Heilen durch Stille“ ist, ihre Jugendstrafe abzusitzen, obwohl sie nach eigenem Beteuern unschuldig ist. Hilft ihr aber nicht wirklich weiter. Der Chef des Lagers ist ein ziemlicher Spinner und seine beiden Söhne ebenfalls. Man darf sich hier weder anschauen, noch reden, noch telefonieren. Hält man sich nicht an diese Vorgaben gibt es ganz schnell Strafen.. Sehr schnell begreift Janey, das der Arzt den Kids mit Gehirnwäsche beikommen und sie unter Hypnose beeinflussen will, was jedoch nicht bei allen gelingt. Eine Flucht jedoch ist relativ schwierig, da in dem umliegendem Wald ein seltsames Wesen haust, das dauerhaft Appetit hat.

Und genau das ist das kleine Problem das der Film hat. Irgendwie sind diese beiden Handlungsstränge nicht ganz schlüssig zueinander. Da wollte man als Filmemacher etwas viel, denn das ausgerechnet in der Nähe eines solchen Jugendheims ein Vieh haust, ist eben schon sehr weit hergeholt.

Hat man diese merkwürdige Kombination aber einmal geschluckt, bekommt man einen soliden und durchaus spannenden Horrorthriller geboten, dem zwar nicht sehr viel Budget zur Verfügung stand, dem man aber zu Gute halten muss, dafür recht ordentliche Darsteller an Bord zu haben und keine CGIs, sondern nur handgemachte Effekte einzusetzen.

Das Vieh sieht aus wie ein Cousin der netten Tierchen aus DESCENT und hat gerade gegen Ende doch einige blutige Auftritte, was den Splatterfan erfreuen wird.

Fazit: Recht gelungener kleiner B-Movie mit leichten Schwächen im Skript der aber aus seinen wenigen Möglichkeiten recht viel herausholt.

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ESCAPE FROM TOMOROW (Koch Media)

am 18. März 2015 unter Drama, mystery abgelegt

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Also bei diesem Streifen stehe ich vor einem absoluten Rätsel. Die Zusammenfassung des Pressetextes ist hierbei ziemlich gelungen.

Einige Tage Spaß und Vergnügen hat sich Jim versprochen, als er mit seiner Familie Richtung Disneyworld aufbricht. Doch in der bonbonbunten Welt des Vergnügungsparks beginnt Jim allmählich, die Kontrolle darüber zu verlieren, was Wirklichkeit und was alptraumhafter Wahn ist. Denn inmitten des familienfreundlichen Spaßzwangs von Disney World wird Jim von verstörenden Visionen und beklemmenden Entdeckungen über die wahre Natur des Vergnügungsparks heimgesucht. Sind die Disney-Prinzessinnen nebenbei Edel-Prostituierte? Was genau wird in „Futureland“ getrieben? Und wer sind die beiden französischen Teenagerinnen, die ihm immer wieder über den Weg laufen?

Das trifft wirklich genau was der Zuschauer auch sieht, doch insbesondere gegen Ende wird das ganze immer abstruser und sieht aus als hatten sich David Lynch und Vincenzo Natali zusammengetan.

Zudem ist auch alles handwerklich absolut klasse gemacht. Auch die Idee, den bunten Vergnügungspark dadurch zu verändern, das man den Streifen in schwarz-weiß dreht, ist pfiffig, weil man die bunte künstliche Disney-Welt dadurch nicht sieht.

Doch warum das alles passiert, was das alles mit der Kündigung zu tun hat, die der Familienvater erhält, die anscheinend eine wichtige Rolle spielt, die sich mir aber nicht erschließt und viele weitere Fragen wirft der Streifen nach 90 Minuten auf. Beantwortet wird eigentlich nichts.

David Lynch Jünger werden sicher jetzt verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und mir sagen, das ich zu blöd bin, das hier zu verstehen, aber das gebe ich dann auch zu. Oder hat das ganze doch irgend einen Sinn. Kommentare sind diesmal ausdrücklich erwünscht, Klärt mich und meinen Kleingeist auf. Bewertung unmöglich.

THE SHUTTER (Ascot Elite)

am 18. März 2015 unter Horror abgelegt

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Auf dem Heimweg von einer Hochzeitsfeier, bei dem der Fotograf Tun jede Menge Bilder geschossen hat, haben er und seine Freundin Jane auf einer abgelegenen Straße einen Unfall und überfahren eine junge Frau. Aus Angst verschwinden die beiden schnell. Doch das Unglück holt beide schnell ein, denn auf seinen Fotos sieht Tun geisterhafte Erscheinungen und nach einem Besuch bei einem Spezialisten folgert der daraus, das sich der Geist der überfahrenen Dame dort eingeschlichen hat. Doch als die beiden Erkundigungen einholen, bekommen sie die Mitteilung, das bei dem Unfall gar niemand verletzt wurde. Wer ist also die mysteriöse Erscheinung auf den Bildern? Und das ist erst der Anfang der Merkwürdigkeiten, denn seine Kumpels begehen einer nach dem anderen Selbstmord. Bei weiteren Nachforschungen gerät auch Tuns Leben in Gefahr.

Jetzt könnte man ja meinen, es handele sich hierbei wieder um eine RING/JU-ON Kopie, zumal auch noch eine junge Dame mit schwarzen langen Haaren auftaucht, doch SHUTTER hat weit mehr zu bieten.

Zu einem ausgezeichneten Drehbuch und absolut glaubwürdigen Darstellern gesellt sich ein bedrohlicher Score und massenweise gelungene Ideen. Das ganze wirkt zudem sehr professionell in Szene gesetzt und wirkt überhaupt nicht wie ein kleiner B-Movie aus dem asiatischen Raum.

Die Wende gegen Schluss ist zudem der absolute Knaller und definitiv nicht vorhersehbar…..

Die Blu Ray des 10 Jahre alten Films (der aber als solche erst kürzlich VÖ hatte) ist zwar relativ klar im Bild, aber extrem hell, fast schon überzeichne. Das dies ein Stilmittel des Films ist kann nicht erkennen, man muss jedenfalls ganz schön abdunkeln.

Doch wen juckt das, denn das sind ja nur 2 Handgriffe auf der Fernbedienung. Ansonsten bekommt man hier einen sauspannenden Horrorthriller geboten, der übrigens auch ein amerikanisches Remake nach sich zog, was mit Joshua Jackson auch gut besetzt war, aber komplett glattgebügelt wurde.

Sollte in keiner guten Horrorsammlung fehlen und steht bei mir auf einer Stufe mit THE EYE.

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