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Archiv für den 17. Februar 2015

NOVEMBER MAN (Universum Film)

am 17. Februar 2015 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

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Der ehemalige CIA-Agent Peter Devereaux, wird von seinem ehemaligen Boss gebeten, eine Spionin ausfindig zu machen. Obwohl er diesem „Geschäft“ den Rücken gekehrt hat lässt er sich darauf ein, weil er mit der Dame jahrelang liiert war und auch eine gemeinsame Tochter mit ihr hat. Diese kennt den Namen einer Dame, die den künftigen russischen Präsidenten zu Fall bringen könnte. Doch irgend jemand spielt falsch, er gerät dabei nämlich in das Visier der CIA, die die Spionin tötet. Vorher gibt sie ihm jedoch den Namen der vakanten Person. Devereaux spürt diese auf, doch sowohl die Russen als auch seine ehemaligen Kollegen sind gar nicht so sehr daran interessiert, dass Madame ihre Informationen weitergeben kann.

Pierce Brosnan hat ja nun wahrlich Erfahrung in der Rolle eines Agenten, auch wenn er hier nicht Bond heißt. Mittlerweile etwas in die Jahre gekommen, ist er für diese Rolle allerdings perfekt geeignet.

Frau Kurylenko finde ich zwar etwas überbewertet, aber sie macht ihren Job auch ganz ordentlich.

Kritisch anmerken könnte man hier, das man eigentlich nicht einen einzigen neuen Einfall zu sehen bekommt, sondern praktisch alles schon aus anderen Filmen dieser Art kennt.

Doch damit tut man NOVEMBER MAN unrecht, denn der Streifen hat eine sehr hohe Unterhaltungsdichte – fast durchgehend passiert irgend etwas und der Zuschauer kann eigentlich nicht für 2 Minuten mal schnell auf Toilette verschwinden, ohne etwas zu verpassen, was wichtig für den weiteren Verlauf des Films sein könnte. Im Heimkino geht das natürlich durch die Pause-Taste.

Fazit. Oldschool-Action Film, ein wenig im Stile von TAKEN, mit einem sympathischen Helden, der extrem kurzweilig gerät.

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REGENESIS STAFFEL 1 (Justbridge)

am 17. Februar 2015 unter TV-SERIE abgelegt

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Die North American Biotechnology Advisory Commission (NorBAC) ist eine Einrichtung, in der sich hochqualifizierte Wissenschaftler mit auftretenden Viren, biologischen Anomalien und Seuchen beschäftigen. Der Leiter des Ganzen ist David Sandström, ein genialer Kopf, der aber menschlich durchaus dazu neigt, ein fieser Hund zu sein. Unterstützt wird er hierbei von mehreren Kollegen, die auf ihrem jeweiligen Gebiet absolute Experten sind wie zum Beispiel den Virologinnen Heira und Mayko. Glücklicherweise sind die Folgen nicht in sich abgeschlossen und nach 45 Minuten vorbei.

Diese Aussage wird diejenigen die mich kennen wundern, da ich sonst diese Form der Serie bevorzuge, doch in diesem Fall macht es einfach mehr Sinn, denn man kann in 45 Minuten solche komplexen Situationen nicht lösen, das wäre einfach idiotisch.

Peter Outerbridge spielt den genialen Sandström, dessen Privatleben im krassen Gegensatz zu seine beruflichen Fähigkeiten steht – denn das ist ein Scherbenhaufen. Auch mit seiner Tochter Lilith, die überraschend bei ihm einzieht, muss er erst einmal klarkommen.

Allerdings lässt man für die privaten Dinge nicht viel Raum, sondern konzentriert sich auf die Viren und Epidemien, die die Forscher bekämpfen.

Zudem ist es interessant, das der vermeintliche Hautdarsteller eigentlich eher ein Arschloch, denn ein Sympathieträger ist, auch das gibt es eher selten.

Am besten gefällt mir jedoch Dmitry Chepovetsky als Bob, dem man den verpeilten Wissenschaftler absolut abnimmt. Ein Leben außerhalb des Labors scheint er gar nicht zu kennen.

Die Serie wurde früher schon über ALIVE veröffentlicht (zumindest die ersten beiden Staffeln) nun kommt die Blu Ray über JUSTBRIDGE. Das Bild ist allerdings wie auch schon auf DVD nicht besonders und griselt arg bei hellem Hintergrund, was allerdings auf dem Beamer auch gnadenloser aufgedeckt wird, als auf einem Fernseher (Bones sieht zum Beispiel auch furchtbar aus und ist immerhin von FOX)

Fazit Wer intelligente Unterhaltung sucht ist hier genau richtig. Ab und an bekommt man zwar Fachchinesisch an den Kopf geworfen, das man nicht versteht, trotzdem kann man den Handlungen immer folgen.

Die Darsteller sind allesamt gut gewählt und die von mir geschätzte Ellen Page ist hier in einer ihrer ersten Filmrollen zu sehen.

Fazit: Empfehlenswert.

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KATAKOMBEN (Universal Pictures)

am 17. Februar 2015 unter Dokumentation, Horror abgelegt

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Scarlett Marlowe ist die Tochter eines bekannten Archäologen und führt dessen Arbeit nach seinem Selbstmord weiter. Er war besessen davon den Stein der Weisen zu finden. Die Spur führt zu den unterirdischen Katakomben in Paris, wo sie auch eine berühmte Grabkammer zu finden glaubt. Also macht sie sich zusammen mit einem Freund, einem Kameramann und drei jungen französischen Katakomben-Spezialisten auf den Weg. Doch schon nach kurzer Zeit treten Seltsame Erscheinungen und Dinge auf, die ihr Leben in Gefahr bringen.

Da haben wir sie wieder, die berüchtigte Wackel-Kamera. Zwar ist das hier kein FOUND FOOTAGE-Streifen, weil hier eben keine Footage gefoundet wird, aber trotzdem wurde das ganze in dokumentarischem Stil gedreht.

Ich hätte den Streifen lieber als „normalen“ Film gehabt, denn das Gewackele geht mir eben schon iwann auf den Zeiger. Trotzdem hat der Streifen einige wirklich spookige Momente – gerade gegen Ende.

Zudem ist die Hauptdarstellerin wirklich gut, die hätte man auch problemlos in einem Film ohne Dauergeruckel einsetzen können.

Positiv: Es geht relativ schnell los und die Grundidee ist recht originell. Daher kann man sich den Streifen durchaus mal anschauen.

Was einem aber tierisch auf den Zeiger geht ist das „Oh mein Gott“. Wenn diese Formulierung ein Garant für einen guten Film ist, wäre KATAKOMBEN ein Oscar-Kandidat.

Die Bewertung hierfür ist eine Bewertung innerhalb des FF Genres, da ich finde, man kann so einen Streifen einfach schwerlich mit einem „normal“ gedrehten Horrorfilm vergleichen.

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DEVOURED (Ascot Elite)

am 17. Februar 2015 unter Drama, Horror abgelegt

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Lourdes ist illegal in den USA. Sie versucht hier Geld zu verdienen, um ihren Sohn in El Salvador zu retten, der dringend eine OP benötigt. Als Putzfrau in eine Restaurant wird sie von der Chefin schikaniert, doch lässt dies alles über sich ergehen und erweist einigen Kunden auch mal den ein oder anderen erotischen Dienst – alles um ihren Sohn zu retten. Doch in dem Restaurant scheinen seltsame Dinge vorzugehen. Neben merkwürdigen Schatten wird sie auch von Visionen geplagt. Was stimmt in diesem Laden nicht?

DAS erfährt man erst gegen Ende des Films und das ist auch gut so, denn in der Zeit kann man sich selbst noch so seine Gedanken machen. Der Streifen ist auch schon etwas älter, ich wurde aber jetzt erst auf ihn aufmerksam.

Der Film setzt eher auf subtilen Horror, der sich sehr langsam entwickelt, was einigen Leuten vielleicht nicht gefallen wird. Ich persönlich mag Filme in denen sich das Grauen erst langsam ausbreitet.

DEVOURED wurde mit wenig Budget gedreht und findet auch praktisch nur in diesem Restaurant statt, ist aber ein gutes Beispiel dafür, das man mit einer geschickten Kameraführung und einer ordentlichen Darstellerin, auch mit wenig Geld etwas Gescheites auf die Beine stellen kann.

Eine besondere Erwähnung gilt dem phänomenalen Score, insbesondere anfangs und beim Abspann hat man das Gefühl, das hier der alte Carpenter am Werk war. Dies und auch die anderen Pluspunkte, wie eben das stimmige Ende, ergeben:

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LUCY (Universal Pictures)

am 17. Februar 2015 unter Action, SciFi, Thriller abgelegt

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Lucy kommt aus den USA, studiert aber in Taipeh und soll für ihren Kumpel dem Drogenboss Mr. Jang einen Koffer abgeben. Doch der hat ganz andere Pläne mit ihr. Sie bekommt einen Beutel der neuen Superdroge CPH4 in den Bauch eingenäht, genau wie noch einige weitere Probanden. Doch als dieser aufplatzt, steigern sich ihre Fähigkeiten langsam aber gewaltig ins Unermessliche, sie wird telekinetisch begabt und empfindet weder Schmerz noch Emotionen. Sie realisiert allerdings auch, das diese Droge sie töten wird und kontaktiert den bekannten Neurologie-Professor Dr. Norman, der ihr helfen soll.

Luc Besson-Filme sind eigentlich gar nicht meine Sache, weil der Mann doch etwas zur Übertreibung neigt. Daher war die erste Stunde vollkommen überraschend, denn dort schildert er recht glaubwürdig die Veränderung der Hauptdarstellerin und ich wollte schon zu einer hohen Bewertung greifen.

Doch dann naht der berüchtigte Besson-Overkill und der Film, der eine durchaus interessante Grundidee besitzt, mutiert zu einer Bilder- und Actionschlacht. Zwar sind insbesondere die visuellen Effekte einfach grandios und man kommt bei Benutzung eines HD-Beamers aus dem Staunen nicht mehr heraus, doch hier bleibt die Logik natürlich komplett auf der Strecke.

SPOILER

Das der Mensch bei voller Ausschöpfung des Gehirns, telekinetische Fähigkeiten besitzt und auch schmerzunempfindlich wird, ist ja durchaus noch ok, das er eber damit auf Zeitreisen (!) gehen kann und nebenbei sämtliche mathematischen und physikalischen Gegebenheiten außer Kraft setzen kann, scheint mir, und das ist leicht untertrieben, doch etwas weit hergeholt.

So stecke ich jetzt in einem Zwiespalt, denn 2/3 des Films sind wirklich gut, der Rest schwachsinnig, aber visuell faszinierend. Insgesamt entscheide ich mich daher für 5 Chuckys, obwohl hier trotz der von mir nicht gerade geliebten Frau Johannson, wesentlich mehr drin gewesen wäre.

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