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Archiv für den 06. Februar 2015

STONEHEARST ASYLUM (Universum Film)

am 06. Februar 2015 unter Drama, Horror, Thriller abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 1899. Irre gibt es auch da schon genug, nur noch keine Antidepressiva wie heute (ich darf das sagen weil ich selbst welche nehme). Dort geht man doch wesentlich grobschlächtiger mit den Patienten und und versucht sie eher mit Fesseln und Stromschlägen zu „heilen“. Der Ansatz von Dr. Lamb ist jedoch ein anderer. Er lässt die Patienten in der Klinik herumlaufen und sich in ihrem Wahnsinn frei entfalten. Für Edward Newgate, einem Oxford-Studenten, der Stonehearst besucht, eine recht eigenwilliger Versuch. Als Newgate ein wenig die Klinik erkundet, entdeckt er im Keller mehrere eingesperrte Personen, die behaupten, selbst die Ärzte und Krankenschwestern zu sein. Wem soll er glauben und welche Rolle spielt die geheimnisvolle Patientin Eliza Graves?

Horrorfilme in den früheren Jahrhunderten sind meist gelungen, man kann da zum Beispiel SLEEPY HOLLOW, THE RAVEN oder auch FROM HELL anführen.

Und auch Stonehurst Asylum enttäuscht keinesfalls. Insbesondere die Feindschaft zwischen Michael Caine und Ben Kingsley wird von den Ausnahmeschauspielern grandios verkörpert.

Frau Beckinsale zeigt wie immer was sie kann, nämlich wenig bis gar nichts, fällt aber in diesem Falle nicht so sehr ins Gewicht, da ihre Rolle nicht ganz so groß ist.

Einen Pluspunkt bekommt dann der Twist am Schluss, auf den ich zugegebenerweise nicht gekommen wäre, der sich aber schön ins Geschehen einfügt.

Ebenfalls gelungen sind die schaurige Atmo in der Nervenheilanstalt und einige schicke Kamerafahrten.

Regisseur Anderson hat in seiner Filmographie eh kaum einen schlechten Film stehen und hat ja auch viele Folgen von FRINGE produziert und inszeniert.

Fazit: Gelungener Horrorstreifen mit starken Darstellern und einer interessanten Geschichte.

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ERLÖSE UNS VON DEM BÖSEN (Sony Pictures)

am 06. Februar 2015 unter Horror, Suspense, Thriller abgelegt

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Nein dieser Streifen handelt weder von Merkel, Schäuble oder Gabriel, es ist ein Horrorfilm, gepaart mit einem Copthriller, der von seiner Stimmung lebt. Doch worum geht’s?

Ralph Sarchie ist Sergeant beim 46. Revier in der Bronx, hat irgendwie ein Gespür für bizarre Fälle und weiß bei einer Meldung oft schon, das es sich hier um etwas übernatürliches, zumindest aber bizarres handeln muss. Der neue Fall allerdings geht auch ihm ganz schön an die Nieren, genauer gesagt sind es drei verschiedene, die aber, wie er im Laufe der Ermittlungen feststellt, zusammengehören. Zudem taucht ein Priester auf, der meint, das es in den vorliegenden Fällen um Besessenheit geht, was der Cop zunächst abtut. Als die Ereignisse immer rätselhafter werden, erwägt er aber dann doch, an diese Möglichkeit zu glauben und bittet den Priester um Hilfe – doch da ist es fast schon zu spät.

Zunächst einmal ist es sehr schwer die Handlung des Filmes zusammenzufassen, ohne zu viel verraten, aufgrund des etwas schwierigen Aufbaus, denn würde ich zum Beispiel die 3 Fälle beschreiben, würde ich fast die erste Stunde des Films vorwegnehmen und soviel spoilere ich sehr ungern.

Eric Bana ist sicherlich eine ungewöhnliche Besetzung – der wäre mir sicher nicht gleich eingefallen, aber er liefert eine sehr ordentliche Leistung ab, wobei Edgar Ramirez als unkonventioneller Priester die intensiveren Auftritte hat.

Der Streifen ist wie bereits erwähnt, eine interessante Mischung aus klassischen Cop-Thriller und Horrorelementen, wie man sie in dieser Form nicht oft findet. Aber Scott Derrickson fühlt sich in Gruselgenre anscheinend wohl denn EMILY ROSE war schließlich auch von ihm, zudem der geniale SINSITER.

Den Polizisten gibst es übrigens wirklich, er hat seinen Dienst mittlerweile quittiert und übt einen etwas „anderen“ Job aus, Erfreulicherweise kommt er in den reichhaltigen Extras auch ausführlich zu Wort.

Fazit: Spannender Horrorthriller, dessen Story in der Mitte ein wenig holpert, der aber diese Schwachstelle mit einem fulminanten Finale wieder kaschiert.

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SPEAK NO EVIL (Mad Dimension)

am 06. Februar 2015 unter Horror abgelegt

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Bei filmischen Mördergurken wie dieser her macht es immer wieder Spaß den Pressetext zu zitieren.

Anna findet sich in einem wahr gewordenen Albtraum wieder als ihr Tochter Joey eines Nachts spurlos verschwindet. Doch nicht nur Anna sieht sich diesem Schrecken gegenüber: Gleichzeitig verschwinden auch alle anderen Kinder der Stadt. Noch während ein Suchtrupp zusammengestellt wird, tauchen die Kinder alle wieder auf. Die Freude währt jedoch nur kurz. Schnell stellt sich heraus, dass die Kinder von einem bösen Dämon besessen sind. Während allerorts das Chaos ausbricht und Mord und Totschlag so manches Familienglück zerstört, versucht Anna ihre Tochter aus den Klauen der teuflischen Macht zu befreien.

Da könnte man doch meinen, das man es mit einem Psychokracher zu tun bekommt, doch dem ist mitnichten so.

Der Film sieht aus wie ein Streifen eines Hochschulabsolventen im ersten Lehrjahr. Die Geschichte kommt nicht in die Gänge und die Darsteller sind unfassbar mies.

Und wenn eh schon alles Schrott ist, dachte man sich wohl, dann bleiben wir beim Bild unserer Linie treu und bieten das in der Qualität eines mittelmäßigen VHS-Tapes an.

Unfassbar, wie man sowas ohne schlechtes Gewissen auf den Markt schmeißen und dafür auch noch Geld verlangen kann.

Regie führt ein Typ namens ROZE, na das passt ja, wenn auch falsch geschrieben.

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ERBARMEN (Warner Home Video)

am 06. Februar 2015 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Nachdem ein von Carl Mørck geleiteter Einsatz komplett in die Hose geht, wobei ein Kollege getötet, der andere querschnittsgelähmt wird, schiebt man ihn in die Abteilung Q. Dort gibt es stapelweise ungelöste Fälle, die er durchschauen und dann abheften soll. Doch die Geschichte der Merete Lynggaard lässt ihn nicht los. Zusammen mit seinem Kollegen Assad forscht er (obwohl von der Obrigkeit verboten) nach und stellt Ungereimtheiten fest. Die Politikerin soll angeblich über Bord eines Schiffes gesprungen sein, doch das ergibt für ihn keinen Sinn, weil ihr geliebter und schwerbehinderter Bruder auch auf der Fähre war. Je weiter die beiden Cops ermitteln, desto größer werden die Ungereimtheiten und Morck glaubt fest daran, das Merete noch lebt. Die Ermittlungen stoßen jedoch vielen Leuten sehr unangenehm auf.

Der Streifen ist schon etwas älter, doch da eine Firma wie WARNER natürlich nicht so einen kleinen unbedeutenden Schreiberling wie mich bemustert, habe ich diesen erst jetzt entdeckt.

Und wieder einmal muss man feststellen – die aus dem hohen Norden haben Krimis einfach drauf. Auch hier herrscht wieder die düstere Atmosphäre, die man schon aus vielen anderen Streifen der Dänen und Schweden kennt.

Dazu gesellt sich noch ein desillusionierter und stoischer Cop, der im ganzen Film nicht ein einziges Mal lächelt und der ein wenig das männliche Pendant von an Kommissarin Lund ist.

Der Fall ist komplex und hält im einiges an Wendungen parat, mit denen man nicht rechnet, die aber allesamt absolut logisch erscheinen und auch der Bösewicht ist sehr charismatisch. Dazu gesellt sich eine passende Sound und Geräuschkulisse, die an manchen Stellen fast die Atmosphäre eines Horrorfilms ergibt.

Wer generell ein Fan dieser Filme aus dem Norden Europas ist kann hier bedenkenlos zugreifen. Mit SCHÄNDUNG kommt jetzt der zweite Fall der beiden in die Kinos womit ich allerdings verrate, das die beiden Hauptdarsteller überleben, aber so viel spoilern darf erlaubt sein denke ich.

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REVENGE OF THE GREEN DRAGONS (Koch Media)

am 06. Februar 2015 unter Action, Drama abgelegt

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Die beiden 10 jährigen Chinesen Sonny und Steven reisen illegal ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten an und werden beste Freunde. Mitte der 80er werden Sie von den GREEN DRAGONS angeworben, einer von sechs verschiedenen Gangsterbanden in New York, die sich unter einander nicht ausstehen können. Ihr Gesetz ist jedoch „Töte niemals einen Weißen“, denn diesen Morden geht die Polizei nach. Die beiden bleiben jahrelang in der Gang, Während Sonny eher der zurückhaltende ist, lässt Steven gerne die Sau raus und verletzt das ungeschriebene Gesetz der DRAGONS – und das hat Folgen, auch für seinen besten Freund.

Scorsese als ausführender Produzent, Andrew Lau als Regisseur – da kann doch eigentlich wenig schiefgehen sollte man meinen.

Tut es auch nicht, doch REVENGE OF THE GREEN DRAGONS hat zwar einiges an Action-Szenen zu bieten, die teilweise auch extrem blutig ausfallen, ist in erster Linie aber ein gelungenes Sozialdrama, welches in den 80ern spielt und auch mit der Sprache arbeitet, die da angesagt war. Vieles würde man heute niemals mehr verwenden, aber hier passt es eben sehr gut ins Restambiente.

Auf schauspielerischer Seite gibt es eigentlich nur unbekannte Gesichter zu bestaunen, wobei insbesondere der Darsteller des Sonny eine mehr als ordentliche Leistung abliefert.

Steht zunächst die Freundschaft der beiden Jungen im Vordergrund, ist es im weiteren Verlauf des Films eher die Geschichte der Gang und die Dialoge, die die beiden miteinander haben, werden leider etwas weniger, denn die zählen, zu den starken Szenen des Films.

Wer gerne solche Art Filme sieht ist hier absolut gut aufgehoben, aber wie gesagt, mit Gewalt wird hier nicht gespart, also nichts für zarte Gemüter.

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SEANCE (Alive)

am 06. Februar 2015 unter Horror abgelegt

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Die Freunde Marcus, Joey, Eva und Sara wollen eine Seance abhalten und welcher Ort wäre dafür passender als ein schickes Leichenschauhaus. Während Joe nicht an übersinnliche Fähigkeiten von Eva glaubt, ist Sara davon überzeugt. Gesagt, getan. Also hockt man sich mit einem Ouija-Brett ausgerüstet zusammen und beginnt dem Geist Fragen zu stellen. Jedoch klappt das Experiment zu gut, denn Madame beschwört aus Versehen einen ziemlich fiesen Dämon herauf, der in den Körper von Joey fährt und durchaus Lust hat ein bisschen Blut fließen zu lassen.

Sofort wird man erkennen, das diese Geschichte nicht gerade vor Originalität strotzt, sondern einfach nur die gefühlte 3000. Variation des Themas präsentiert.

Die Atmosphäre ist aber durchaus ordentlich und den ein oder anderen Schockmoment hat das Streifchen auch zu bieten.

Auch schauspielerisch nicht so grottig wie man erwarten könnte, bietet der Film ganz ordentliche Unterhaltung, wobei der doch leicht übertrieben Schluss ein wenig das Gesamtbild trübt.

Keine Geldverschwendung aber auch sicherlich kein MUST HAVE.

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