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Archiv für den 10. Dezember 2014

DARK SKIES (Koch Media)

am 10. Dezember 2014 unter Horror, SciFi, Suspense abgelegt

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Die Barretts leben in einem amerikanischen Vorort und sind die typische Durchschnittsfamilie. Der Vater ist auf der Suche nach einem Job, was zwischen dem Eheleuten desöfteren zu Zank führt. Eines Tages jedoch ändert sich alles schlagartig, denn es ereignen sich unerklärliche Phänomene, die am Anfang noch relativ harmlos sind, wie das Verrücken von Möbelgegenständen oder das Entwenden von Fotos aus den Bilderrahmen. Diese Vorkommnisse steigern sich jedoch im Laufe der Zeit, betreffen und bedrohen vor allem die Kinder der Barretts. Auch wenn man sich lange dagegen sträubt sind hier wohl paranormale Phänomene am Werk – und sie sind nicht von dieser Welt.

Das hört sich alles gar nicht so spektakulär und vor allem auch nicht besonders originell an, denn das Wort „paranormal“ ist mittlerweile so durchgenudelt, das man eher auf Abstand geht, wenn es auf dem Cover eines Films erscheint.

Was DARK SKIES allerdings aus dieser recht simplen und bekannten Grundidee macht, ist geradezu phänomenal.

Das Grauen kommt hier nicht mit dem Dampfhammer, sondern schleicht sich ganz langsam in die Familie ein, beginnt harmlos, wird dann aber immer heftiger.

Gegen Ende nimmt der Film, der sonst eher ruhig verläuft, dann auch noch gewaltig an Fahrt auf, was in diesem Fall nicht schadet, da sich beide Abschnitte glänzend ergänzen. Wer zum Beispiel SINISTER mochte, liegt hier auf jeden Fall auch richtig.

Ich gebe allerdings zu, dass ich den Schlussgag schon nach etwa 2/3 des Films erahnt habe, was ich dem Film aber nicht vorwerfen kann.

Fazit: DARK SKIES ist super spannend, klasse gefilmt und lässt auch noch Spielraum für eine Fortsetzung. Ich bitte sehr darum….,

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LAKE PLACID (Universum Film)

am 10. Dezember 2014 unter Horror, Komödie abgelegt

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Ein Krokodil hatte ziemlichen Appetit und hat einem Taucher den Unterleib abgerissen, doch diese Viecher haben bekanntlich relativ viel Hunger und so häufen sich die Todesfälle. Die neurotische Paläontologin Kelly, Wildhüter Jack, der exzentrische Mythologie-Professor Hector und der mit trockenem Humor gesegnete Sheriff Hank versuchen herauszufinden, wie ein Krokodil in diese Gefilde kommt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Oder handelt es sich hier um etwas prähistorisches, das überlebt hat?

LAKE PLACID ist bereits aus dem Jahre 1999, erscheint nun aber das erste Mal auf Blu Ray. Der Streifen nimmt sich zu keiner Sekunde ernst und ist auch eher eine Horrorkomödie, die insbesondere von den Dialogen des Sheriffs und Hector, sowie der exzentrischen Kelly lebt.

Trotzdem ist er recht spannend gemacht, denn man weiß nie wann das Vieh wieder auftaucht und wen es als nächstes verspeist. Zudem ist LAKE PLACID für einen Film mit der FSK 16 Freigabe relativ blutig.

Das Bild der Blu Ray ist relativ scharf, hat aber einen recht deutlichen Braunstich. Ob das bei der DVD auch schon der Fall war kann ich nicht sagen. Im Laufe des Films bessert sich dieser aber und auch tonal weiß der Film durchaus zu überzeugen.

Schön, das man dieses Kleinod jetzt auf BR veröffentlicht hat, zumal es eine der letzte Filme von Bridget Fonda war, die sich aus dem Filmgeschäft verabschiedet hat. Obwohl ich hier ja normalerweise nur Filme des neuen Jahrtausends mit einer Note versehe, mache ich mal eine Ausnahme…fehlt ja nur ein Jährchen….

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THE SIGNAL (Capelight/Alive)

am 10. Dezember 2014 unter Horror, SciFi, Thriller abgelegt

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Die Computernerds Nic und Jonah sind gemeinsam mit Nics Freundin Haley einem geheimnisvollen Hacker namens Nomad auf der Spur. Diese endet in einem verfallenen Haus irgendwo in der Wildnis Nevadas. Als man schon aufgeben will, weil man bei der Hausdurchsuchung nichts findet, wird Haley plötzlich entführt und Nic verliert das Bewusstsein. Als er wieder aufwacht, befindet er sich offenbar in einem unterirdischen Forschungslabor und wird von einem merkwürdigen Typen befragt, der sich wie der Rest des Teams in einem Schutzanzug befindet und Nic suggeriert, das er mit etwas außerirdischem in Berührung gekommen ist und deshalb ansteckend sein könnte. Doch hier ist nichts wie es zunächst scheint…

Die ersten 45 Minuten erwartet den Zuschauer ein konservativer Thriller, der durchaus spannend geraten ist. Danach wechselt das Ganze allerdings zu ziemlich anstrengendem Kopfkino, denn je länger der Film dauert, desto mehr Fragen wirft er auf, die dann auch nur teilweise beantwortet werden.

Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache und gerade das Ende lässt jede Menge Interpretationsspielraum (auch wenn es meiner Meinung nach von einem anderen Steifen geklaut wurde).

Obwohl es sich hier um eine recht kleine Produktion handelt, sind die Effekte absolut überzeugend.

Zudem sind die beiden Hauptdarsteller gut besetzt. Fishburne ist eh immer gut, aber auch der mit völlig unbekannte Brenton Thwaites liefert eine mehr als ordentliche Leistung ab.

Wer jedoch wie bereits erwähnt auf alle Fragen antworten erwartet wird hier enttäuscht – vieles muss man sich selber zusammenreimen. Wer Filme wie ENEMY oder DONNIE DARKO mag kann einen Blick riskieren. Freunde konventionellem Erzählkinos sind hier wohl eher fehl am Platz.

Je nach Sichtweise alles drin zwischen:

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und

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137 KARAT (Koch Media)

am 10. Dezember 2014 unter Thriller abgelegt

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Simon ist ein Trickbetrüger, der mehr im Knast, denn auf freiem Fuß ist und will mit seiner Karriere“ auch eigentlich abschließen, doch sein bester Freund Albert kennt jemanden, der ein großes Ding geplant hat, mit dem beide ausgesorgt hätten. Gemeinsam mit einigen anderen beabsichtigt man einen 40 Millionen Dollar teuren Diamanten aus dem Safe eines Auktionshauses zu stehlen. Deren Besitzerin kam gerade unter merkwürdigen Umständen zu Tode. Simon schleicht sich mit einem gefälschten Lebenslauf in das Leben deren Tochter ein, die auch noch die Auktionatorin ist und gibt an, ein Sicherheitsfachmann zu sein, der schon mit ihrer Mutter zusammengearbeitet hat……

Die erste Stunde bekommt der Zuschauer hier die französische Variante der OCEANS-Reihe zu sehen. Allerdings wird hier nicht im Vorfeld erklärt, wie alles abläuft, sondern man erlebt es mit fortdauernder Filmdauer direkt mit.

Doch nach einer Stunde wechselt der Streifen plötzlich das Genre und mutiert von eleganten Gaunerstück zu einem waschechten Thriller, ohne dabei aber an Qualität zu verlieren.

Yvan Attal sieht man immer gerne und er passt auch perfekt in diese Rolle, denn sowohl den Knasti als auch den eleganten Sicherheitschef nimmt man ihm problemlos ab. Auch der Rest der Crew ist überzeugend, was aber bei französischen Filmen meistens der Fall ist. Da haben die Europäer oft ein besseres Händchen als die Amerikaner.

So ist 147 Karat ein unterhaltsamer Gaunerstreifen, bei dem man nie weiß, wie es weitergeht, weil man eben von dem Ablauf des Coups im Vorfeld nichts erzählt bekommt und das macht ihn zu einem richtig unterhaltsamen Film.

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WAY OF THE WICKED (Ascot Elite)

am 10. Dezember 2014 unter Horror abgelegt

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Heather und Robbie kennen sich schon aus Kindertagen, doch dann trennten sich ihre Wege, da Robbie verdächtigt wurde an einem Mord beteiligt gewesen zu sein. Einige Jahre später taucht er an ihrer High School auf und macht seiner ehemaligen Schulfreundin Avancen, die deren Freund Greg gar nicht gefallen. Als er ihn daraufhin zur Rede stellen will, bezahlt er das mit schweren Verletzungen, doch Robbie hat keine Hand an ihn gelegt, sondern ihm diese anscheinend mit geistiger Kraft zugefügt. Pater Henry ist schon lange hinter dem Jugendlichen her, weil er in ihm die Reinkarnation des Teufels vermutet. Das ist jedoch Heathers Vater, einem örtlichen Polizisten zu weit hergeholt, doch bald wird er diese These durchaus in Erwägung ziehen.

Auch hier wird man bei dieser Zusammenfassung wieder denken: Ach nee der Antichrist ist wieder da, der nervt ja schlimmer als die Merkel, denn die haben wir  auch schon so oft gesehen…das ist richtig, doch hier wird das Thema durchaus interessant variiert und ist mit guten Darstellern besetzt. Christian Slater und Emily Tennant sind wie immer gut, während Vinnie Jones, der ehemalige Fußballrowdy vom FC Wimbledon zumindest nicht störend auffällt.

Zudem gefallen dem Chucky immer solche Auflösungen wie diese hier, denn damit habe ich nun beim besten Willen nicht gerechnet.

Der Streifen beginnt sofort und hat auch keine großen Durchhänger was die Spannung angeht, daher für einen gepflegten Start eines Horrorabend durchaus geeignet.

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