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NORDSTRAND (Lighthouse)

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Marten und sein Bruder Volker treffen sich im ehemaligen Elternhaus an der Nordsee nach Jahren wieder. Die Mutter der beiden soll bald aus der Haft entlassen werden, da sie den Vater der beiden umgebracht hat, da sie nicht mehr ertragen konnte, wie er die Kinder, insbesondere den jüngeren Volker, missbrauchte. Marten versucht Volker zu überreden, die Mutter gemeinsam abzuholen, doch der ist strikt dagegen und nur gekommen um das Haus gewinnbringend zu verkaufen. Nachdem man sich anfänglich gut versteht, kehren die Geister der Vergangenheit wieder zurück.

Oha, schwieriger Stoff, der mir hier vorliegt, was bei deutschem Autorenkino aber eigentlich normal ist.

Während es bei ähnlich gelagerten Streifen wie TORE TANZT allerdings eine stringente Handlung gibt, bekommt man hier eigentlich nur einzelne Szenen kredenzt und so hat der Film keine konventionelle Erzählstruktur, was es ziemlich schwierig macht, dem Geschehen zu folgen. Dazu kommen Rückblicke auf die Kindheit der beiden, die allerdings geschickt eingeflochten werden.

Der Film wurde so gedreht, das man als Zuschauer glaubt, sich mit den beiden zusammen im Haus zu befinden, also mit einer sehr subjektiven Kamera, was dem ganzen eine sehr intime Atmosphäre vermittelt.

Allerdings, und das muss man auch anmerken, verweigert der Regisseur seinem Film wirklich jegliches Tempo, was die Benotung sehr schwierig macht, zumal ich ja immer versuche eine Bewertung zu finden, die die Allgemeinheit auch so geben würde.

In diesem Fall ist das unmöglich. Von einem Chucky bis hin zu sieben ist hier alles möglich, daher lasse ich die Bewertung in diesem Fall offen. Hiervon muss sich jeder selbst ein Bild machen. Wer allerdings grundsätzlich mit deutschem Autorenkino ein Problem hat, sollte schleunigst die Finger davon lassen.

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