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DIVERGENT (Concorde Film)

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Nach dem großen Krieg, haben sich die Menschen in der Zukunft in Chicago hinter riesigen Mauern eine neue Welt erschaffen, in der sie glauben in Sicherheit und Frieden leben zu können. Die Gesellschaft ist in fünf verschiedene Fraktionen eingeteilt: Altruan, die Selbstlosen, Candor, die Freimütigen, Ken, die Wissenden, Amite, die Friedfertigen, und Ferox, die Furchtlosen. Jede Fraktion hat ihre Aufgabe für das Allgemeinwohl zu leisten. So obliegen den Altruan die Regierungsgeschäfte und die Ferox sind Polizisten und Soldaten. In letzter Zeit mehreren sich jedoch die Stimmen, die den Altruan Amtsmissbrauch vorwerfen, und vor allem die Ken streben selbst nach der Macht. Mitten in das Zentrum dieses Konflikts gerät die 16-jährige Tris, die sich wie alle Jugendlichen für eine der Fraktionen entscheiden muss. Zum Entsetzen ihrer Eltern, beide Altruan, wählt sie die Ferox. Dabei weiß sie insgeheim, dass sie eine Unbestimmte ist, die die Talente aller Fraktionen in sich tragen, aber als Gefahr für die Gesellschaft angesehen werden. Als sie gemeinsam mit ihrem Ausbilder, dem geheimnisvollen Four, einer Intrige der Ken auf die Spur kommt, die alle Unbestimmten und Altruan töten wollen, entschließt sich Tris zu handeln.

Die Handlung des Films habe ich bewusst dem Pressetext entnommen und nur leicht gekürzt, weil hier mal wieder die große Diskussion ausgebrochen ist, ob ein Buch hier gut oder schlecht verfilmt wurde. Daher wollte ich nichts verfälschen.

Nun soll es auch eine Kritik geben, aber die ist wirklich schwierig. Ich habe das Buch nicht gelesen und bewerte daher wirklich nur den Film.

Einerseits hätte man aus der tollen Geschichte deutlich mehr herausholen können, Die Grundidee ist wirklich außergewöhnlich gut – viele Dinge werden aber nur am Rande angesprochen und angeschnitten. Auf der anderen Seite soll es hiervon ja Fortsetzungen geben, so dass man dieses Manko noch beseitigen kann.

Dem entgegen steht ein Film dessen 140 Minuten wie im Flug vergingen, weil er einfach extrem gut unterhält und mit der mit bis dato völlig unbekannten Shailene Woodley, eine perfekte Hauptdarstellerin gecastet wurde, die alle Facetten ihres Charakters, sowohl den ängstlichen, den schwachen, den starken, als auch den späteren furchtlosen Part mit absoluter Bravour erledigt. Das Mädel hat mich schwer überzeugt.

Zudem sind die Bilder, die der Film aufführt grandios und so könnte man sich wirklich eine Stadt unter diesen Bedingungen in der Zukunft vorstellen.

Es bleibt abzuwarten, wie die Geschichte weitererzählt wird. Ich persönlich gebe dem Film eine recht hohe Bewertung, was viele wohl als absoluten Affront gegen das Buch sehen werden, aber ich kenne dies eben nicht und so beziehe ich mich nur auf den Film – und der ist gut.

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