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Archiv für den 30. September 2014

5 SENSES OF FEAR (Justbridge)

am 30. September 2014 unter Horror, Thriller abgelegt

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Lang ist es her, das ich den letzten Episoden Film gesehen habe – diese Art ist irgendwie gänzlich aus der Mode gekommen. 5 Sinne hat der Mensch und durch alle kann man das Grauen erfahren:

RIECHEN: Ein Duftstöffchen hat enorme Wirkung auf das Leben eines Angestellten. Er steigt in eine hohe Position auf, doch das Parfum hat äußerst unangenehme Nebenwirkungen.

SEHEN: Ein Augenarzt saugt sich von Patienten Augenwasser ab und träufelt es sich dann selbst hinein um zu sehen, was eben diese Menschen gesehen haben. Doch eines Tages begeht er einen großen Fehler.

FÜHLEN: Ein kleiner Junge hat mit seinen Eltern einen schlimmen Autounfall und will Hilfe holen, doch er ist blind und muss sich auf seinen Tastsinn verlassen, doch er gerät an einen äußerst gemeingefährlichen Typen.

SCHMECKEN: Ein junger Computer-Nerd wird zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und ihm wird ein lukratives Angebot unterbreitet, doch als er ablehnt nimmt das Gespräch einen für ihn sehr unangenehmen Verlauf.

HÖREN: 2 Reporter wittern hinter einem geheimnisvollen Video eine interessante Story, denn eine gewisse Partitur auf einem Klavier soll, am Stück gespielt, Menschen zum Selbstmord treiben. Schlecht nur, wenn man beim Zusammenschneiden der Videos selbst zuhören muss.

Keine der Geschichten ist irgendwie schlecht, dafür sind einige absolut Klasse. Die Grundidee die hinter dem Streifen steckt ist zudem auch endlich mal was Neues.

Zudem wurde dem Film eine gute Synchronisation spendiert und es gibt auch durchaus einige heftige Splattereffekte.

Wer die TALES FROM THE CRYPT mochte und vermisst, hat hier den idealen Nachfolger gefunden. Sehr gelungen!

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13 SINS (Koch Media)

am 30. September 2014 unter Horror, Thriller abgelegt

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Handelsvertreter Elliot Brindle ist finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet. Da bekommt er einen merkwürdigen Anruf. Wenn er 13 Aufgaben erfüllt, winken ihm mehrere Millionen Dollar. Zunächst spielt Elliot auch mit, denn die Dinge die er erledigen muss, sind eigentlich relativ harmlos. Doch je höher der zu verdienende Betrag wird, desto perfider werden die Aufgaben. Ein Aussteigen ist zudem nicht möglich, weil er sonst das gesamte bisher erspielte Geld verlieren würde. Doch seine Aktionen bleiben auch der Polizei nicht verborgen. Zudem scheinen noch andere dieses Spiel zu spielen….

Als ich die Rückseite des Covers las, wollte ich mir 13 Sins erst gar nicht ansehen, denn diese typischen perversen Aufgaben die jemand erfüllen muss, sind auch langsam relativ ausgelutscht.

Doch gab es das auf diese Art und Weise wie hier gezeigt noch nie und die Einfälle des Auftraggebers sind teilweise wirklich extrem abgedreht, wobei mir die Sache mit dem Motorrädern am besten gefallen hat.

Dazwischen taumelt der arme Elliott von einer Peinlichkeit in die nächste, nur weil er seiner Freundin ein finanziell sicheres Leben bieten will.

Das Ende hätte einen Ticken konsequenter ausfallen können, so wie es im alternativen bei den Extras filmisch umgesetzt wurde. Ich hätte dies als Abschluss des Filmes genommen.

Fazit: Tragikomischer Horrortrip mit einer Story, die deutlich cleverer ist, als zunächst angenommen.

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DIE HÖHLE (Ascot Elite)

am 30. September 2014 unter Horror abgelegt

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Treffen sich 2 Produzenten.

1: Du ich habe gerade ne fette Steuernachzahlung bekommen?

2: Echt? Ich auch!

1: Ich hab ne Idee, Wir drehen nen Found Footage Film in ner Höhle, ich glaub das gabs noch nicht.

2: Ja aber das will doch keiner mehr sehen

1: Doch es gibt immer noch ein paar Spinner die glauben, das das wirklich passiert ist.

2: Nicht Dein Ernst.

1: Doch und zudem kostet der Mist ja nix, wir suchen uns ne Höhle und ne billige Kamera, nehmen ein paar schlechte Schauspieler und lassen sie dort herumkriechen.

2: Was meinst Du was das kostet?

1: Ach mit 5000 Dollar kommen wir da hin, die holen wir durch die Vermarktung locker wieder rein.

2: Eh cool, das machen wir

1 Und wir nennen es „DIE HÖHLE – ÜBERLEBEN IST EIN INSTINKT“

2: Geil das klappt bestimmt.

Fazit: Einschlafen ist auch ein Instinkt bei miesen Filmen.

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FLUG 7500 (Concorde Video)

am 30. September 2014 unter Horror, Thriller abgelegt

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Eigentlich ein ganz harmloser Linienflug nach Tokio sollte es werden. Doch es kommt alles ganz anders. Denn einer der Passagiere hat plötzlich einen Anfall und beginnt Blut zu spucken. Jede Hilfe kommt zu spät. Nun bricht eine Panik aus. Ist das was den Herren umgebracht hat etwa ansteckend? Eine Landung ist nicht möglich, da fester Boden nicht in Sicht, also versuchen einige Passagiere der Sache selbst auf den Grund zu gehen und kommen zu einer überraschenden Erkenntnis. Dann gerät das Flugzeug in Turbulenzen und der Kabinendruck fällt ab….hat das alles etwa einen übernatürlichen Grund?

Regisseur Takashi Shimizu hat das Problem, das so viele haben. Hat man einmal einen Streifen abgeliefert, der zum Kult avanciert ist und der sogar noch eine mehr als anständige Fortsetzung erhielt, wird man immer daran gemessen.

Und das die beiden THE GRUDGE Filme kultig sind, wird wohl keiner abstreiten wollen (wobei ich damit die Originale meine, nicht die unnötigen Remakes). Schaut man auf die weiteren Sachen die der Mann so inszeniert hat, wird man jedoch feststellen, das da ziemlich viel Müll dabei war.

Von daher ist FLUG 7500 eine deutliche Steigerung. Das Problem welches der Streifen hat sind seine etwas stereotypen Charaktere. Vom zerstrittene Pärchen über die Hypochonderin bis hin zur obligatorischen Punk-Goth Frau sind dann auch wieder alle Klischees vertreten.

Dennoch bietet der Streifen solide Unterhaltung bis zum Schluss, der zwar auch nicht gerade neu ist, mit dem ich aber nicht wirklich gerechnet habe.

Sicherlich bekommt FLUG 7500 keinen Originalitätspreis, aber unterhaltsam ist er allemal und auf jeden Fall besser als der letzte Kram den Shimizu so verbrochen hat.

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WER? (Ascot Elite)

am 30. September 2014 unter Drama, Horror abgelegt

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Während eines Urlaubs werden ein Vater und sein Sohn von einem Tier angegriffen und grausam verstümmelt. Die Mutter überlebt schwer verletzt, hat aber alles auf Video festgehalten. Schnell findet die Polizei einen Verdächtigen, der aufgrund seine Statur und der starken Behaarung auf die Beschreibung passt. Die amerikanische Anwältin Kate Moore übernimmt den Fall und ist sich sicher, das ihr Mandant unschuldig ist. Doch das stellt sich als Fehlannahme heraus.

Wer? Wie? Was? Der Werwolf schleicht herum und bringt dich ganz schnell um. Soweit eine kleine Abwandlung des berühmten Sesamstraßen-Liedes.

Filme bei denen es um Werwölfe geht, sind eigentlich gar nicht mein Ding. Das Thema ist zudem durchgenudelt – sollte man meinen. Doch hier werden diesem Genre durchaus ganz neue Aspekte hinzugefügt. Diese kann ich allerdings nicht erwähnen, weil ich damit zu viel spoilern würde.

Leider fehlt an manchen Stellen doch etwas Budget und so lässt man (wie es mittlerweile gang und gebe ist) die blutrünstigen Szenen so schnell ablaufen, das man kaum etwas erkannt.

Zudem ist es gewöhnungsbedürftig, das der komplette Film mit Handkamera gedreht wurde, wobei ich den tieferen Sinn dahinter auch nicht erkennen kann.

Trotz dieser beiden Handicaps ist WER? ein durchaus spannender Film, der wie oben erwähnt, durchaus ein paar neue Einfälle bereithält und der bis zum Ende (welches etwas over the top ist) spannend bleibt.

Fazit: Gute Unterhaltung für einen gepflegten Horrorabend.

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