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Archiv für den 01. Juli 2014

HAUNT (Universum Film)

am 01. Juli 2014 unter Horror abgelegt

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Evan ist ein in sich gekehrter Teenager, der zusammen mit seinen beiden Schwestern und den Eltern in ein älteres Anwesen weit ab von der nächsten Stadt zieht, das sogenannte Morello-Haus, denn die Vormieter die diesen Namen trugen, haben alle Kinder durch mysteriöse Ereignisse verloren. An einem Abend trifft Evan im Wald die forsche Sam und freundet sich mit dem Mädel an. Die beiden finden in einem Nebenraum ein merkwürdiges Gerät mit dem man laut Sam die Toten rufen kann. Leider kann man die Finger auch nicht von dem Teil lassen und wie das eben bei Horrorfilmen so ist, hätte man das eben besser tun sollen, denn die Folgen sind recht unangenehm.

Bei Horrorfilmen die in Häusern spielen stellt man sich zwangsläufig die Frage….muss man das nochmal sehen? Nach dem gefühlten 5000. Beitrag dieses Subgenres, sollte man doch meinen das das Thema nun ausgelutscht sei, doch das dem nicht so ist, hat letztes Jahr SINISTER bewiesen.

Und auch HAUNT sammelt einige Pluspunkte. Zwar ist das Gesehene nicht sonderlich innovativ, aber die Schockeffekte sind gut platziert und vor allem kommen nur wenige CGIs zum Einsatz, was mich an dieser Art Film immer am meisten stört.

Zudem ist die Liebesgeschichte der beiden Teenager interessant und  bei Sam fragt sich der Zuschauer automatisch die ganze Zeit über: Ist mit der nicht was faul?

Außerdem ist der Streifen zwar mit unbekannten aber durchweg guten Darstellern besetzt. Insbesondere Liana Liberato als Sam liefert eine richtig gelungene Performance ab und auch der mir völlig unbekannte Harrison Gilbertson weiß als introvertierter Eigenbrötler zu überzeugen.

So erfindet HAUNT das Rad des Horrorfilms zwar nicht neu, weiß aber die ganze Laufzeit gut zu unterhalten.

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GOAL OF THE DEAD (Koch Media)

am 01. Juli 2014 unter Horror, Komödie abgelegt

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Lange ist es her, da hätte das kleine Örtchen Caplongue die Sensation geschafft und den großen Rivalen von Olympic Paris aus dem Pokal geworfen, doch in letzter Minute verhinderte ein Tor eines ehemaligen Caplonguer Jung den Sieg. Nun gibt es eine Revanche, allerdings nur in einem Freundschaftsspiel. Doch die Provinzler nehmen das ganze deutlich ernster als die Hauptstädter, zumal auch der damalige Torschütze wieder mit dabei ist. Der vermeintliche Rammbock der Mannschaft erhält von seinem Vater noch ein paar Vitaminspritzchen, das er auch fit ist, doch leider hat der Postbote das Päckchen verwechselt und dem Spieler wird etwas verabreicht was ihn zum Monster werden lässt.

Das hört sich erst einmal ziemlich krude an, ist es aber im Endeffekt aber gar nicht. Man muss auch kein Fußballfan sein um sich den Streifen anzuschauen, denn der Sport bietet eigentlich nur das Umfeld für das Geschehen, genauso wenig wie man sich für alte Landhäuser interessieren muss, nur weil YOURE NEXT da spielt.

Der Film ist in 2 Halbzeiten aufgegliedert, was erst einmal eine nette Idee ist. Zudem teilen sich zwei verschiedene Regisseure die Spielabschnitte. Leider hat man aber die Hälften auf jeweils eine Stunde verlängert, obwohl ein Fußballspiel ja eigentlich nur 90 Minuten geht.

Und da liegt auch das Problem des Films. Die Grundidee reicht für so eine lange Spieldauer einfach nicht. Die Geschichte mit der Tochter des Protagonisten zum Beispiel hätte man weglassen können, da sie das eigentliche Geschehen nicht voranbringt. So gibt es immer wieder gelungene Gags und Splatterszenen, doch es herrscht auch einiger Leerlauf.

Ich gebe allerdings zu, dass ich doch einige Male lachen musste, denn manche Situationen sind wirklich skurril.

Fazit: Recht unterhaltsame Horrorkomödie, leider mit etwas viel Nachspielzeit. Jetzt zur WM allerdings zwischen den beiden Abendspielen eine gute Wahl.

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HOMEFRONT (Universum Film)

am 01. Juli 2014 unter Action, Thriller abgelegt

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Treffen sich 2 Videofilmfreaks:

1: Eh hast Du gesehen, der Statham hat nen neuen Film.

2: Der hat doch jeden Monat nen neuen Film.

1: Ja aber hier ist echt sowas wie eine Handlung dabei.

2: Ich weiß nicht, der macht doch immer das gleiche

1: Nee, diesmal ist es echt etwas anders als sonst.

2: Ist der Film denn richtig geil?

1: Nee

2: Also ist der Film schlecht?

1: Auch nicht.

2: Ja was soll ich jetzt machen?

1: Leih Ihn Dir mal aus, kann man echt gut schauen, wenn man nicht zu viel erwartet.

2: Na wenn Du das sagst mach ich es eben.

1: Glaub mir ist gute Unterhaltung, wie gesagt aber nur wenn Du nicht zu viel erwartest.

2: Na ja gute Unterhaltung tuts ja ab und zu auch.

1: Siehste

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96 MINUTEN (Sunfilm)

am 01. Juli 2014 unter Action, Thriller abgelegt

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Keine Wahl. Keine Kontrolle. Keine Zeit.

Eine Nacht in Atlanta. In einem dahin rasenden Auto sind vier Kids – kein harmloser Ausflug einer Gruppe von Freunden… Lena liegt mit einer Schusswunde im Kopf blutend auf dem Rücksitz, in den Armen ihrer eingeschüchterten Freundin Carley. Auf dem Vordersitz Kevin mit einer Waffe und außer Kontrolle, am Steuer dessen Freund Dre, der die Situation zu retten versucht. Die Nacht wird für alle vier zu einem Horrortrip, der sich für immer in ihr Gedächtnis einbrennen wird…

Soweit der offizielle Pressetext. Hört sich doch geil an oder? Hätte es auch sein können, wenn man sich nicht durchweg dilettantische Darsteller ausgesucht hätte, die in Deutschland nicht mal einen Platz bei GZSZ bekommen würden. Dadurch wirkt das ganze komplett unglaubwürdig.

Der absolute Hit ist aber der hier benutzte Slang, und wenn Ausdrücke wie „Fick Dich“, „Bitch“ und (mein Lieblingssatz) „wegen der Chica geh ich nicht in den Bau“ Qualitätsmerkmale für einen guten Film sind, dann ist das hier ein Meisterwerk.

Das dämliche Gesabber geht einem mit der Zeit dermaßen auf den Zeiger, das man irgendwann die Vorspultaste betätigt, aber dabei auch nur feststellt, dass sich nichts wesentliches ändert.

Interessant auch, das überall steht das dieser Schrott in Echtzeit gedreht wurde. Wie soll denn sowas funktionieren, wenn große Teile dieses cineastischen Alptraums in Rückblenden gezeigt werden?

Der Regisseur hat außer einem Kurzfilm bisher auch nichts zustande gebracht und wenn die nächsten Projekte genauso werden wie dieses soll er es auch besser ganz lassen. SCHROTT!

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7TH FLOOR (ASCOT ELITE)

am 01. Juli 2014 unter Thriller abgelegt

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Der Tag läuft eh nicht besonders gut für den arroganten Rechtsanwalt Sebastian aus Buenos Aires, denn er verteidigt gerade eine ziemlich miese Type und ist spät dran um seine Kinder bei seiner Ex-Frau abzuholen. Die Kids wollen unbedingt das Treppenhaus benutzen, während Sebastian den Aufzug nimmt. Doch unten angekommen gibt es von den Kindern keine Spur. Anfangs nimmt er das ganze nicht ernst, doch als er mit dem Hausverwalter beginnt nach den Kids zu suchen und sie nicht findet, wird ihm langsam mulmig. Wurden die beiden entführt? Wenn ja von wem?

7th Floor ist in den ersten 50 Minuten superspannend. Das liegt auch daran, das die Geschichte so konstruiert ist, das man praktisch im Minutentakt einen neuen Verdächtigen hat und die ganze Zeit automatisch mit überlegt, wer denn nun dahintersteckt.

Als man das Geheimnis dann kennt, verliert der Film etwa von seinem Reiz,  jedoch nicht an Spannung und auch die Wende am Ende ist durchaus als gelungen zu bezeichnen.

Wer nun erst einmal zusammenzuckt, weil der Film aus Argentinien stammt, der sei beruhigt: Das Ganze sieht optisch eher wie ein kleiner, aber feiner Hollywood-B-Movie aus. Zudem ist die Synchronisation mehr als gelungen, was ja beileibe nicht immer der Fall ist bei Filmen aus relativ exotischen Ländern.

Fazit: Ein spannender kleiner Thriller, der fast von Agatha Christie hätte sein können. Die Schauspieler sind gut, die Wendungen interessant. Thrillerfans, die gerne mitraten, können zugreifen.

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