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LINDAS CHILD (Neue Pierrot Le Feu/Alive)

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Die siebzehnjährige Emanuel lebt in ihrer eigenen Welt. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt und daher gibt sie sich die alleinige Schuld daran. Zudem kommt sie mit der neuen Frau des Vaters nicht gut aus, obwohl die sich jede Menge Mühe gibt. Dann zieht ins Nachbarhaus die alleinerziehende Linda ein, welche Emanuel an ihre Mutter erinnert. Sie heuert als Babysitter an um mehr über die zu erfahren. Als sie entdeckt, das Linda gar kein Kind hat, sondern eine Puppe als solches ausgibt, sich dessen aber gar nicht bewusst ist, behält sie dieses Geheimnis für sich uns spielt mit – nicht ohne Folgen.

Der Streifen wirkt auf dem Cover wie ein Horrorfilm und suggeriert dem Käufer dieses Genre daher zum Kauf, was dieser im Normalfall bereuen wird, es sei denn er ist sehr flexibel, was die Genre angeht. Hier handelt es sich nämlich um ein eher stilles Drama, in dem das Leben einer verwirrten Frau und die schwierige Pubertät einer 17-jährigen beleuchtet werden und mitnichten um einen Gruselstreifen. So wirken die gegen Ende platzierten Effekte auch irgendwie deplatziert.

Auch ich habe etwas völlig anderes erwartet, habe mich aber im Laufe des Films umgestellt. Aber trotzdem weiß ich nicht recht, wie ich den Streifen bewerten soll. Das Mädel spielt ihre Rolle wirklich gut, Jessica Biel versucht (wie immer) zumindest so etwas wie zu schauspielern und auch die musikalische Untermalung ist gelungen.

Doch irgendwie fesselt das ganze nicht wirklich, auch wenn man LINDAS CHILD nicht als Ausfall bezeichnen kann.

Menschen die gerne Filme wie PASSENGER mochten könnten einen Blick riskieren, Horrorfreunden sei dringend abgeraten !!!

Bewertung entfällt, weil diese wegen des komplett anderen Genres ungerecht ausfallen könnte.

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